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Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 6:25 pm
Der kleine Truppe saß, mit den Decken über den Schultern, vor dem leise prasselnden Feuer, welches Aias aus der Befürchtung heraus man könnte sie sehen, recht klein gehalten hatte. Alle starrten still auf den Kupferkessel, in dem sich ein zerlegter Hase, mehrere Kräuter aus dem nahegelegenen Wald und eine priese Salz befand, welche Ari in einer seiner Hosentaschen gefunden hatte. Das Resultat fing gerade an zu köcheln und löste somit bei jedem Anwesenden Wasser im Mund aus. Sie mussten sparsam mit dem bisschen Proviant umgehen den sie bei sich trugen, denn durch den überstürzten Aufbruch war einiges zurückgeblieben. Zwar besaßen sie noch ein paar Laibe Brot, Dörrfleisch, sowie Äpfel und ein halbes Käserad, doch in Anbetracht der Tatsache das sie vermutlich nicht jeden Abend so viel Glück haben würden ein Wildtier aus der Umgebung zu fangen, konnten sich diese Vorräte nur allzu schnell verkleinern. Die Stimmung an dem kleinen Lagerplatz war angespannt, was angesichts der letzten Tage kein Wunder war. Sie hatten eine Hofzauberin bei sich, die in der Wildnis leben musste, eine Zauberin die von Templern gejagt wurde und ihren Liebsten an eben diese verloren hatte, ihren Schüler der ebenso von Templern gejagt wurde und die Tochter des Anführers eben jener Partei, welche als Geisel fungierte. „Mit etwas Glück kommen wir in ein oder zwei Tagen an einem Gasthaus vorbei“, brach Aias schließlich die Stille und warf gedankenverloren Zweige ins Feuer, während der Eintopf noch immer köchelte. „Mit etwas Glück kommen wir rein, ohne das man einen von euch großartig mustert.“
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Re: Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 6:41 pm
"Das wage ich ja zu bezweifeln bei zwei Frauen, die sich sichtlich unwohl fühlen und einer blond gelockten Magierin, die überall steckbrieflich gesucht wird", meldete sich eine vertraute Stimme von einem der Äste aus, wo Eleonora und Emerson Schutz gefunden hatten, um sich erst einmal einen Überblick über die Lage der kleinen Gruppe zu verschaffen und sicher zu gehen, dass sie nicht von einem Späher der Templer überrascht werden würden. Sie hatten den leisen Gesprächen gelauscht, die spärlich am Feuer miteinander ausgetauscht wurden, den tristen Gedanken, die jedem der Anwesenden im Gesicht standen. Er wusste, dass er eine Teilschuld an alledem hatte, weil die letzten Worte, die er Faye entgegen gebracht hatte, alles andere als freundlich waren und Eleonora so freundlich gewesen war, ihm auf die Sprünge zu helfen, was die kleine Reisegruppe anbelangte.
Mit einem Satz schob er sich von der sicheren Position runter und setzte einen Schritt nach vorn, einer Schutzrune ausweichend, die wohl Ari in den Dreck gezeichnet hatte und bei derer Erstellung er ihn vor einer knappen Stunde beobachtet hatte und mit einer kurzen Bewegung die Ausrüstung noch einmal richtend. Sie hatten gekocht, das Feuer in einer Grube errichtet und waren abgeschirmt genug, um nicht gleich von den Templern entdeckt zu werden, die ein paar Meilen entfernt von der restlichen Gruppe lagerten. Für einen Moment begann er sich zu fragen, ob ihnen bereits aufgefallen war, dass ihnen der Gefangene mitsamt seiner Ausrüstung fehlte.
"Von dem Rest der Gruppe ganz zu schweigen", schob er noch hinterher und lächelte dann schließlich weich. "Eleonora war so freundlich und hat mir bei den Templern geholfen", folgte unmittelbar die Erklärung auf die erste Frage, die sonst folgen würde. "Schön euch wieder zu sehen."
