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Re: Kapitel 16

am Mo Nov 20, 2017 11:07 pm
Es würde sich innerhalb der nächsten paar Monate wahrscheinlich rein gar nichts ändern, weil sie dem Mädchen eben keine zweite Chance gegeben hatten, wie sie es mit den Waisen auf der Straße taten, wenn sie sie aufnahmen. Viele von ihnen hatten während der ersten paar Monate getrotzt, hatten sich geweigert oder waren sogar weggelaufen - keiner von ihnen war besonders weit gekommen und irgendwann hatte jeder von ihnen gelernt, dass es keinen Sinn machte. Linea war etwas vollkommen anderes - sie rissen sie bewusst aus ihrem gewohnten Umfeld, weg von ihren Eltern und ließen sie dennoch am Hof, wo sie jederzeit Gefahr liefen, dass sie ihrer Mutter immer wieder aufs Neue begegnete. Es wurde Zeit, dass sie schnellstmöglich dieses Schloss verließen und das neue Quartier hinbekamen, bevor das hier ein Dauerzustand werden würde - sowohl das Kind im Bett, als auch der Aufenthalt am Hof.
"Für die nächste Zeit wahrscheinlich schon", entgegnete er ihr, ohne es böse zu meinen. "Sie ist ein Kind, Faye. Sie muss sich daran gewöhnen, solange ist das in Ordnung. Du solltest sie beschäftigen, sobald sie ausgeschlafen hat - das hindert einen an den falschen Gedanken und jetzt leg dich hin. Dir fallen schon jetzt die Augen zu."
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Re: Kapitel 16

am Mo Nov 20, 2017 11:14 pm
Irgendwo, ganz tief in sich spürte Faye diesen verbissenen Wunsch, der sie ihr Leben lang begleitet hatte: Es ihm zu beweisen. Ihm die Zweifel zu nehmen. Emerson war vorsichtig, weil die Magie nicht sein Steckenpferd war und das war in Ordnung. Er hatte auch Ari nicht wirklich vertraut am Anfang. Doch sie wollte - sie musste - ihm beweisen, dass aus Linea etwas werden konnte. Eine verlässliche, junge Frau. Jemand, dem er vertrauen konnte. Sie hatte nur keinen blassen Schimmer, wie, oder wie lange es dauern mochte, bis sie Fortschritte erzielten. Fürs erste war es schon einer, dass die kleine Hand nach der ihren tastete und Faye ihre Finger sanft darum schloss, als Bestätigung, hier zu sein.
Sie verbiss sich die Antworten zu Emersons Aussagen, die ihr auf der Zunge lagen und tat ausnahmsweise, wie ihr geheißen, immer in dem Gewissen, diesen Tag niemals wieder aus ihrem Kopf streichen zu können, so furchtbar er auch gewesen war. Aber sie konnten weitermachen.
"Ich werde mit Chadim und ihr morgen vorgehen zum neuen Quartier und den Heilertrakt vorbereiten mit dem, was wir herbeischaffen können. Es gibt nur noch wenige, um deren Leben wir akut bangen und ich denke, sie werden es schaffen - auch, wenn wir sie in zwei, drei Tagen verlegen."
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Re: Kapitel 16

am Di Nov 21, 2017 10:01 pm
Der Raum, in den Emerson am späten Abend trat, war nur spärlich von ein paar Kerzen erleuchtet gewesen, die schattenhafte Schemen auf Hieronims alt gewordenes Gesicht zeichneten, welcher abwartend am Tisch saß, die Hände vor sich auf dem Holz des Eichentisches abgelegt. Darauf ein paar einfache Speisen, ganz offensichtlich sehr genau auf seinen Gesprächspartner angepasst und beinahe hätte dieses Ambiente Emerson dazu verleitet, die Augenbrauen zu heben und die Mischung aus Skepsis und Missmut deutlich zu machen, welche er im Inneren empfand und die hier besser verborgen blieb. Er musste dem anderen nicht noch mehr Futter geben, als das, was er ohnehin schon besaß.
Leise fiel die Tür hinter ihm ins Schloss, schloss den Rest der Wachen draußen im Gang aus. Es dauerte einen kurzen Moment bis ihm auffiel, dass sich weder Lyra, noch der Templer De Vere hier aufhielten - ein Gespräch unter vier Augen also und dennoch glaubte er nicht eine einzige Sekunde daran, dass nicht jeder einzelne Fetzen des Folgenden an die Ohren der Hofzauberin dringen würde. Er kannte die Gegebenheiten am Hof.
"Ihr wolltet reden."
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Re: Kapitel 16

