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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 11:12 pm
"Ich soll sie ... wachsen lassen."
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 11:13 pm
"Mit Magie. Bitte versuch nicht sie zu verbrennen, ich glaube dein Urgroßvater würde dir das übel nehmen."
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 11:14 pm
"Mein Urgroßvater?"
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 11:15 pm
Elaine blinzelte kurz, verwirrt über die Frage und lächelte dann entschuldigend. "Oberon", antwortete sie. "Meine Mutter ist sein Geschöpf. Die Herrin vom See."
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 11:17 pm
"Bist du dir sicher, dass ich nicht einfach nur versehentlich in all das gerutscht bin? Wie kannst du dir sicher sein ...?" Vielleicht gab es noch ein Fünkchen Hoffnung, dass er vertauscht worden war ...? Das konnte doch alles nicht wahr sein. Er war doch nur ein Findelkind mit magischer Begabung. Mittelmäßig, wohlgemerkt, wie Karsh nie müde wurde zu erwähnen.
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 11:19 pm
"Glaub mir, ich bin mir sicher. Du bist weit mehr als nur ein passabler Magier."
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 11:20 pm
"Was ich bin, ist überfordert, sonst nichts", gestand er mit einem schiefen Lächeln und kämpfte sich auf die Füße.
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 11:23 pm
"Ich würde dir gern sagen, dass das nicht mehr vorkommen wird, aber leider würde ich dich damit belügen und diesen Fehler habe ich schon einmal gemacht" setzte Elaine ihm entgegen und stand ebenfalls auf. Es war spät, er würde dringend jede Stunde Schlaf brauchen, die er bekommen konnte und gemessen an den Augenringen, die er mitbrachte, waren das in der letzten Nacht nicht allzu viele gewesen. Wortlos trat sie rüber zu einer kleinen Schatulle und nahm ein kleines Fläschchen heraus, um es ihm wenig später in die Finger zu legen. "Es ist ein Schlafmittel. Niemand wird dir hier etwas antun, zumindest das kann ich dir mit Sicherheit sagen und du brauchst ein wenig Ruhe. Drei Tropfen - nicht mehr. Es hilft Ruhe zu finden und die düsteren Träume abzuschalten."
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 11:27 pm
Devastare sah erst das Fläschchen, dann Elaine einige Sekunden an, dann umschloss er die Flasche mit den Fingern und nickte. "Danke." Vorsichtig ließ er das Gefäß in seine Tasche gleiten, nahm das Buch und hielt doch noch einmal inne. "Es tut mir wirklich Leid, was die letzten Wochen geschehen ist. Ich weiß nicht, ob ich jemals der Sohn oder Magier werde, den du erwartest, oder ob ich auch nur annähernd das erfüllen kann, was du hoffst, aber ich werde mich bemühen."
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 11:34 pm
"Zuallererst hör auf andere Erwartungen erfüllen zu wollen als deine eigenen. Ich werde vermutlich auch niemals diejenige sein, die andere von mir erwarten und ich weiß nicht einmal, ob ich dir die Mutter sein kann, die du dir wünscht und es tut mir noch jetzt leid, in was ich dich hineingezogen habe", schallt sie ihn nur sacht und schüttelte den Kopf, weil es beinahe schon weh tat, wie sehr er von einer Rolle in eine andere gedrängt wurde und sich in keiner einzigen wirklich wohl fühlte. Sie hatte einmal den Fehler gemacht zu erwarten, er wäre die Lösung für alles und war damit schmerzlich auf die Nase gefallen - sie hatte Angst davor gehabt ihre Kinder endgültig zu verlieren. Ferryn war am Leben, Devastare war freiwillig wieder hierher zurückgekehrt - sie sprachen wieder miteinander. Sie würde nicht denselben Fehler noch einmal machen und ihre eigenen Differenzen auf dem Rücken ihrer Kinder austragen. Devastare hatte dafür bereits jetzt schon viel zu viel bluten müssen.
"Alles, was ich mir wünschte, ist dass es dir gut geht und du glücklich bist. Mehr nicht."
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 11:37 pm
"... und doch bin ich hier - ein Spielball eines mir fremden Königs und einer Geschichte, die ganze Bände füllt, von der ich aber nur die erste Seite kenne", schloss er bitter und zwang sich, Elaine noch ein letztes Mal entschuldigend anzulächeln. Glücklich verband er definitiv nicht mit diesem Ort oder diesem Land. "Schlaf gut."
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Re: Kapitel 5

am Do Jan 18, 2018 11:39 pm
"Gute Nacht."
Es würde eine Zeit kommen, in der das alles hier Geschichte sein würde. In der es sie alle gezeichnet hatte und in der sie in ruhigen Momenten an das hier zurückdachten und darüber den Kopf schüttelten, aber bis zu dem Moment würden sie noch einiges an Arbeit vor sich haben. Die Menge an kleineren und größeren Baustellen konnte noch niemand absehen.
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Re: Kapitel 5

am Fr Jan 19, 2018 11:24 am
Die Tür zu Elaines Gemächern wurde aufgestoßen und Thealon stürmte hinein, schleuderte mit seiner Rechten die Tür wieder ins Schloss und wirbelte zu Elaine herum. "Sag mir, dass all das wieder ein Trick von Ekynes oder dir ist - dass du mir nicht meinen Sohn sondern irgend einen Fremden gebracht hast, um das Land deiner Geburt zu schützen!" zischte er. "Gib es zu und ich vergebe dir - bei allen Göttern, ich würde dir die Hand küssen wenn dem so wäre! Den Jungen den du mir gebracht hast kann einfach nicht unser Sohn sein!"
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Re: Kapitel 5

