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 Kapitel 6

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Stimmi

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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 6:12 am

Ein Lächeln huschte über Aias Zügen, während er erneut an dem Weinbrannt nippte, angestachelt von dem regen Trinkverhalten Lyras. Es mochte für andere seltsam anmuten, denn Aias war eigentlich niemand der sonderlich ausschweifend trank. Er schätzte viel eher die Situation falsch ein, denn das Spiegelbild das die Zauberin ihm gerade vom Wirkungsgrad des Alkohols bot zeigte ihm, dass es anscheinend kein wirklich Hochprozentiger war. Vermutlich hatte man ihn mit irgend einem Saft oder etwas ähnlichem gestreckt. „Nein, dass tut ihr wirklich nicht“, antwortete der hochgewachsene auf die erste Aussage. „Aber sicherlich, wir dürften ohne weiteres etwas für euch finden. Irgendwelche einfachen Stoffe. Wolle beispielsweise. Soweit ich weiß wird das Klima recht schnell kühl wenn man in Richtung Norden reist und auch hier ist gerade Regenzeit“, kurz ging sein Blick durch eines der kleinen Giebelfenster, welches sich oberhalb von Lyra befand und gegen das permanent kleine Tropfen prallten. „Ein Mantel aus Wolle ist auf solchen Reisen Gold wert. Vielleicht in grün oder blau, wenn es den unbedingt Farbe sein muss. Blau vielleicht eher“, er nahm einen weiteren Schluck und sah die Zauberweberin lächelnd an. „Ja, dass dürfte zu euch passen. Wobei ich nicht genau sagen kann warum. Mein Gefühl sagt es mir einfach. Nun und der Rest? Einfache Reiterhosen, Stiefel mit mindestens acht bis neun Schnürungen, damit euch kein abstehendes Leder den Unterschenkel aufraut, irgend eine Form von Oberkleid, vermutlich in grau oder braun“, dann ging sein Blick, der ein jetzt ein gewisses Fachwissen ausstrahlte, auf ihre Hände. „Und Reiterhandschuhe“, meinte er dann und schmunzelte erneut. „Eure Hände sind eindeutig anderes gewohnt als lange Ausritte und wenn wir den ganzen Tag über reiten und ihr das Zaumzeug in den Händen haltet, werdet ihr vermutlich nach zwei Tagen aufgeschürfte Hände haben.“
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Cat

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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 10:23 am

Hosen. Sie würde Hosen tragen müssen und allein die Vorstellung davon, dass sie die Strapazen hinter sich bringen musste, um den Templern zu entkommen, ärgerte Lyra. Der Hinweg hierher war in Gesellschaft von Eleonora und Alisander angenehm gewesen, im Vergleich zu dem, was da noch kommen würde. Sie schauderte, wenn sie darüber nachdachte, dass sie im Wald schlafen würden, weit entfernt von jedweder Zivilisation und den magischen Wesenheiten ausgeliefert, die dort ihr Unwesen trieben und von denen nicht ein Einziger von ihnen jemals auf sie getroffen war.
Lächelnd über die Erklärung nickte sie sacht und überlegte dann einen Moment noch einmal, das Gespräch bei Seite schiebend, weil die Einschätzung ihr wirklich geholfen hatte und sie nicht dreist genug war, um auch noch um jemanden zu bitten, der sie begleitete. Ganz davon abgesehen, dass sie De Vere damit automatisch auch auf die Spur der anderen führen würde. Zwei Tage bis zum Aufbruch. Aus den Augenwinkeln heraus erkannte sie Fayes wirren, blonden Haarschopf und schüttelte darüber den Kopf, weil sie sich fragte, ob die junge Frau sich jemals Mühe damit gegeben hatte, nicht auszusehen, als wäre sie eine Wilde aus den Wäldern.
"Erzählt mir etwas über Euch, Aias", bat Lyra, sich nicht stören lassend. "Ich kenne Euren Namen und weiß inzwischen, dass Ihr nach der Gefahr sucht, weil Ihr Drachen besteigen wollt. Ich weiß ebenfalls, dass Ihr es nicht gewöhnt seid viel zu trinken und Euch deshalb bereits schwerer tut mit mir zu sprechen. Was gibt es außer einem fernen Heimatort noch über Euch zu wissen?"
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Yannic