am Di Nov 21, 2017 10:07 pm
"Setz dich," forderte Hieronim den Meuchelmörder auf und verwies mit einer einfachen Handbewegung auf den Platz ihm gegenüber. "Wir haben Wein und Wasser zur Verköstigung, ich würde dir den Wein empfehlen, aber so wie ich dich einschätze hast du nicht viel übrig für die Kunst der Kelterei," erklärte Hieronim und nickte Emerson zu, während er sich selbst einschenkte.
"Ich im großen und ganzen auch nicht. Konnte all dem nie etwas abgewinnen, aber während der großen Feldzüge habe ich einige Monate auf dem Hof eines Weinguts gelagert, welches ich zuvor eingenommen hatte. Der dortige Herr konnte einen vorragenden Tropfen empfehlen und besaß einige davon. Seitdem weiß ich solcherlei mehr zu schätzen..." er warf Emerson einen kurzen Blick zu.
"Und da sind wir uns immerhin ähnlich nicht wahr? Dem Neuen nicht gänzlich unaufgeschlossen."
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Re: Kapitel 16

am Di Nov 21, 2017 10:16 pm
Lediglich ein müdes Lächeln huschte über Emersons Züge als der rüber zu dem Stuhl trat und seinen Blick über die Tafel wandern ließ, die der andere hier errichtet hatte. Langsam nur wanderte sein Blick hoch zu Hieronims Gesicht, die Schatten, die darauf tanzten und die minimalistische Gestik, die der andere an den Tag legte, weil er wusste, dass jede falsche Bewegung dafür sorgen würde, dass Emerson daraus Rückschlüsse ziehen würde. Die Anspannung in seinen eigenen Gliedern, die Vorsicht, die wie faulendes Fleisch in dem Raum lag und ihn doch wieder seltsam lebendig wirken ließ, nach all den Papieren und kleineren Problemen, mit denen er die letzten Tage zugebracht hatte. Belebender sich um das eigene Leben sorgen zu müssen, als um Pergamente und Karten.
"Den Wein zu schätzen zu wissen", wiederholte er die Worte des anderen und lehnte sich zurück bis er das Holz des Stuhls im Rücken spüren konnte. "Einfach für jemanden das zu sagen, dessen Sinne davon niemals betäubt werden können."
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Re: Kapitel 16

am Di Nov 21, 2017 10:21 pm
"Ich sehe du bist wie immer gut informiert," erwiderte Hieronim gleichmütig und schwenkte den Wein im Glas hin und her, ehe er einen großen Schluck nahm. "Ich schätze es immer im Vollbesitz meiner Kräfte zu sein, ohne mich von irgendetwas ablenken oder betäuben zu lassen", erklärte der König und beobachtete Emerson dabei, wie er sich schließlich auf das Möbelstück sinken ließ.
"Wir hatten beim letzten Mal einen Partner am Tisch, der uns in die Suppe gespuckt hat, damals vor so vielen Jahren und auch diesmal hatten wir keinen allzu guten Start. Ich würde gerne die Gelegenheit nutzen um von Vorne anzufangen. Dir Brot und Salz anbieten," er deutete auf eben jene Lebensmittel, die neben Emersons Teller standen.
"Denn so wie ich das sehe, herrsche noch immer ich und keiner meiner Söhne über dieses Reich und du bestimmst über die Bruderschaft dieser Stadt, kein Aristeas."
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Re: Kapitel 16

am Di Nov 21, 2017 10:29 pm
Er würde ebenso wenig damit beginnen, sich für Aristeas zu rechtfertigen, wie Hieronim sich für Walerian rechtfertigte. Der Junge war bei dem Prinzen gewesen, um sich zu entschuldigen und damit war der Gerechtigkeit genüge getan - es gab keinen Grund, dieses Gespräch zu vertiefen, von dem er längst wusste, wie er die Einzelheiten dieses Gesprächs in Erfahrung gebracht hatte.
"Worum geht es dieses Mal?", stellte er nach einer Weile des Schweigens die schlichte Frage. "Gibt es einen weiteren Mann, den Ihr tot sehen wollt?"
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Re: Kapitel 16