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Re: Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 6:56 pm
„Du“, Aias stand auf und sah den Anderen im ersten Moment argwöhnisch an, vermutete er doch für einen Moment das sich ein Feind oder zumindest ein Fremder an ihr Lager geschlichen hatte. Sein Schwert hielt er bereits in beiden Händen, die andere hatte das obere Ende der kunstvoll verzierten Lederscheide umklammerte, die andere den Griff. Doch er zog die Waffe nicht, denn was ihm im ersten Moment nur wie eine Vermutung, vielleicht auch nur wie ein Trugbild erschien, bewahrheitete sich im nächsten bereits. „Dich verdammten Hund kriegt nicht mal eine ganze Armee klein“, stellte er mit einem lachen fest, das befreiend wirkte. Als hätte er endlich einen Splitter zu fassen bekommen, der ihm schon seit Tagen Schmerzen bei jeder Bewegung bereitete. Sein Schwert fand, mit einer für Aias erstaunlich achtlosen Geste, im Gras nahe des Feuers, woraufhin er den anderen auf die Schulter klopfte und ihn dann umarmte. „Du bist genial. Verrückt, töricht und verdammt noch einmal Leichtsinnig, aber gleichzeitig genial.“ Er wirkte weder gebrochen, noch von den Templern derart verunstaltet, dass er langfristige Schäden zurücktragen würde. Alle seine Ängste schienen mit einem Mal wie weggeblasen. Aristeas ging es ähnlich, wobei dieser weitaus stürmischer auf Emerson zuging und diesen dann ebenfalls umarmte. „Tu das nie wieder du verdammter Idiot! Keine Alleingänge, ja? Das“, ein paar halblaute Worte folgten von dem jungen Zauberweber, während Aias sich indes Eleonora stellte. „Ich glaube wir haben uns noch nicht vorgestellt. Aias mein Name, freut mich.“ Er neigte wie üblich den Kopf zur Begrüßung, gab ihr die Hand und schnaufte dann erleichtert durch. „Danke. Dafür das ihr ihn gerettet und auch wieder hergebracht habt. Ich … habe euch einmal kurz im Innenhof der Bruderschaft gesehen, richtig?“ Er zog fragend die Augenbraue hoch. „Aber bei all der Freude, wie habt ihr uns gefunden? Sie wir auf offenem Gelände derart einfach zu sehen?“
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Re: Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 7:03 pm
Emerson erwiderte die Umarmung des Jüngsten der Runde und strich ihm durch das dunkle Haar, bevor er sich wieder von ihm löste und Aristeas Gesicht musterte, das verräterische Glitzern in seinen Augen sah. "Es ist alles in Ordnung, Kleiner. Es geht mir gut - es war nur einfach wichtig wenigstens zu versuchen ein paar eurer Freunde zu retten, bevor wir die Stadt verlassen müssen", fügte er erklärend hinzu, seinen Blick rüber zu Faye wandern lassend, die bislang wie vom Donner gerührt nicht eine einzige Bewegung gemacht hatte. Er ließ ihr die Zeit dazu sich selbst zu sammeln, selbst wenn da noch immer der Drang war zu ihr zu gehen und sie zu sich zu ziehen. Ihr Gesicht, die Worte - teilweise wütend, teilweise liebevoll - waren es, die er trotz der wenigen Tage der Trennung am meisten vermisst hatte. Sacht schob er Ari zurück zum Feuer und gab ihm noch einmal einen sachten Schubs. "Geh was Essen, Kleiner. Du siehst aus, als würdest du vom Fleisch fallen."
Erst als der Jüngste wieder bei den anderen war, wandte sich Emerson wieder Aias zu, ihm freundschaftlich auf die Schulter klopfend. "Lass es, Aias. Elli vergiftet dich, wenn du auch nur einen Fehler machst - das ist nichts für dich", riet er ihm leise lachend. "Und was das Finden angeht. Eure Spuren sind leicht zu lesen, wenn man weiß, worauf man achten soll. Hier reisen nur wenige Leute durch und entweder wäre ich wieder bei den Templern gelandet oder bei euch."
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Re: Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 7:15 pm
„Die Gefahr gibt den Dingen manchmal erst die erforderliche Spannung“, antwortete Aias auf die erste Aussage von Emerson hin, lachte jedoch und neigte erneut den Kopf vor Eleonora. „Wir um Himmels Willen habt ihr Nachts Spuren lesen können? Es ist stockfinster und dieses verdammte Gras lässt einen kaum irgendetwas sehen.“ Kurz zweifelte er an seinen eigenen Fähigkeiten Fußabdrücke und dergleichen zu erkennen und zu deuten. Er war darin nie ein Meister gewesen, hatte sich jedoch während seiner Zeit im Militär ein solides Grundwissen angeeignet. Was im Umkehrschluss bedeutete, dass einer der beiden unglaublich talentiert darin war, oder seine Fähigkeiten einfach nachgelassen hatten.