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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 11:58 am

"Faye, Emerson - auf ein Wort" Septim stand in einem der Bogengänge, nur wenige Meter von dem kleinen Raum entfernt in welchem Essen und Trinken ausgegeben wurde. Er wirkte noch immer ein wenig abgespannt, seinen Arm konnte er ebenfalls noch nicht vollumfänglich bewegen und er wirkte seltsam unruhig, beinahe fahrig in den Bewegungen.
"Wir sollten in meine Schreibstube gehen. Bitte."
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Mia

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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 12:00 pm

"Ähm", entfuhr es Faye, die auf ihrem Weg so hart ausgebremst wurde und blinzelte ein paar Mal, um die neue Situation einzuordnen. Septim schien besorgt und sie hoffte inständig, diese Sorge würde sich nicht in einer Standpauke zeigen, die er ihnen beiden über irgendetwas hielt, von dem sie noch nicht einmal wussten, was es sein konnte. Auch ein hilfesuchender Blick zu Emerson förderte nicht mehr als ein Schulterzucken zu Tage und schließlich entschied sie, dass es ohnehin keinen Weg an diesem Gespräch vorbei gab, sie konnten es genauso gut gleich hinter sich bringen.
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Yannic

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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 12:07 pm

Als Septim seine kleine Schreibstube gefolgt von den Anderen betrat wies er ihnen die beiden Stühle vor seinem Schreibtisch zu, wie er es sooft im Laufe der letzten Wochen getan hatte und ließ sich mit einem schweren Seufzen auf einen der Stühle sinken.
"Ihr müsst noch heute aufbrechen," erklärte er mit Grabesmiene und ohne weitere Umschweife, hob jedoch die Hand bevor es zu einer Tirade an Gegemsprüchen kommen konnte. "Während wir hier reden versammeln sich die Templer im Innenhof der Akademie - Angeführt von De Vere und..." er schloss die Augen, schüttelte den Kopf.
"Heute Morgen ist ein Inquisitor der Kirche in der Stadt eingetroffen. Sie brennen die Magie aus den Magiern des Zirkels heraus. Und es wird nicht mehr lange dauern, bis kein Funken Magie mehr in dieser Stadt ist - außer Lyra, Ari und Faye. Und dann werden sie euch finden!"
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Mia

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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 12:17 pm

Innerhalb eines Sekundenbruchteiles wich nicht nur Fayes Farbe aus ihrem Gesicht, bis sie aschfahl war, auch ihre Beine wurden zittrig und sie rieb unruhig mit ihren Fingern darüber. Gerade eben noch war ihr größtes Problem gewesen, den Templern einen Schritt voraus zu sein, möglichst nicht mit ihnen zu reisen, weil es Folgen haben könnte, die sie zwangen, sie umzubringen. Eine Hand voll. Damit konnten sie umgehen.
Das hier war ... mehr. Das hier war einfach nur ungerecht und zerstörte so unglaublich viele Leben, unschuldige Leben. Sie hatte sich schließlich nicht gegen die Regeln - ob geschrieben oder ungeschrieben - gestellt, weil es so viele schreckliche Magier in den Zirkeln gab, sondern genau das Gegenteil der Fall war und weil sie sie hatte schützen wollen vor der Ungerechtigkeit. Das hier war Ungerechtigkeit in viel größerem Ausmaß - und sie war der Auslöser.
Eigentlich hätten ihre Gedanken rasen sollen, eine Lösungsmöglichkeit finden und vielleicht würden sie das, sobald der erste Schock sich gelegt hatte, doch in just diesem einen Augenblick starrte sie Septim an, als hätte sie ein Gespenst gesehen.
Wie konnten die Templer auch nur auf die Idee kommen, fast dreihundert Magier einfach so auslöschen zu wollen? Und da konnte ihr niemand etwas anderes erzählen, genau das würde passieren. Wer nicht dabei starb, würde es an den Folgen tun oder verrückt werden. All die Menschenleben ... verwirkt.
Sie dachte an Cassian und die anderen, die noch auf eine Nachricht von ihr warteten und die keine Ahnung hatten, was da auf sie zukam. Und sie dachte daran, dass Septim keine Möglichkeit hatte, einzugreifen und auch keinen Grund dazu. Er hatte zu viel für eine einzige Zauberweberin riskiert, dann erneut für einen zweiten, sie konnte ihn noch nicht einmal bitten, es in Betracht zu ziehen.
"Ich kann nicht abreisen", brachte sie schließlich heraus.
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Yannic

