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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 10:00 pm
Elaine rechnete fest damit, dass es einer der Diener sein würde, der sie zu Thealon rufen würde, als es an der Tür klopfte. Es war der übliche Zeitpunkt und bereits der erste Abend in Ruhe hatte sie verwundert, vor allem nach dem Ausgang des Essens, der ihr mitgeteilt worden war. Coreen und Aristeas waren längst unterwegs, das Gespräch mit Ferryn lag ihr noch schwer im Magen und trotzdem zwang sie sich dazu, alle Emotionen für sich zu behalten, um ihre Tochter nicht zu gefährden. Wenn er erfuhr, dass es Ferryn gab, würde er sie für seine Lüge aus dem Weg räumen wollen, aber statt einem Diener sah sie ein ganz anderes Gesicht vor der Tür auftauchen. Eines, mit dem sie ganz und gar nicht gerechnet hatte. "Devastare", brachte sie leise über die Lippen, als sie die Tür hinter ihm schloss und Sorge stand in ihrem Gesicht, als sie den Blick über ihn schweifen ließ. Sie musste nicht fragen, was passiert war, denn das ihn etwas beschäftigte, war unverkennbar und für den Augenblick war der Gedanke an Schuld und das letzte Gespräch zwischen ihnen vollkommen vergessen.
"Wie geht es dir?"

_______________________________________-

"Mir graust es eher davor, was drüben in Sirean passieren wird", murmelte Finnja, weil Adair ihr damit gleichzeitig die Antwort gab, weshalb er rüber nach Winterbroke gekommen war. 1500 Mann ... insgesamt waren es weit mehr und sie wusste aus eigener Erfahrung, dass sie gerade diese Mengen an Menschen wie Heuschrecken durch ganze Landstriche fressen konnten. Es war noch immer eisig kalt, der Boden nicht einmal aufgetaut und die Bauern gingen jetzt an die letzten Vorräte aus dem letzten Sommer. "Tja, mit Ruhe und Schlaf wirds wohl nichts - du hockst gemeinsam mit mir in einer kleinen Spelunke und besäufst dich, mein Lieber", wechselte sie dann das Thema, weil Krieg und Armeen ihr gerade zum Hals raushingen.
"Wie sieht's eigentlich aus? Weibchen und Kinder?"
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 10:08 pm
"Bevor du irgendetwas anderes sagst ...", fing er an und blieb unschlüssig im Raum stehen, ehe er den Kopf über sich selbst schüttelte, ihren Blick suchte und ihre Hand zwischen seinen griff. Sie war kühl und zart, nicht geprägt von irgendwelchen Schwielen oder Narben wie seine. "Verzeih mir bitte. Die letzten Wochen dachte ich, ich könnte dich schützen, indem ich dich so weit wie möglich von mir fort treibe, aber unter dem Strich stelle ich fest, dass hier niemand jemals sicher ist und es vermutlich keinen Unterschied im Großen und Ganzen Hofgehabe macht, aber dennoch einen deutlichen für uns. Es war falsch von mir, dich so zu behandeln und es ... es tut mir Leid. Du hast es nicht verdient, dass ich mich dir gegenüber so benehme."
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 10:13 pm
Es geschahen hier so wenige wirklich gute Dinge und nun kamen ausgerechnet an einem einzigen Abend ihre Zwillinge wieder zurück. Beide am Leben, mehr oder weniger gut aufgestellt. Es fühlte sich seltsam an, die Wärme in ihrem eigenen Inneren, die dort aufkeimte und ihr den zarten Funken an Hoffnung zurückgab, es gäbe vielleicht doch noch eine Chance all das hier zu beenden, bevor Thealon eines natürlichen Todes starb und dabei ihre eigene Familie bei sich zu halten. Dafür zu sorgen, dass es ihren Kindern gut ging. "Es gibt nichts, was dir leid tun müsste", wehrte sie sacht ab und schüttelte den Kopf. Wie konnte sie es ihm übel nehmen? Sie war es gewesen, die sein Leben aus der Bahn gebracht hatte, die ihn belogen und die Wahrheit verschwiegen hatte, in der Hoffnung er würde damit in Teilen besser zurecht kommen. Was für eine Mutter wäre sie, wenn sie ihm das jetzt übel nahm? Sacht drückte sie seine Hand und lächelte weich. "Du hattest alles Recht der Welt mich von dir fortzuschieben. Ich habe dich aus deiner Heimat gerissen, gezwungen hierher mitzukommen und dich allein vor einem Mann stehen gelassen, der den eigentlicher Vater ist. Was immer geschehen ist - es ist in Ordnung. Wirf dir nichts vor."