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Re: Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 7:26 pm
"Der Wald merkt sich mehr, als man meinen sollte", erwiderte Eleonora mit einem Schulterzucken und deutete dann zur Feuerstelle, an der Lyra, Maia und Ari inzwischen saßen und auf den Eintopf. "Wie sieht es aus, Aias, bekommt eine arme Reisende hier was zu essen? Das Dörrfleisch war nicht wirklich lecker, ein wenig angestaubt, weil es schon so lange in meiner Tasche lag und das Pergament darum herum sich irgendwann als Verband tarnen musste. Und du willst gar nicht wissen, was ich so alles in meiner Tasche mit mir herumtrage und was damit in Berührung kam." Sie zwinkerte Emerson bei der Erwähnung des Fleisches über die Schulter hinweg zu und folgte dann Aias rasch und mit lautlosen Schritten. Die Wärme würde ihr gut tun.
Erst am Feuer ließ sie sich zwischen Maia und Lyra plumpsen und sah von einer zur anderen. "Ich gehe richtig: Hofzauberin - und Maia De Vere?", fragte sie erst Lyra, dann die Jüngere der beiden und stützte sich nach hinten auf beiden Handballen ab, den Kopf in den Nacken gelegt. "Fünf Tage und sieben Stunden musst du noch mit uns mit, Maia, dann können wir dich gefahrlos an deinen Vater übergeben. Ich würde dich ungern alleine durch den Wald schicken und so lebensmüde, jemanden mit dir gehen zu lassen, bin ich nicht."
Zwanzig Schritte entfernt vom Feuer war die Stimmung nicht halb so gut, wie Elli sie nun am Feuer verbreitete. Unsicher nur kam Faye auf ihrer Decke auf die Füße, hatte in diesem einen Moment absolut keine Ahnung, wie sie mit Emersons leichtfertigen Bemerkungen umgehen sollte, nachdem er ihr ganz andere Worte als letzte entgegen geschleudert hatte. Sie kam auch keinen Schritt näher, sondern blieb wie angewurzelt stehen, wo sie war, die Arme schützend um sich geschlungen. Ihr Herz raste und sie konnte nicht einordnen, ob vor der Angst der Zurückweisung oder vor Erleichterung.
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Re: Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 7:34 pm
Sie würde nicht den ersten Schritt machen, das wurde ihm spätestens bewusst als er ihre Reaktion sah, das schnelle Atmen und den Zweifel in ihren eigenen Augen. Sie hatte während der letzten Wochen und Monate viel durchgemacht und im Nachhinein schämte er sich für die Worte, die er ihr mit auf den Weg gegeben hatte. Vor allem nachdem die Templer ihn aufgegriffen hatten und er begriffen hatte, dass es die letzten hätten sein können, die sie von ihm gehört hatte. Er hätte begriffen und verstanden, wenn sie wütend gewesen wäre, wenn sie geweint hätte aber hier nun zu stehen und nichts zu tun, schmerzte mehr als alles andere.
"Es tut mir leid", begann er und setzte einen Schritt nach vorn. "Alles, was ich gesagt habe, war niemals so gemeint, Faye. Ich bereue nichts von dem, was ich getan habe und an nichts von alledem gebe ich dir die Schuld. Ich kann kein einziges meiner Worte zurücknehmen und ich weiß, dass sie Spuren hinterlassen haben, aber alles, was ich wollte, war zu verhindern, dass du selbst aufbrichst, um die Magier zu retten. Ich wollte dich nicht in der Gefahr sehen von so vielen Templern umringt und vielleicht von dem Inquisitor aufgegriffen worden zu sein."
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Re: Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 7:41 pm
"Und es macht es bitte wo genau besser, dass du diese Rolle eingenommen hast? Dass du dich wieder und wieder vor mich wirfst, ohne an dich zu denken?", fragte sie leise, wollte die Stimme nicht heben, um alle anderen an dem Gespräch teilhaben zu lassen, dass sie vermutlich brennend interessierte. "Mich vor den Kopf zu stoßen, während du von mir verlangst, aufzuhören, wegzulaufen - vor dir - und es dann doch forderst, damit ich mich nicht dem stelle, was ich ausgelöst habe, ist ..." sie verlor sich, weil es einfach keinen Vergleich dafür gab und rang die Hände in dem verzweifelten Versuch, ihm das alles begreiflich zu machen. Sie wollte ihn nicht fortscheuchen, sondern einfach nur zu ihm gehen, alles vergessen und gleichzeitig hätte sie ihm am liebsten eine Ohrfeige verpasst.