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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 12:26 pm

Septim fuhr sich über das vernarbte Gesicht und betrachtete die junge Magierin, dann ließ er seinen Blick zu Emerson gleiten. Wenn sie hier bei der Bruderschaft blieben, dann würde der Inquisitor sie finden und jeden auslöschen, der mit ihnen zu tun hatte. Womöglich würde Lyra überleben, nur um aus dem Haus gezerrt und in der Hauptstadt vor Gericht gestellt zu werden.
Er hatte immer und immer wieder das Leben der Bruderschaft riskiert um die Magier zu retten. Hatte es jedes Mal mit hängen und würgen geschafft und dabei immer wieder ein Stück mehr verloren.
Auf der anderen Seite waren es Faye und Ari gewesen, welche etwas neues in die Bruderschaft gebracht hatten: Gelächter, Freundschaft.
Sie waren Messer in der Dunkelheit - nicht daran gewöhnt das Licht der Sonne zu sehen.
"Du wirst gehen - und Ari ebenfalls," erklärte Septim. "Die Bruderschaft wird die Templer ablenken und jeden Magier zu retten, den wir retten können - aber dabei können wir weder dich noch Ari gebrauchen. Eure Magie wird in der Nähe der Templer sowieso nicht funktionieren!"
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Mia

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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 12:34 pm

"Septim - hast du dich umgesehen? Kein einziger Assassine in deiner Bruderschaft ist unverletzt!", erwiderte Faye heftig und lehnte sich nach vorne, bis ihre Unterarme am Tisch angelangt waren. "Ohne Wissen über den Zirkel oder magische Hilfe wirst du keinen einzigen von denen retten, die du rausholen willst. Stattdessen schickst du noch mehr deiner Leute in den Tod. Das kann ich nicht verlangen und das werde ich auch nicht. Ari muss in Sicherheit gebracht werden, da stimme ich dir zu, aber lass mich hier das zu Ende bringen, was ich angefangen habe! Das dort draußen passiert wegen mir und wegen dem, was ich im Zirkel losgetreten habe! Jetzt zu flüchten wäre ..." Sie ließ den Satz einfach so stehen, lehnte sich schwer ausatmend zurück und raufte sich mit allen verbliebenen Fingern die Haare, ehe sie über ihr Gesicht rieb. Es war ihre Schuld. Sie hatte schon kaum mit den mehreren Dutzend Menschenleben umgehen können, die während ihrer Flucht ums Leben gekommen waren, sie wollte sich nicht vorstellen, was weitere dreihundert mit ihr machen würden und natürlich war ihr klar, wie dumm die Entscheidung war. Jede davon wäre es. "... es wäre falsch."
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Cat

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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 12:35 pm