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 10:17 pm
In Ordnung war es nicht, aber er hatte gesagt, was gesagt werden musste, weil nichts anderes dem entsprach, was er gelernt hatte. Er hatte sich unwohl gefühlt und seit Wochen mit dem schlechten Gewissen herumgeschlagen - immerhin das war nun besser. 
"Darf ich?", fragte er und deutete zu einem der Stühle am Tisch hin, verfluchte sein Bein und seine Dummheit, überhaupt einen Pfeil abbekommen zu haben und noch dazu die ellenlangen Flure hier im Schloss. Wenn er seine Beweglichkeit nicht zurück er langte, dann würde er sich wohl gänzlich der Zauberei verschreiben müssen.
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 10:19 pm
"Immer noch die Pfeilwunde?", hakte sie nach und schob einen der Stühle ein Stück zurück, um ihm darauf Platz zu machen, weil sie sehen konnte, wie sehr die Verletzung noch immer an ihm zog. Das und die verfluchte Kälte in den langen Gängen des Schlosses, das jetzt seine Heimat sein würde. "Was hältst du von ihm?"
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 10:22 pm
"Die ehrliche Antwort auf beide Fragen?", hakte er nach, wartete die Antwort aber nicht ab. "Ja, die Pfeilwunde. Sie ist ... oberflächlich verheilt, aber wie das eben so ist mit Wunden - der Teil wird nie wie früher. Und Thealon ist ... der größte Arsch, der mir je begegnet ist, direkt hinter Morys."
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 10:26 pm
"Ist er", stimmte sie schmunzelnd zu, dankbar dafür, dass sie über den Punkt hinaus waren, an dem sie mit Halbwahrheiten oder Lügen glänzen mussten. Es war Caria und ohnehin zu spät für eventuelle Geschichten, die hier binnen einiger weniger Minuten auffallen würden. Ihr hätte es ebenso wenig wie ihm gebracht, hätte sie jetzt versucht ihn vom Gegenteil zu überzeugen - wahrscheinlich hätte sie nur dieses dünne Band zerstört, dass es da zwischen ihnen gab. "Wenn du willst - es gibt einige Zauber, die die Wundheilung unterstützen können. So wie ich dich kenne vertraust du hier keinem der Heiler und du könntest dir selbst ein wenig helfen."
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 10:27 pm
"Das ist wohl die einzige Möglichkeit, die mir bleibt, bevor ich mit ihm Sirean erobern muss", murmelte Devastare und fuhr sich mit der Hand über das Gesicht, ehe er die Stirn an den Handballen stützte und eine Weile das Holz des Tisches musterte.
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 10:29 pm
"Er will dich wirklich mit nach Sirean nehmen?", hakte Elaine erschrocken nach, weil das Schlachtfeld der letzte Ort sein sollte, an dem er jetzt mit den halb verheilten Pfeilwunden sein sollte. Die Schulter konnte er kaum bewegen, das Bein noch viel weniger - ein einziger Soldat, der ihn vom Pferd ziehen würde und seine Chancen zu überleben würden weiter sinken. Thealon umzustimmen wäre ein frommer Wunsch und so blieben ihnen nicht viele andere Alternativen. "Dann sollten wir dich wohl eher darauf vorbereiten dich ohne Schwert zu verteidigen, was? Wenn du willst."
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 10:31 pm
"Ich hatte zumindest darauf gehofft, nach dieser Schlacht noch am Leben zu sein", gab Devastare zu und lächelte halbherzig. "Er schien nicht sonderlich erpicht darauf, Widerworte zu hören und ganz egal, was er sagt, er kann mich nicht ausstehen."
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 10:34 pm
"Thealon will niemals Widerworte hören. Er braucht absolute Kontrolle und er hasst alles, was sich dieses unmittelbaren Kontrolle entzieht. Du bist nur hier, weil er dich braucht und nicht, weil ihn plötzlich die Sehnsucht nach seinem Sohn ergriffen hat - ich bin mir nicht einmal sicher, ob er überhaupt für irgendjemanden etwas empfindet außer für sich selbst", antwortete Elaine lediglich mit einem schiefen Lächeln und zog ein dünnes Buch aus einem der Regale. "Bevor wir anfangen praktisch zu üben, werde ich dir ein wenig Lesestoff mit auf den Weg geben. Ich versuche so viel freie Zeit wie möglich zu bekommen, aber ich kann dir leider nicht sagen, dass es feste Zeiten geben wird, an denen wir weitermachen können. So leid es mir tut."