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Re: Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 7:42 pm
„Woher die genaue Angabe?“ Fragte Aias, welcher Eleonora begleitet hatte und kurz darauf vor Verwunderung die Stirn kraus zog. Vielleicht lag es daran das er in den letzten Tagen kaum Freude in den Gesichtern um sich herum gesehen hatte, aber die freie, leichtfüßige Art von Eleonora wirkte belebend und ließ Aias wieder aus der Melancholie erwachen, in die auch er beinahe gerutscht wäre. „Warte, bevor die etwas sagst“, er beugte sich nach vorn und nickte dann, denn der Eintopf schien endlich fertig zu sein. Da sie keine Schüsseln hatten, nutzten sie die einfache Soldatenmethode: Aias band zwei dicke Stücke Stoff um die Kupfergriffe, welche sich wie der Rest des Topfes erhitzt hatten. Die Kelle, mit der er zuvor zum rühren benutzt hatte, fungierte nun als Löffel, den jeder einmal in dem Topf versenkte und dann aß, woraufhin der Kessel weitergereicht wurde. „Vorsicht“, meinte er an Lyra gewandt, welche als erstes etwas zu sich nehmen konnte. „Wie kommt es überhaupt das du hier bist?“ Hakte Aias nach, nachdem er einen kurzen Blick über die Schulter geworfen hatte. Es war offensichtlich das Em und Faye einen Moment für sich brauchten und dieser würde kaum gegeben sein, wenn am Feuer nur Stille herrschte. Einen weitaus längeren Blick hatte er auf Eleonora geworfen, welche, trotz der zweckmäßigen Kleidung die sie trug eine gewisse Anziehung verströmte, was mitunter auch an der Art lag, die sie an den Tag legte. „Ich meine wir sind vor mehreren Tagen aufgebrochen und inzwischen mitten auf dem Land“, beendete er dann den ersten Satz und sah, wie der Kessel, nachdem Ari ihn an Maia und diese ihn an Eleonora weitergereicht hatte, nun an ihn ging. „Ist es essbar?“ Fragte er mit einem lächeln und tunkte die Kelle dann selbst ein.
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Re: Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 7:48 pm
"Salzig. Was auch immer da drin ist, eine Kartoffel hätte dem ganzen vorher gut getan." Eleonora entschied, es war besser, so zu tun, als hätte sie keine Ahnung, wie Aias sie ansah. Es gab keinen Grund mehr, Alisanders Bett zu teilen, sie wollte das nicht unbedingt mit einer Leiche tun, aber es ließ ihr auch endlich die Freiheit, zu dem Mann zu gehen, den sie wirklich wollte. Und der saß definitiv nicht hier in der Runde oder befand sich im Umkreis von vielen Meilen. Sie mochte den anderen auf Anhieb, fand ihn sympathisch, aber ... eher so, wie sie die Leute ihrer Bruderschaft mochte. Als Kamerad, als Weggefährte oder guter Kämpfer auf ihrer Seite. Sie hoffte, er würde es verstehen, bevor er sich andere Möglichkeiten ruinierte, ansonsten musste sie deutlicher werden.
"Die Truppen des Königs kommen uns entgegen", berichtete sie Lyra und wandte sich daraufhin dieser zu. "Fünf Tage, sieben Stunden wenn wir in diesem Tempo reiten, sie ihres beibehalten und wir die Pausen einrechnen. Plus Minus eine Stunde."
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Re: Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 7:50 pm
"Unfair? Nicht richtig? Heuchlerisch?", beendete Emerson ihren Satz und nickte. Ohne an sich selbst zu denken war wahrscheinlich ein Überbleibsel von Septims Erziehungsmethoden, in denen ein einziger Punkt immer wieder wesentlich war - das eigene Leben bedeutete nichts, der Tod kam und die Angst davor war unsinnig. Sterben würde jeder eines Tages. Es hatte ihn nicht gekümmert, als er sich selbst in die Gefahr begeben hatte, hatte ihn nicht gekümmert, als er ein Leben nach dem anderen beendet hatte und auch in Gefangenschaft der Templer war er ruhig gewesen. Ein Umstand, der De Vere mehr als nur einmal beinahe die Beherrschung gekostet hatte.