am Di Nov 21, 2017 10:33 pm
"Ich bin ein König," antwortete Hieronim lachend und zupfte ein wenig Fleisch mit den Fingern von seinem Braten, ehe er sich diesen in den Mund stopfte. "Ich will immer irgendjemanden tot sehen, aber ich bin doch in der Regel in der Lage das auch ohne die Hilfe einer neutralen Partei zu bewerkstelligen," erklärte er und spülte das Essen mit Wein hinunter.
"Ich will über unsere gemeinsamen Feinde sprechen - den Templerorden. Er ist ein wesentlich größeres Problem. Eines, dem wir beide uns stellen müssen und wenn es nur privater Natur ist. Ihr könnt kaum Alleine gegen diesen Feind antreten. Und ich könnte es vielleicht, kann es jedoch nicht öffentlich."
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Re: Kapitel 16

am Di Nov 21, 2017 10:42 pm
"Richtig. Der Templerorden", ließ er verlauten, als wäre es ihm soeben erst wieder eingefallen und wandte den Blick hinab zu dem Essen, weil er genug darüber wusste, aus welchen Gründen Hieronim gegen den Templerorden vorgehen wollte. Es war eine Frage der Zeit bis ihnen auffallen würde, dass auch die königliche Familie magisches Blut besaß - wen sie danach eher töten wollten, stand außer Frage. Er musste ihn nicht noch einmal daran erinnern und sich damit jedwede Chance auf ein paar Tage Ruhe zu zerstören.
"Ich bin nicht besonders überrascht darüber, dass Ihr jetzt Partei ergreifen wollt", fuhr er dann wieder in gewohnt ruhiger Stimme fort. Er war kein Freund dieser Hinhaltetaktik, die den Hof bestimmte - nicht, wenn ihm das wertvolle Zeit nahm, die er damit verbringen konnte, ein Ziel zu finden und es vielleicht sogar bereits auszuschalten, wenn es gut lief. "Brot und Salz und ein gemeinsamer Feind, den wir nicht um unseretwillen als Feind bezeichnen. Klingt ja fast, als wären wir beide dieses Mal in derselben Situation."
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Re: Kapitel 16

am Di Nov 21, 2017 10:48 pm
"Nicht ganz," erklärte Hieronim lächelnd. "Ich bin ein König - und damit in einer gänzlich anderen Situation als du. Fällst du, dann fällt eine Bruderschaft, doch mich betrifft es nicht. Falle ich, dann stürzt das Reich ins Chaos, ihr verliert einen Gönner und auch deine Bruderschaft und alle anderen Teile deines Ordens werden von den Templern in die Vergessenheit der Geschichte getrieben", der König sprach all dies so ruhig und so belanglos aus, als rede er über das Wetter. "Aber ich denke es wäre zumindest passend anzunehmen, dass wir auf der gleichen Seite sind. Und ich würde in diesem Sinne gerne die Hand der Freundschaft ausstrecken, wenn ich nicht wüsste, dass du dich lieber in eine Klinge stürzen, als in der Gunst des Königs stehen würdest."
Hieronim riss ein Stück Brot ab und kaute auf diesem herum, ehe er weitersprach. "Um es kurz zu machen - es wäre klug von dir, wenn du dieses Mal über all dein edles Ansinnen hinweg sehen würdest. Ich will euch nicht kaufen. Doch ich will, dass ihr euer Ziel erreicht. Und das tut ihr schneller, wenn ihr euch nicht alles mühsam erarbeiten müsst. Ich könnte ein Freund von unschätzbarem Wert sein Emerson. Vergiss das nicht."
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Re: Kapitel 16

am Di Nov 21, 2017 11:00 pm
"Oder ein furchtbarer Feind", entschied Emerson sich das Unausgesprochene doch auszusprechen und lächelte dann knapp, weil er keine Angst vor dem König oder seinen leeren Drohungen hatte. Es gab Bruderschaften bevor es dieses Reich gab und es würde sie auch nach Königen noch immer geben - vielleicht nicht hier, vielleicht würden diejenigen, die das Feuer überlebt hatten, dem Zorn eines Königs zum Opfer fallen, aber sie würden noch bestehen. Das Beste, was ihnen geschehen konnte, war dass all die Aufmerksamkeit von ihnen abfiel.
"Die Bruderschaften fürchten die Vergessenheit nicht. Wir brauchen weder die Gunst von Königen, noch den Prunk, den Alisander zur Schau gestellt hat", führte er fort und schloss für einen kurzen Moment die Augen, beinahe enttäuscht darüber, dass Hieronim wirklich glaubte, Alisander würde das sein, was alle Bruderschaften ausmachte. "Machen wir uns beide nichts vor - Ihr helft uns, weil das Eure Gelegenheit ist, die Templer zu vernichten ohne die Kirche selbst zu verärgern, die Eure Macht sichert. Ihr könnt nicht riskieren hineingezogen zu werden, Ihr könnt aber ebenso wenig riskieren, die Magierin an Eurer Seite oder Eure Kinder zu verlieren. Ich riskiere nicht, meine Magier zu verlieren - in diesem Punkt sind wir uns also einig. Was genau wollt Ihr von der Bruderschaft?"
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Re: Kapitel 16