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 10:38 pm
"Karsh hatte auch keine festen Zeiten", erwiderte Devastare nur schulterzuckend, sich wirklich nichts daraus machend. "Ich bin es gewohnt, in den Nächten zu üben oder dann, wenn gerade Zeit war nach dem Ende des Dienstes - manchmal auch vor dem Frühstück, meistens schon im Morgengrauen. Er war sehr kreativ, was das anging." 
Er nahm das Buch entgegen und betrachtete eine Weile den mit Goldlettern geprägten Titel, schwieg, weil es kaum etwas zu sagen gab, was nicht deprimierend oder albern geklungen hätte. Er war langsam geneigt, Finnjas Angebot anzunehmen, nur, um endlich einen Platz zu haben, an dem Thealon ihn erstens nicht vermutete und er zweitens zur Ruhe kam.
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 10:39 pm
"Was hat Karsh dir alles beigebracht?"
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 10:39 pm
"Willst du es hören oder sehen?"
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 10:41 pm
Elaine lachte nur leise. "Wenn ich die Frage höre, dann scheint bei dir seine unnötige Einstellung, man dürfe die Magie nicht nutzen, um sich den Alltag zu erleichtern und nur im absoluten Notfall auf sie zurückgreifen, nicht angekommen zu sein. Das ist gut."
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 10:44 pm
"Scheint, als würde nicht jeder diesem Prinzip folgen. Ich hatte wenig Vergleichsmöglichkeit", grinste der Jüngere zurück und brachte das Buch außer Reichweite seiner Zauber, ehe er ein paar der Dinge heraufbeschwor, die er gelernt hatte. Karsh war kein sonderlich geduldiger Lehrer gewesen und Devastare kein sehr geduldiger Schüler, aber sie hatten gemeinsam doch einiges zu Wege gebracht. "Ich vermisse ihn", gestand er schließlich leise, als das verkleinerte Feuer über den Tisch tanzte und dort Formationen einnahm, die er auch in größeren Versionen zustande brachte. Ein paar der Dinge erklärte er auch nur, nach einem Blick um sich her und der Tatsache, dass dort viel zu viel brennbares Material war.
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 10:50 pm
"Ich weiß", stimmte sie ihm nur leise zu, mit verschränkten Armen den kleinen und größeren Feuern zusehend, die er zustande brachte und bei denen sie ab und an die Stirn runzelte. Sie hatte erwartet, es wäre mehr dahinter gewesen - mehr von dem, was eigentlich in ihm steckte und was so dringend gefördert gehörte, kontrolliert gehörte, bevor er sich eines Tages damit selbst in Gefahr brachte. Trotzdem nickte sie seine Erklärungen zuerst schweigend ab und trat dann schließlich auf ihn zu, sich vor ihm in die Hocke sinken lassend und sacht nach seinen Händen greifend. "Aber du wirst ihn wiedersehen", versprach sie noch. "Und bis dahin werden wir daran arbeiten, Karshs verstaubte Methoden aus dir rauszubekommen. Thealon weiß nicht, dass du magisch begabt bist und ahnt davon auch nichts. Ich werde ihm kein Wort davon sagen. Lass das hier unser Geheimnis und deine eigene Lebensversicherung sein", fuhr sie dann fort und seufzte leise. Es würde einiges an Arbeit werden, vor allem weil er es gewohnt war trotz Eisen zu zaubern und nicht so recht mit dem umzugehen wusste, was da eigentlich war.
"Es ist ein guter Anfang. Dafür, dass du all die Jahre trotz Eisen gezaubert hast, bist du wirklich gut, aber das schaffen wir noch besser."
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 10:51 pm
"Weißt du, es wäre durchaus früher anders gewesen, hätte mir das mal jemand gesagt", murrte Devastare, wenn auch nicht wirklich ernsthaft angesäuert.
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 10:52 pm
"Dann wärst du trotzdem zu ungeduldig gewesen, um dich wirklich ernsthaft mit der Zauberei zu beschäftigen und hättest lieber Zeit auf dem Übungsplatz verbracht, um andere zu verprügeln", setzte sie ihm schmunzelnd entgegen.
