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 Hospital des Schlosses

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BeitragThema: Re: Hospital des Schlosses   Mi Aug 17, 2016 9:25 pm

Entgeistert starrte Devastare auf ihren dunklen Schopf hinunter, bevor er sich hinabbeugte und sie in seine Arme schloss, ignorierend, dass die Verletzungen seine Haut spannten und an den Verbänden scheuerten. Es war egal.
"Glaubst du das wirklich? Dass es mir zu viel wurde und ich von hier weg wollte ...? Alianor ..." er brach ab, zwang sie sacht, ihn anzusehen, ehe er einen Kuss auf ihre Stirn hauchte. "Ich wollte das tun, um dich in Sicherheit zu wissen, um unseren Mädchen eine ruhige Zukunft zu ermöglichen. Vielleicht war das ... dumm und unbedacht. Ich bin kein strahlender Held in Rüstung und wenn ich ehrlich bin, wollte ich es nie sein. Es machte mir Angst, weil du in dem, was du tatest, so gut warst. Ich wollte dich nicht behindern, kein Klotz an deinem Bein sein. Alles, was mein Herz immer wollte warst du und ich habe mich aus freien Stücken dazu entschieden, an deiner Seite zu sein. Mach dir das bitte niemals zum Vorwurf. Ich bin hier, weil ich es will. Manche meiner Entscheidungen waren dumm und ich könnte mich selbst dafür in den Allerwertesten beißen, doch sie geschahen nie, weil ich von dir weg wollte. Du bist mein Leben, Alianor. Du und die Mädchen. Und ihr werdet es immer sein."
Er umfasste sie fester, barg ihren Kopf an seiner Schulter und ließ sein Kinn auf ihren Scheitel sinken.
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BeitragThema: Re: Hospital des Schlosses   Mi Aug 17, 2016 9:40 pm

Es tat gut die Worte zu hören, zu wissen, dass er hier bei ihr war und dass all seine Entscheidungen fort zu gehen nicht daher rührten, er habe den Wunsch frei zu sein. Die Berührungen ließen sie zum ersten Mal wieder glauben, dass sie sich das hier nicht einbildete - dass es mehr war als ein bloßer Traum, den sie träumte, um sich selbst von den Schrecken des Tages abzulenken und hilflos der Woge aus Emotionen ausgesetzt, die sie immer wieder zwischen Verzweiflung, Erleichterung, Schmerz und Liebe hin und her warf, hob sie die Arme und schob sie behutsam um Devastare herum. Dieses seltsame Aufeinandertreffen vor einigen Stunden noch, die Abweisung, die sie gefühlt hatte als er sie fortgeschickt hatte, war fort und ließ sie zum ersten Mal wieder glauben, es könne wieder werden wie es zuvor gewesen war.
Sie hatte ihn zu oft darum gebeten nicht mehr fort zu gehen und ihr Zorn ihn fragen zu wollen, weshalb er ständig aufbrach um die Welt zu retten, die gar nicht gerettet werden wollte, war inzwischen längst verraucht und in den Tränen erstickt, die ihr über die Wangen kullerten, als die Dämme brachen. "Bleib hier ...", flehte sie leise, die Stimme von Tränen und teurem Stoff erstickt. "Bleib bei uns ... wir brauchen dich hier... ich brauche dich ... Bitte."
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BeitragThema: Re: Hospital des Schlosses   Mi Aug 17, 2016 9:48 pm

Erleichterung durchströmte Devastare bei ihren Worten, die er nicht in solche fassen konnte. Es war nur ein unbändiges Gefühl, etwas, das ihm eine riesige Last von den Schultern nahm, von der er nicht geahnt hatte, dass sie sich dort befand.
"Ich bleibe", versprach er ihr leise und küsste ihren Haaransatz, sie sacht hin und her wiegend, weil er das Gefühl hatte, diese sonst so alberne Geste war genau das, was sie beide brauchten. "Verlass dich auf mich, Alianor. Ich bleibe an deiner Seite, ganz so, wie wir es geschworen haben."
Er ließ die Luft aus seinen Lungen weichen, die er angehalten hatte und zum ersten Mal seit Monaten entspannte sich sein Körper dabei völlig. Sein Griff wurde weicher, sein Puls schien sich zu verlangsamen. Wie hatte er diese stetige Anspannung und Angst so lange ausgehalten?
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BeitragThema: Re: Hospital des Schlosses   Mi Aug 17, 2016 10:02 pm

Um nichts in der Welt wollte sie diesen Raum verlassen, um nichts den Moment aufgeben, den sie nach so langer Zeit zum ersten Mal wieder teilten. Die Welt dort draußen würde Zeit haben, Pflicht und Verantwortung würde warten, bis sie beide bereit waren sich all dem dort draußen zu stellen, aber für den Augenblick wollte sie nichts mehr, als sich in die warme Umarmung zu flüchten und darin zu verharren. Sacht zog sie ihn mit sich hinab in die weichen Kissen, weil sie ahnte, dass auch er während der letzten Stunden zu wenig Schlaf gefunden hatte. Das vertraute Schlagen des Herzens in seiner Brust, an der sie lehnte, ließ das Lächeln zurück auf ihre Züge kehren und den Gram und die Erschöpfung darin verschwinden.
Das leise "Ich liebe dich" das sie flüsterte, fühlte sich wieder warm und nach Hoffnung an, als sie einen Arm von ihm löste und ihre Hand hinauf bis zu seiner Halsbeuge gleiten ließ. Die Geste mit der ihre Finger begannen eine seiner Strähnen um den Finger zu wickeln, fühlte sich vertraut an. Er würde Zeit brauchen, um zurück zu kehren - sie beide würden diese Zeit brauchen, aber hier und jetzt fühlte es sich nach einem ersten Schritt an.
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