Stimmi:
Aias kam nicht umhin kurz über die Worte der Anderen zu lächeln, auch wenn er nicht genau sagen konnte, ob dies nun aus reiner Sympathie geschah oder weil ihm langsam der Alkohol zu Kopf stieg. "Eigentlich bin ich recht trinkfest", erklärte er zu aller erst und besah noch einmal skeptisch das Glas der Zauberweberin, welche ihrerseits nur süffisant zu ihm sah. "Ich war eine ganze Weile lang in einer Reiterschaar", griff er dann aus seiner Vergangenheit, während er sich erneut nachschenkte und den restlichen Teil seines Satzes im ersten Moment auf dem Grunde eben jenes Glases zu suchen schein. "Das ist jetzt ... fünf Jahre her?" Er grübelte kurz, wog verschiedene Zeitspannen ab und nickte dann erneut. "Ja, fünf Jahre kommt in etwa hin. Zehn Jahre habe ich das gemacht. Daneben gibt es leider wenig interessantes zu erzählen. Ich habe weder Frau noch Kind zurückgelassen um ins Blaue auszuziehen und neben dem was ich jahrelang getan habe auch nur wenige, nennenswerte Talente. Vielleicht gehört das besteigen von Drachen ja dazu und ich weiß es nur noch nicht?" Er konnte sich ein lachen nicht verkneifen, ehe er mit einem letzten Zug sein Glas leerte. "Jetzt du", ging er nun in die privatere Anrede über und schenkte auch Lyra nach. "Wer sitzt vor mir. Außer der Hofzauberin in feinen Kleidern?"

Erneut brachte sie die Frage ein wenig ins Stocken, war es bislang doch genug gewesen die Hofzauberin zu sein. Sie hatte es bislang vermieden jemandem mehr über sich als das Offensichtliche zu erzählen und trotzdem saß sie jetzt hier und überlegte, was sie dem anderen erklären konnte, ohne dabei automatisch wieder in die Pflicht zu rutschen, die nicht mehr als die übliche Fassade aussprechen würde. Es gab Dinge in ihrem Leben, die er nicht wissen musste, weil sie zu lang zurück lagen, um noch Belang zu haben und andere Dinge, die selbst jetzt noch zu schmerzhaft waren, um sie anzutasten und so entschied Lyra sich für die neutralsten Antworten, die sie gerade zustande brachte.
"Ich bin seit beinahe 22 Jahren am Hof, Aias, nachdem sich der König dazu entschied mich aus dem Zirkel zu nehmen. Ich habe ebenfalls weder Mann, noch Kind, denen ich verpflichtet wäre und bislang weder Abenteuer in düsteren Städten erlebt, noch gemeinsam mit jemandem aus einer Reiterschar getrunken. Allerdings muss ich gestehen, dass ich dieses kleine Abenteuer hier im Haus einer Meuchlergilde und in dieser Gesellschaft durchaus ansprechend finde."


Zuletzt von Cat am Di Jun 27, 2017 1:01 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Yannic

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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 12:40 pm

"Faye," Septim hatte eine Grabesstimme angenommen.
"Erinnerst du dich, was ich dir ganz am Anfang gesagt habe, als du hier angekommen bist? Ich habe gesagt, dass ich nicht von dir verlange, dass du die Wirklichkeit magst. Aber das du stark genug dafür sein sollst in ihr zu Leben. Du bist eine einzelne Magierin ohne Zugriff auf ihre ganze Kraft. Du bist ebenso verletzt und dort draußen wartet eine ganze Armee aus Templern, die dir und dir persönlich die Schuld an dem Tod vieler Kameraden geben. Und wenn das nicht genug ist haben sie einen Inquisitor bei sich, der dich vermutlich einzig mit seinem Willen auslöschen kann. Wenn du da raus gehst, dann wirst du sterben. Das ist die einzige Wahrheit, die ich dir anzubieten habe", erklärte Septim und beugte sich ein wenig nach vorne.
"Dein Leben ist das einzige was wir retten konnten - wofür diese Bruderschaft viel geopfert hat. Wenn du es jetzt wegwirfst, dann spuckst du auf alles was Emerson für dich getan hat."
Er verschränkte die Arme vor der Brust.
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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 12:49 pm