"Ja, ist es. Du hast mit allem Recht, was du gesagt hast, aber ich konnte dich auch nicht einfach so in dein Verderben rennen lassen und du wärst niemals freiwillig gegangen. Es war nicht der richtige Weg, aber es war dir wichtig. Also bin ich gegangen und habe versucht, was mir möglich war, weil ich wusste, dass du geflohen bist. In Sicherheit bist und ich keine Angst um dich haben brauchte."


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Re: Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 7:53 pm
"Und was ist mit mir? Was ist mit der verdammten Angst, die ich um dich hatte?!", fauchte Faye, weil alles besser war als den Tränen nachzugeben, die in ihren Augen brannten und ihr die Sicht verschleierten. "Warum ist es in Ordnung, wenn du dein Leben riskierst und ich zurückbleibe, ohne auch nur helfen zu dürfen, ohne ... irgendjemanden - umgekehrt aber nicht?!"
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Re: Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 8:02 pm
"Ist es nicht. Es ist nicht in Ordnung", räumte er ein, einen weiteren Schritt nach vorn setzend und seine Hände nach ihr ausstreckend, beinahe befürchtend, sie würde ihn abweisen und seine Hände wegschlagen. Sacht strich er ihr über die Arme, ließ die Finger hinab bis zu ihren Händen wandern und ergriff sie.
"Ich bin es gewöhnt, mein Leben zu riskieren aber nicht, dass jemand sich Sorgen darum macht. Du hast in den letzten Wochen so viel durchgemacht, dir so viel anhören müssen - ich dachte, die Magier geben dir ein wenig Hoffnung darauf, dass es jetzt wieder bergauf geht. Es tut mir leid, dass ich mich habe erwischen lassen", versuchte er zu erklären und hielt dann doch inne, weil es keine Worte gab, die die Situation besser machen würden - die ihr zu helfen würden das Chaos in ihrem Inneren irgendwie wieder zu sortieren. Alles, was ihm noch übrig blieb war sie zu sich zu ziehen und die Arme um sie zu legen.
"Ich liebe dich, Faye."

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Lyra hatte mit einem erleichterten Aufatmen die Rückkehr des Vermissten und Eleonoras bemerkt, sich aber zurückgehalten, weil sie ihnen nicht nah genug stand, um sich ein Urteil erlauben zu können. Ebenso schweigend, wie sie verharrt hatte als Eleonora mit Aias über Eintopf gesprochen hatten, doch spätestens als die andere ihr die Nachricht gab, dass die Truppen des Königs unterwegs waren, ließ die Erleichterung ihr beinahe die Arme einknicken, auf denen sie sich bislang aufgestützt hatte. Er hatte ihre Nachricht bekommen und er hatte den dringenden Bedarf zum Handeln gesehen.
"Gott sei dank", stieß sie erleichtert hervor. Zivilisation kam langsam wieder in greifbare Reichweite, Sicherheit wurde wieder greifbar mit der Unterstützung, die auf dem Weg war. "Vielen Dank Eleonora", wandte sie sich noch einmal an die andere und lächelte. "Aber woher weißt du davon?"
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Re: Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 8:05 pm
"Mathematik, Tauben und Augen und Ohren, die überall sind", erwiderte Eleonora schulterzuckend. Und Kontakte. Viele, viele Kontakte. Manchmal reisten die Nachrichten schneller zu ihr, als sie dem wahren Empfänger auch die richtige geben konnte und manchmal - so wie heute - kamen sie genau richtig.