am Di Nov 21, 2017 11:06 pm
"Ich will, dass ihr weiterhin eure Arbeit tut," erklärte Hieronim gelassen und zupfte erneut etwas von seinem Braten ab, ohne sich anmerken zu lassen, dass er von Emersons Fähigkeit der Deduktion überrascht war. "Schaltet die Templer aus, schwächt sie und schnappt ihnen Magier vor Nase weg. Bringt sie in den Norden, versteckt sie unter Erdhaufen oder tötet sie um meinetwillen - aber zeigt damit, dass die Templer Schwächen haben. Was die Politik betrifft, überlasst das mir..." er tunkte seine Hände in das nebenstehende Zitronenwasser.
"Deine Bruderschaft glaubt an die Freiheit, oder Emerson?"
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Re: Kapitel 16

am Di Nov 21, 2017 11:12 pm
"Unser Kredo schreibt uns nicht vor frei zu sein", erwiderte er ohne den König aus den Augen zu lassen, noch eine einzige Regung deutlich zu machen. Essen kam nicht in Frage - sie waren keine Freunde, selbst wenn Hieronim es so aussehen ließ und sie würden niemals gleich sein. "sondern nachzudenken und uns bewusst zu machen, dass wir verantwortlich sind für das, was wir tun und das, was wir zulassen." Es war genug, ihn das wissen zu lassen, was er sich ohnehin schon zusammenreimte - es reicht aus, um ihn zufrieden zu stellen und die Bruderschaften nicht unmittelbar in Gefahr zu bringen. Es gab ein paar wenige Dinge, die der andere wissen musste, um ein gemeinschaftliches Ziel zu verfolgen, so wenig es ihm auch gefiel.
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Re: Kapitel 16

am Di Nov 21, 2017 11:17 pm
"Ich glaube an die Freiheit," sinnierte Hieronim und nickte ob Emersons Erklärung. "Die Freiheit eines Menschen zu Handeln, wie er es für richtig hält. Und ich glaube an die Freiheit mit den Konsequenzen
der eigenen Entscheidungen zu leben. Das ist in meinen Augen sogar die Freiheit, die alle anderen Freiheiten bedingt," er schenkte Emerson ein knappes, nicht einstudiertes Lächeln.
"Und in einer Sache hatten du und Aristeas recht: Es gibt Handlungen, die niemals ungestraft bleiben können. Egal, wer sie begangen hat."
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Re: Kapitel 16

am Di Nov 21, 2017 11:22 pm
Ein König glaubte an die Freiheit eines Einzelnen - es war ironisch und beinahe hätte Emerson darüber den Kopf geschüttelt und gelacht, so aber erhob er sich lediglich von seinem Platz. Gut verpackte Drohungen - Hieronim war gut darin, das zumindest musste er ihm lassen und erst, als er sich herumgedreht hatte, begann er für sich selbst zu lächeln. Auch die Bruderschaften vergaßen Verrat niemals. Schweigend legte er die Hand auf die Klinke und schob die Tür ein Stück auf, den ersten Schritt bereits nach vorn machend, bevor er noch einmal innehielt und sich über die Schulter zurückdrehte.
"Gute Nacht, König Hieronim."
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Re: Kapitel 16

am Di Nov 21, 2017 11:24 pm
"Schlaf gut Emerson", erwiderte Hieronim und hob zum Abschied noch einmal kurz die Hand. "Ich wünsche einen traumlosen Schlaf."
Erst als die Tür ins Schloss fiel schob Hieronim seinen Teller von sich und leerte den Weinkelch in einem einzigen Zug. Die Verhandlungen waren gut verlaufen. Sie beide hatten gewusst was sie erwarten konnten und hatten doch mehr bekommen. Es war ein Anfang und das war das wichtigste.
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Re: Kapitel 16

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