Emerson hatte schweigend dem Gespräch zugehört und sich wissentlich aus diesen Belangen rausgehalten, weil er derjenige gewesen war, der Faye angeboten hatte, hier zu bleiben. Mit der Gefahr im Nacken, einem Inquisitor, der nicht aufhören würde, jeden Funken an Magie aus dieser Stadt zu verbannen, solange irgendetwas davon übrig war, sah das alles anders aus. Leise räusperte er sich und schüttelte den Kopf, um Septim davon abzuhalten, weiter Fayes schlechtes Gewissen zu schüren. Er verstand sie beide - konnte verstehen, dass Faye ihren einstigen Zirkelkollegen helfen wollte, aber ebenso Septims Sorge um die andere und darum, dass vielleicht alles umsonst gewesen sein könnte.
"Während wir hier reden, stirbt ein Magier nach dem anderen", warf er sich schließlich in die Schusslinie beider Parteien und seufzte. Er war nicht verletzt, zumindest nicht schlimmer als ein Kratzer an der Augenbraue, der nicht weiter von Bedeutung war. Es war Faye wichtig, den Magiern zu helfen und es war Septim wichtig, die Magier von hier wegzubekommen. "Bleiben unsere Magier hier, dann riskieren wir es, dass der Inquisitor mit seiner Templergarde bald wieder vor unseren Toren steht und wir haben ihnen nichts entgegen zu setzen. Jede Diskussion führt aktuell also zu nicht mehr, außer dass wir noch mehr Zeit verlieren. Ich hasse es das zu sagen, aber Faye - wir müssen aufbrechen. Dringend und so schnell wie möglich."
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Mia

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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 12:59 pm

Das Gefühl, nur stiller Beobachter dieser Debatte zu sein, überkam Faye erneut und ihre Augen huschten von Emerson zu Septim und wieder zurück. Das durfte alles nicht wahr sein.
Sie machte sich keine Hoffnungen: so heroisch es klingen mochte, sich auszuliefern und damit alles zu beenden, es hätte erstens nichts gebracht und zweitens hatte sie nicht so lange durchgehalten, um sich nun der Obrigkeit zu ergeben. Gott allein wusste, was sie mit ihr tun würden, wenn sie sie erst mal hatten. Aber das hatte sie von Anfang an nicht vorgehabt.
"Es gibt Wege in den Zirkel", fing sie leise an, nicht wissend, ob ihr irgendeiner gleich über den Mund fahren würde. "Diejenigen, denen ich vertraue, kann ich dort erreichen. Sie werden sich getarnt und nicht mit in den Innenhof begeben haben und wenn es so ist, dass der Inquisitor erst vor Kurzem dort eintraf, wird es noch dauern, bis sie alle Gänge und Kammern durchkämmt haben, geschweige denn die Zellentrakte, Kanäle und Geheimgänge."
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Yannic

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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 1:04 pm

"Dann bleibt uns nicht viel Zeit," erklärte Septim und raffte sich auf, ehe er ein Messer vom Schreibtisch nahm und mit diesem die Schlinge um seinen Arm durchschnitt. Er nahm Emersons Blick wahr, schüttelte jedoch den Kopf.
"Du wirst nicht gehen Emerson - du packst Faye und Ari ein, nachdem sie mir gesagt hat wie ich reinkomme. Ich indes werde mir einige der ausgebildeten Assassinen und ein paar derjenigen mitnehmen, die ihre Reifeprüfung fast abgeschlossen haben. Sollten wir auffallen werden die Templer die Stadt abriegeln und dann kommt ihr nicht mehr raus, also verlange ich von dir, dass du sofort aufbrichst. Du hattest Recht Emerson - die ganze Zeit. Die Bruderschaft muss reformiert werden und dafür brauchen wie die Kontakte und das Geld des Königs. Du bist der Einzige, dem ich zutraue mit all dem in Berührung zu kommen und dennoch das Herz der Bruderschaft nicht zu verraten. Du musst mit deinen Freunden von hier fort. Ich schaffe das schon. Ich habe nicht so lange gelebt um nun bei soetwas drauf zu gehen!"
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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 1:09 pm