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Re: Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 8:11 pm
„Hab ich das richtig verstanden, die Truppen des Königs kommen uns entgegen?“ Allein bei der Vorstellung wie ein königliches Heer wohl aufgestellt war, musste er schlucken. Eine normale Armee war in der Regel gut halb so schnell wie eine Reisegruppe ihrer Größe, wobei in normalen Armeeverbänden nicht viel auf Hygiene, Komfort und Schlaf gegeben wurde. In der Regel hatten die Männer am Abend eine Stunde um sich zu betrinken, eine um Karten zu spielen und eine, um sich gegenseitig zu beschuldigen der jeweils andere hätte betrogen, woraufhin einige in eine Keilerei gerieten. Schlaf war bei einem solchen, recht normalen Abendablauf für einen Armeetross mit vier bis fünf Stunden bemessen. Eine königliche Armee hingegen hatte er selbst noch nie gesehen, geschweige denn war er mit ihr gereist. „Ich nehme an wir werden dann mit ihnen im Tross reisen?“ Ein lächeln huschte über sein Gesicht und er sah mit einem Augenzwinkern zu Lyra. „Sieht aus als hätte die Wildnis dich nicht mehr lange in ihren Hände. Ich nehme stark an, dass wir dann in ihrem Tross reisen werden? Und das eine königliche Delegation wesentlich mehr Komfort für die bereitstellt, die im Dienste des Königs stehen?“ Der Topf war nun zum zweiten Mal herum gegangen und Aias musste Eleonora recht geben. Er hatte zu viel Salz benutzt, was er unter anderem daran erkannte, dass er alle zwei Herzschläge an dem Wasserschlauch nippte, da sein Mund ihm ungemein trocken vorkam.
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Re: Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 8:12 pm
Gerade als Emerson ihre Hände gegriffen hatte, hatte ihr Blick ihre eigenen Handgelenke gestreift. Die Gänsehaut kam von ihm und weil sie die Nähe vermisst hatte, keine Frage. Doch selbst im flackernden Schein des Feuers konnte sie die dunkelblauen und lilanen Verfärbungen erkennen, die der steinernde Griff von Ismael hinterlassen hatte, ehe sie ihn gesprengt hatte. Sie hatte den schwarzen Part schon hinter sich gelassen, immerhin war das alles fünf Tage her.
Für ein paar Sekunden fiel es ihr schwer, Emersons Worten zu folgen und auszublenden, was passiert war, während er sie zu sich zog und sie einfach kooperierte. Es war einfacher, ihn machen zu lassen als selbst darüber nachzudenken, wann der richtige Zeitpunkt war, den Wunsch nach einer Ohrfeige fallen zu lassen und sich stattdessen enger in die Umarmung zu schmiegen, ihr Gesicht an ihm vergrabend.
"Es scheint eher, als hätte ich das Leben der anderen Magier schon zur Hölle gemacht, als sie mich gerade weggesperrt hatten - das hat ..." sie hatte Cassians blinde, blutige Augen vor sich und Ismaels umgreifende Wut. "Es lief ... nicht so gut, wie erhofft ..."
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Re: Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 8:19 pm
"Ich habe in Kaladir Nachricht an den König geschickt und ihm mitgeteilt, dass wir aus der Stadt fliehen mussten, bevor die Templer uns ergreifen und in Thauril legen konnten", antwortete Lyra, irritiert von der Missgunst, die ihr hier von Aias Seite entgegen kam, nachdem er von der Delegation gehört hatte. Sie würden Komfortabler reisen, sicherer und vor allem würden es hoffentlich wieder bekannte Gesichter sein, denen sie vertrauen konnte. Gesichter, die ihr ein wenig das Gefühl nach Heimat vermitteln würden. "Und ja, wir werden dann im Tross reisen. Es ist die sicherere Möglichkeit für unsere Magier. Mit einem Dekret des Königs wird kein Templer es wagen noch einmal die Waffen gegen uns zu erheben und es erleichtert uns den Weg zurück in die Hauptstadt", fuhr sie fort und wandte sich dann noch einmal rüber zu Aias.
"Weshalb gefällt es dir denn nicht? Hast du etwa etwas zu befürchten?", fragte sie und hob die Augenbrauen, bevor sie hämische Frage nachsetzte. "Die Gefahr gibt den Dingen manchmal erst die erforderliche Spannung - dachte ich. Sagtest du das nicht zuvor?"

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"Ich hab es befürchtet", war Emersons einzige Reaktion auf ihre leisen Worte hin. Er hatte damit gerechnet, als er die beiden Magier nicht mehr bei der kleinen Gruppe gesehen hatte und auch, wenn etwas in ihm sich dagegen sträubte nachfragen zu wollen. Ihm waren durchaus die blauen Flecken um ihre Handgelenke aufgefallen, die sie bislang versucht hatte zu verbergen. "Was ist passiert? Was haben sie dir gesagt?"