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 10:54 pm
"Wenn das das einzige ist, was ich von meinem Vater an Genen habe, dann soll mir das Recht sein. Wie weit ich mit der Methode von 'Mir ist niemand wichtig, bleib mir fern' komme, haben wir gesehen. Das wird nicht funktionieren. Ich muss ihn mit dem schlagen, was ich kann und was nicht ihm ähnelt."
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 11:02 pm
"Früher einmal gab es viele Magier", begann Elaine nach einem kurzen Nicken zu erzählen und suchte sich selbst einen Platz, um sich darauf sinken zu lassen, die Arme auf dem Tisch zusammen gelegt. Er musste wissen, womit alles seinen Anfang genommen hatte - wie sie zu dem geworden waren, was sie jetzt waren und vor allem weshalb es so verschwindend wenige von ihnen gab. "Magie war so vollkommen selbstverständlich. Zirkel, Schulen, umherreisende Lehrer für jene, die es nicht schafften ihre Kinder in die Zirkel oder die Schulen zu schicken. Es gab keine Elemente, über die wir allein geboten - man war beispielsweise nicht einfach dem Feuer zugetan und vermochte nichts anderes, sondern hatte lediglich eine Präferenz dafür. Es fiel leichter, diese Zauber zu lernen. Es endete so wie es immer endete - jemand bekam Angst vor den Magiern und ihrer Macht, Zauberer ging gegen Zauberer zu Felde und am Ende sind nicht viel mehr als 11 Magier übrig geblieben. Deshalb ist es für einen Herrscher so enorm wertvoll einen Hofzauberer zu haben", fuhr sie fort und hielt nur kurz inne um einen Schluck von dem verdünnten Wein zu nehmen, den sie bei sich hatte und Devastare ein zweites Glas rüber zu schieben.
"Karsh ist der Meinung, Magie ist etwas sehr kostbares aber auch etwas sehr gefährliches. In all den Jahren in seiner Lehre habe ich ihn nur selten wirklich zaubern sehen, meistens ein paar Kunststückchen oder eine verborgene Hilfe im Notfall. Niemals offensichtlich. Er hält nicht sehr viel davon, sieht sich selbst lieber als Berater als das, was er eigentlich ist, auch wenn er ohne Zweifel der Mächtigste von uns ist. Was ich dir versuche zu erklären ist, dass diese Ansichten diese Welt genauso gefährden wie die andere Seite, Magie für alles zu nutzen, aber was du lernen musst, ist, dass du nicht nur ein einziges Element hast. Du tendierst nur eher zu dem Feuer als zu anderem."
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 11:05 pm
Das war nicht sonderlich erquickend zu hören. Er hatte also drei andere Elemente versäumt zu erlernen, die ihm nun helfen konnten? Völlig entgeistert sah er Elaine an, dann schüttelte er den Kopf. "Was bei den Göttern ... - wie soll ich all das, was ich verpasst habe, rechtzeitig lernen, um mein verdammtes Leben auch nur ansatzweise zu schützen ...?!"
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 11:07 pm
"Du hast diese Magie in dir, du musst nur lernen sie zu kontrollieren. Das ist der Vorteil, den dir die Verbindung zu der Anderswelt bringt - sie ist da, alles, was du benötigst, hast du in dir. Wir müssen nur beginnen damit zu arbeiten, bevor es unkontrolliert aus dir herausbricht und dich damit in Gefahr bringt."
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 11:11 pm
Na immerhin war das noch niemals geschehen. "Außer dem Lesestoff - gibt es etwas, was ich üben sollte?", hakte er nach und warf einen Blick hinaus in die pechschwarze Nacht. Irgendwo dort draußen war Caillean und das hoffentlich am Leben und beschützt von Foster. Er hatte nie viele Menschen um sich geschart, aber die wenigen, die ihm genommen worden waren, vermisste er schmerzlich. Die ruhigen Abende in der Bibliothek fehlten ihm ebenso, wie die Nächte, von denen nur sie beide wussten. Thealon hatte sie abfällig als die schönste Frau bezeichnet und Devastare hatte nur mit Mühe den Impuls kontrollieren können, etwas dazu zu sagen. Karsh glaubte an unzählige Liebesgeschichten, obwohl es nur eine einzige war.
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 11:12 pm
"Besorge dir einen Topf und pflanze ein Samenkorn. Versuch die Pflanze wachsen zu lassen bis zu unserer nächsten Stunde."
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Re: Kapitel 5

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