"Gütiger Gott - hört ihr beide euch eigentlich selbst reden?!", fuhr Emerson auf, die Hände zu Fäusten geballt.
"Schluss damit. Niemand bricht zu diesen verfluchten Magiern auf. Sie sind wegen einer Rebellion innerhalb des Zirkels gestorben oder werden dafür sterben, aber es gibt nichts, das wir tun können, denn wenn die Magier weg sind, wird es hier trotzdem Templer geben, die nach den Ausläufern der Bruderschaft suchen von der sie glauben, sie hätten sie in diesem Kampf besiegt. Unsere Leute sind dort verletzt worden, weil wir uns bislang geweigert haben und weil wir eine lebensmüde Magierin beschützen, die jetzt glaubt, sie könne das hier noch gerade biegen.
Ich habe mir den Rücken malträtieren lassen, weil ich dich gerettet habe, Faye. Wir haben einen Krieg mit den Templern vom Zaun gebrochen, weil wir dich geschützt haben, aber das hier geht zu weit. Geheimgänge und Kammern hin oder her. Was sollen wir denn mit den Magiern machen? Sie mit in die Hauptstadt nehmen? Sie verlangsamen uns und die Templer werden uns ohnehin folgen. Was glaubst du, was mit ihnen in der Hauptstadt passiert? Sie sterben dort. Wenn sie hier bleiben, dann sterben wir gemeinsam mit ihnen, weil die Templer unser Hauptquartier niederbrennen. Es gibt keinen sicheren Ort für sie. Es ist vorbei. Was immer vorgefallen ist, wir können nicht jeden retten."
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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 1:25 pm

Es war ein Talent, das man durchaus bewundern musste. Jemandem mit nur wenigen Sätzen die Luft aus den Lungen zu pressen, bis derjenige glaubte, er hätte einen Schlag in die Magengrube erhalten. Eine ganze Weile studierte Faye Emersons grimmige Miene, seine Haltung, versuchte, die Worte nicht treffen zu lassen, die er wie Geschosse losgelassen hatte, aber sie machte keine gute Arbeit dabei.
Sie sah seinen Standpunkt, sie konnte auch Septim verstehen, aber sie wusste, dass in diesem Fall das letzte Wort gesprochen war - dafür hatte Emerson gesorgt und er hatte den einen Weg gewählt, den sie ihm tatsächlich nicht zugetraut hätte.
Mechanisch erhob sie sich von ihrem Platz und stellte den Stuhl beinahe sanft wieder so vor den Tisch, wie sie ihn vorgefunden hatte. "Ich gehe die Sachen für die Reise packen", gab sie leise zur Erklärung.
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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 1:40 pm

"Tu mir den Gefallen und sorg dafür, dass sie nicht allein aufbricht, Vater. Ich würde gern sagen, ich kann mich darauf verlassen, dass sie verstanden hat, dass es nicht möglich ist, aber wir reden hier von Faye. Bitte, tu alles, was nötig ist dafür", wandte sich Emerson an Septim, nachdem die Tür hinter Faye zugefallen war und mit dem Gefühl von Übelkeit im Magen, weil er wusste, dass er sie vor den Kopf gestoßen hatte. Das Letzte, was sie tun durfte, war aufzubrechen um die Magier selbst zu befreien - ihre Magie würde dort nichts mehr bringen und sie war nicht ausgebildet im Kampf mit gewöhnlichen Waffen. Wenn der Inquisitor und De Vere sie finden würden, würden sie ihr die Magie unmittelbar vor Ort ausbrennen und er würde weder die Gelegenheit haben, sie noch einmal vom Podest zu retten, noch zu verhindern, dass sie wahnsinnig werden würde, wenn die anderen Erfolg haben würden. Es gab dann keine Alternative mehr, um sie zu retten.
"Wir bleiben in Kontakt", versprach er, bevor er sich selbst von seinem Platz erhob und einen Schritt zur Tür machte, die Hand nach der Klinke ausstreckend. Sie hatte es ihm immerhin geglaubt - das war momentan alles, was wichtig war. "Die letzte Zeit war schwierig zwischen uns. Wir haben uns beide nicht besonders rühmlich verhalten. Es tut mir leid, was passiert ist. Es ändert nichts an dem, wie ich dich sehe. Du bist und bleibst mein Vater."
Er wartete nicht auf eine Antwort des Älteren, weil er wusste, dass sie ihn dazu bringen würde, sein Vorhaben noch einmal zu überdenken. Dass er vielleicht darüber nachdenken würde, doch diese Stadt einfach zu verlassen, statt sich um die Menschen zu kümmern, die ihr wichtig waren. Gegen alle Vernunft und für sie. So wie es bisher immer gewesen war.
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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 2:00 pm