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Re: Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 8:23 pm
"Die ehrliche oder die beschönigte Version?", hakte Faye tonlos nach und wich seinem Blick weiterhin aus, indem sie einfach nur ihren Kopf an seine Schulter lehnte, die Augen zur Seite hin in den Wald gewandt und die Finger in den Falten seines Hemdes hielt. Sie spürte an ihrer Hüfte die Waffen, die er wieder umgelegt hatte und es war ein merkwürdiges Gefühl der Sicherheit, der Vertrautheit.
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Re: Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 8:25 pm
"Die Ehrliche", bat er sie leise, den Griff um sie nicht lösend. Er würde die Wahrheit so oder so erfahren - spätestens wenn Elli in der kleinen Gruppe von Klatschmäulern ihre Ohren gespitzt hielt und ihn auf den neusten Stand brachte, nachdem das hier mit Faye geklärt war. Die anderen konnten für den Augenblick warten. "Also - was ist passiert?"
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Re: Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 8:27 pm
Aias kam nicht umhin ob der Frage zu lachen. „Das habe ich gesagt, ja. Und ob ich etwas vor dem König zu befürchten habe?“ Er schien einen Augenblick wirklich über die Frage nachzudenken, während der Kessel ein drittes Mal zu ihm wanderte. „Nicht das ich wüsste. Aber in erster Linie bin ich dankbar darum, dass ihr damit in Sicherheit seid. Vor zwei oder drei Templern hätte ich euch sicherlich noch schützen können, aber vermutlich wären sie mindestens in einem ganzen Dutzend aufmarschiert. Und eine Pritsche ziehe auch ich dem Boden allemal vor. Und vielleicht haben wir sogar Glück und sie haben jemanden bei sich, der besser kochen kann als ich.“
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Re: Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 8:32 pm
Lyra lächelte und schob den Topf zur Seite, weil das Salz ihr inzwischen den Mund brennen ließ. Über das Kochen würden sie eindeutig noch einmal reden müssen, aber einstweilen war der Eintopf besser als nichts zu essen zu haben und eine weitere Nacht durchbrochen mit einer unangenehmen Schlafposition und einem knurrenden Magen zu verbringen. "Sie werden vorbereitet sein und wenn ich ehrlich sein soll, dann hoffe ich fast darauf, dass De Vere noch einmal dumm genug sein wird sich uns in den Weg zu stellen, wenn die Delegation hier eintrifft. Das würde ihn vielleicht endlich auf den Boden der Tatsachen zurückbringen", teilte sie mit und lehnte sich zurück, sich mit einem kurzen Blick nach hinten versichernd, dass auf ihrer Decke keine Krabbeltiere waren, die sie zerquetscht hätte.
"Und ja - ich bin mir sicher, dass wir dann nicht noch einmal einen versalzenen Eintopf essen müssen. Du könntest dich ihnen zu unserem Schutz anschließen, Aias. Ich bin mir sicher, dass niemand etwas dagegen hat, wenn du auch weiterhin auf uns achtest."
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Re: Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 8:38 pm
"Er war so lange dankbar für die Rettung, bis er mich sah. Daraufhin war er ... sehr damit beschäftigt, Vorwürfe zu machen", fing sie an und wusste eine Weile nicht, wie sie ihm erklären sollte, was er gesagt hatte, also entschied sie sich für eine recht wörtliche Variante davon, bevor es ein andere versehentlich ausposaunte. "Das Leben wäre für so viele zur Hölle geworden und es wäre leichter gewesen, hätte ich die Klappe gehalten und ... wie sagte er so schön ... die Beine breit gemacht." Ein trockenes Lachen kam ihr über die Lippen und sie blinzelte ein paar Tränen weg, die ihr schon wieder in die Augen stiegen. Warum tat ihr das überhaupt noch weh? Sie hätte wissen müssen, dass ihr Widerstand kein gutes Ende nehmen würde. "Er hat seine Magie gegen mich gewandt, mich damit festhalten wollen, bis er mit Blutmagie die Templer herbeigerufen hätte ... wäre Lyra nicht eingeschritten, hätte er es wohl auch geschafft. Wir haben Cassian Camillas Mädchen mitgegeben, nachdem wir ihm Thauril verabreicht haben, dann sind wir geflüchtet."