Vorbereitet waren die Dinge rasch und sie überließ es Ari - der völlig aus dem Konzept gebracht schien - die Sachen in den Innenhof zu bringen, damit sie möglichst wenig Zeit verloren, wenn sie aufbrauchen. Sie würde ihm später alles in Ruhe erklären, für den Augenblick war es besser, er wusste so wenig wie möglich. Es war nicht so, als hätten sie beide sonderlich viele Habseligkeiten. Sie besaß seit der Zeit im Bordell immerhin einen Satz liderlich selbstgenähter Wechselwäsche, bestehend aus einer schwarzen Hose und einer dunkelblauen Tunika - nichts Auffälliges, was sie herausstechen ließ, sondern Kleidung, die sie mit der Menge verschmelzen ließ, wenn es nötig wurde. Mehr gab es nicht in den Beutel zu packen, den sie aus dem Lederarsenal genommen hatte, weil er offensichtlich niemandem gehörte.
Ihre Gedanken zu ordnen war ein sinnloses Unterfangen und so war sie immer noch wie neben sich, als sie Lyra und Aias aufsuchte, die im Speisesaal versumpft schienen. Mit leisen Worten bat sie den Kämpfer, ihr kurz Zeit mit der Magierin zu geben, obwohl es ihr für ihn Leid tat, das scheinbar durchaus angenehme Gespräch zu unterbrechen. Sie würden noch einige Wochen Zeit haben, sich zu unterhalten - ganz ungestört.
Faye war regelrecht übel, als sie sich auf den Stuhl schob, den Aias zuvor eingenommen hatte.
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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 2:04 pm

Im ersten Moment hatte sie intervenieren wollen, hatte Faye anblaffen wollen, doch die Worte blieben ihr im Hals stecken als sie den Gesichtsausdruck der Jüngeren sah, mit dem sie hier auftauchte. Sie waren niemals Freunde gewesen, sich nicht einmal im Ansatz grün und sie wusste, dass die andere sich lieber in feine Kleider stecken lassen würde, als mit ihr mehr als fünf Minuten zu verbringen, aber trotzdem regte sich jetzt Sorge in Lyras Miene, als sie die andere musterte.
"Was ist passiert?", war ihre einzige Frage, während sie die beiden leeren Gläser zur Seite schob und die Haltung wieder richtete, die Gedanken an das vorangegangene Gespräch bei Seite schiebend, weil es aktuell Wichtigeres zu geben schien.
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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 2:05 pm

"Sie lösen den Zirkel nicht auf", erklärte Faye ohne große Umschweife und suchte Lyras Blick, um ihr zu verdeutlichen, dass das hier kein böser Scherz war. "Sie brennen die Magie aus den Magiern, damit sie uns finden können."
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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 2:08 pm

Scharf sog Lyra die Luft ein und fühlte sich mit einem Mal als habe man ihr einen festen Schlag in die Magengegend verpasst. Übelkeit stieg in ihr auf und ließ sie die Hände vor den Mund schlagen, um jedes erste Geräusch zu ersticken, das sich sonst über ihre Lippen gebahnt hätte. Alle Farbe wich aus ihrem Gesicht während sie Faye zuerst ungläubig und dann erschrocken anstarrte. Das hier war ihre Schuld. "Ich ... habe mich geweigert ihnen Magie zu geben", stieß sie leise hervor. "De Vere wollte von mir Magie haben, um euch zu finden. Ich hab ihm gesagt, dass ich lieber sterben würde als ihm auch nur einen Funken Magie zu geben. Er holt sie sich jetzt so ..."
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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 2:11 pm

"Was sollte ich ihm bringen? Sie wollen ein Exempel statuieren, das weiß ich, aber dafür so viele Magier in den Ruin zu reißen? Wo ist da der Sinn für die Zukunft?" Faye konnte und wollte nicht darauf eingehen, dass De Vere nur hinter ihr her war. Es hätte nur noch mehr die Schuld aufgetürmt, die sie ohnehin fühlte. "Warum ...?"
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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 2:14 pm

"Sie haben keine Wahl. Wenn sie dich und Aristeas nicht bekommen und eure Flucht und die Rebellion innerhalb des Zirkels publik wird, dann werden andere Magier folgen - in anderen Städten. Sie müssen dich finden und öffentlich an den Pranger stellen, wenn sie nicht ihre Integrität verlieren wollen. De Vere fürchtet nichts mehr als die Kirche und ihr Oberhaupt - er muss vor ihm Erfolge aufweisen können, insbesondere damit der König ihnen weitere Gelder bewilligt", versuchte Lyra ihr zu erklären.
"Du hast da in ein Wespennest gestochen."
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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 2:18 pm

"Es war nicht falsch, sich zu wehren", erwiderte Faye ruhiger, als sie sich fühlte und griff nach dem Glas, das Aias stehen hatte lassen. Sie war kein Freund von Alkohol, doch gerade fühlte es sich an, als würde es ihre flatternden Nerven ein wenig beruhigen - oder ihr Inneres für ein paar Sekunden abschalten, damit sie klar denken konnte. Der beißende Geruch des Weinbrannts stieg ihr in die Nase und brannte, als sie ihn mit einem Schluck hinunter kippte, aber sie verzog das Gesicht nicht. "Es war nicht falsch, dafür einzutreten, dass es damit ein Ende hat. Magier sind niemandes Eigentum."
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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 2:23 pm

"Erklär das der Welt dort draußen", lautete Lyras bittere Antwort, die wortlos zugesehen hatte, wie Faye das erste Glas Alkohol runter geschüttet hatte und seufzte schließlich leise. "Egal, was wir tun, wir gehören entweder den Templern und der Kirche oder jemand anderem, wenn wir den Zirkeln entkommen können. Wir sind niemals unser eigener Herr und auch, wenn es nicht falsch war, zu rebellieren und sich gegen die Herrschaft der Templer zu stellen ... wir müssen jetzt versuchen das Beste daraus zu machen. Du bist zu ihrem Symbol geworden, Faye - wir sollten zusehen, dass du am Leben bleibst, bevor die Magier in den anderen Städten wieder die Hoffnung auf eine Rettung verlieren."
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BeitragThema: Re: Kapitel 6    Di Jun 27, 2017 2:27 pm

Wenn sie noch einmal hörte, sie sollte am Leben bleiben, während so viele andere ihres dafür ließen, würde sie schreien, heulen oder alles zusammen und dann direkt im Anschluss ihr Versprechen, nicht mehr davonzulaufen, nichtig machen indem sie genau das tat.
"Das muss ein Ende haben. Wir sind keine Marionetten, Lyra. Wir sind nicht irgendjemandes Huren, auch, wenn sie es so wollen. Hast du das nie in Frage gestellt an deiner Position? Bist du aus dem Zirkel gegangen und hast alles hinter dir gelassen, was jemals dort geschehen ist und im Anschluss die Augen verschlossen, wie so viele andere?"
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