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Re: Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 8:38 pm
„Man wird aber nicht von mir verlangen irgend eine Uniform oder etwas dergleichen zu tragen, oder?“ Hakte Aias nach, der den Gedanken durchaus interessant fand. Sein Leben hatte seit einer geraumen Weile keine feste Struktur mehr. Und auch wenn er sich nicht wirklich nach einer solchen gesehnt hatte, war es doch angenehm zwischen Menschen zu sitzen die er kannte, die er schätzte und die auch ihn schätzten. „Aber gern, falls du das veranlassen könntest würde ich euch gern weiter begleiten. Wie sollte ich euch auch allein reisen lassen?“ Er sah noch einmal über seine Schulter und erkannte Em und Faye, die sich inzwischen in den Armen lagen. Und ein wohliges Gefühl der Freude überzog Aias. Er hatte in den letzten Tagen immer mehr Angst um Em, wie auch um Faye gehabt, da letztere sich immer weiter zurückgezogen hatte und schlussendlich nicht mehr der Wirbelsturm war den er kennen gelernt hatte, sondern nicht mehr als ein laues Lüftchen. Die beiden jetzt zu sehen wie sie beieinander waren und Halt bei dem jeweils anderen suchten bestätigte ihn in dem, was er eben gesagt hatte. „Was machst du eigentlich wenn du wieder zurück in der Hauptstadt bist?“
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Re: Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 8:49 pm
"Du weißt, dass das Unsinn ist, oder? Dass es richtig war, was du getan hast und hätte es ihn persönlich getroffen, dann hätte er auch eine andere Ansicht gehabt. Wir ... Männer haben es ein wenig einfacher als ihr - uns will niemand so einfach an die Wäsche. Er als Magier wäre niemals von einem der Templer angefasst worden und hätte er eine kleine Schwester, dann hätte er niemals von ihr verlangt, die Klappe zu halten und die Beine breit zu machen. Er hat leicht reden. Wir alle haben das, die wir nie in der Situation gewesen sind", antwortete er, eine Hand von ihr lösend, um mit eben jener durch das Gewirr von blonden Locken zu streichen. Drei Magier, die er befreit hatte - eine war auf dem Weg gestorben, der andere ein Verräter und der Dritte hoffentlich sicher bei Camilla und seinen Mädchen.
"Hör mal. Das, was du getan hast, war richtig und wir werden deinen Widerstand auch nicht einfach so aufgeben. Ich hab mit Elli über den Norden geredet - dort werden Magier nicht eingesperrt und dort gibt es auch keine Zirkel. Männer und Frauen sind dort gleichberechtigt und vielleicht helfen sie uns gegen die Templer vorzugehen und deine Leute zu befreien."

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"Was ich machen werde, wenn ich wieder in der Hauptstadt bin?" echote Lyra die Frage mit erhobenen Augenbrauen, weil sie gedacht hatte, das die Antwort auf diese Frage klar sein würde. "Ich werde zurück in meine Gemächer im Schloss gehen. Ich werde sehr lange baden und etwas - von einem Koch zubereitetes - essen und danach werde ich mich in mein großes Federbett legen und lange schlafen, bevor ich überhaupt vor den König trete, um ihm zu erklären, was hier eigentlich vorgefallen ist, denn der wird mich so nicht sehen wollen. Vielleicht - wenn ich ganz vermessen bin - werde ich jemanden finden, der mir alle Verspannungen aus dem Rücken knetet", erklärte sie und schob sich eine der wirren, dunklen Strähnen aus dem Gesicht. Sie wollte gar keinen Spiegel sehen, so wie sie im Augenblick aussah.
"Was ist mit dir? Was wirst du tun, wenn du in der Hauptstadt bist?"
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Re: Kapitel 7

am Mi Jun 28, 2017 8:58 pm
„Ich habe keine Ahnung“, gestand Aias offen und zuckte die Schultern. „Ich war noch nie in Merlana, das einzige was ich weiß ist, dass es dort kühler sein soll als in den restlichen Teilen von Licentia und das beinahe jedes Gasthaus das dreifache vom normalen Preis verlangt. Vielleicht werde ich mir also irgendwo in den unteren Bezirken ein Quartier suchen. Wobei ich mich letztlich danach richte was der Plan von Em und Faye ist. Du weißt nicht wie deren Planung weiter aussieht, oder Kleiner?“ Ari schüttelte grübelnd den Kopf.
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