am Fr Jan 19, 2018 11:28 am
Als die große Holztür gegen die Wand schlug, war Elaine mit einem Satz wieder aus dem Bett aufgesprungen, die Hände bereits zur Abwehr gehoben, bevor ihr gänzlich auffiel, wer da eigentlich vor ihr stand. Es war mitten in der Nacht, längst war Ruhe im Schloss eingekehrt - bis auf die laute Stimme des Königs von Caria. Ihr Herz hämmerte in ihrer Brust, als sie den Zorn in seinem Gesicht erkennen konnte, die harschen, lauten Worte hörte, die er da von sich gab und die nicht unbedingt dazu beitrugen, dass das Gefühl der Furcht vor dem anderen weniger wurde. Betont langsam, um Zeit für ihre eigene Antwort zu schinden griff sie nach dem Morgenmantel und zog ihn über die Schultern, vor sich verknotend während sie schwer schluckte. "Dann", begann sie erst nach einer ganzen Weile und dachte an das, was Devastare sich eher wünschen würde als hier in Winterbroke zu sitzen. "lass ihn doch einfach wieder zurück in seine Heimat gehen."
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Re: Kapitel 5

am Fr Jan 19, 2018 11:32 am
"Das kann ich nicht," erwiderte Thealon und kniff sich an die Nasenwurzel um die pochenden Kopfschmerzen zu vertreiben.
"Wie könnte ich? Er ist der Schlüssel um die Feindschaft mit Ekynes ein für alle Mal zu beenden. Und er ist noch immer mein Erstgeborener Sohn, so verweichlicht und bockig er auch sein mag! Du hast ihn mir bereits einmal aus den Händen gerissen! Ich lasse ihn nicht wieder gehen! Nie wieder!" er ließ sich auf einen der Stühle sinken. "Kannst du das gar nicht nachvollziehen? Willst du ihn nicht in deiner Nähe haben?"
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Re: Kapitel 5

am Fr Jan 19, 2018 11:36 am
"Doch, ich würde ihn gern in meiner Nähe haben, aber er hat ein eigenes Leben. Er ist erwachsen und trifft seine eigenen Entscheidungen, lass sie ihm, sonst wirst du ihn vollkommen verlieren." Diese ganze Feindschaft mit Ekynes, der drohende Krieg und die Rollen, die sie dabei spielen mussten - es hing ihr zum Hals raus Teil von alledem sein zu müssen, ohne es zu wollen. Thealon ging es nicht um seinen Sohn, es ging ihm nicht um das, was Devastare war und wer er war, sondern einzig und allein um die Chance den eigenen Ruhm weiter zu mehren und es tat ihr leid, den Jüngeren so unwirsch in eine solche Situation hineingebracht zu haben, während in Ekynes ein Vater auf ihn wartete, der für ihn weit mehr war als das, was Thealon darstellte.
"Du hast ihn hierher schleppen lassen. Du hast ihn bedroht und ihm nichts außer Konsequenzen genannt. Dinge, die er tun und machen soll, ohne dich überhaupt dafür zu interessieren, wer er ist und was er eigentlich will. Glaubst du wirklich, er würde hierher kommen und glücklich darüber sein, dass du drohst seine Heimat und die Menschen, die er liebt, zu unterjochen und er derjenige sein soll, der nach deinen Regeln spielt? Er ist gerade einen Tag hier. Gib ihm Zeit, gib ihm Raum - lass ihn der sein, der er sein will und nicht der, den du aus ihm machen willst."
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Re: Kapitel 5

am Fr Jan 19, 2018 11:39 am
"Wer auch immer er in den Grenzen von Ekynes war - dieser Mann ist gestorben, als er den Grenzstein passierte. Er ist ein Königssohn - und das mit allen Konsequenzen. Auch ich konnte mir nicht aussuchen wer ich sein wollte - wir alle haben unsere Rolle zu spielen! Und wenn die Götter einen Krieg fordern, dann bekommen sie ihn! Gleich, was ein Sterblicher dazu sagt!"
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Re: Kapitel 5

am Fr Jan 19, 2018 11:41 am
"Er wird niemals nach deinen Regeln spielen", war alles, was Elaine noch dazu sagte bevor sie den Kopf schüttelte. Es war unsinnig diese Diskussion weiterhin mit Thealon zu führen - er war Kontrolle und Gehorsam gewohnt und je mehr er Devastare zwingen würde, umso mehr würde er ihm vollkommen entgleiten und sie konnte es ihm noch nicht einmal verübeln.
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Re: Kapitel 5

am Fr Jan 19, 2018 11:43 am
"Kira tut es doch auch!" erwiderte er streng und blickte auf. "Sie hat verstanden wie diese Welt läuft! Sie hat die Regeln verinnerlicht und spielt nach ihnen. Bei den Göttern, wäre Devastare ihr auch nur einen Hauch ähnlich könnte ich damit arbeiten - aber nein, das ganze Denken von Ekynes hat sich wie ein Geschwür in ihm eingenistet und wenn er nicht spurt werde ich es mit Stumpf und Stil ausreißen! Er könnte es einfach haben, aber wenn es nötig ist werde ich ihn brechen!"
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Re: Kapitel 5

am Fr Jan 19, 2018 11:45 am
Die Zeit hier im Schloss schien nicht vergehen zu wollen. Während Devastare sich herumwälzte und ein ums andere Mal die Augen schloss, wurde ihm doch bewusst, wie sinnlos das Unterfangen war. Er brauchte den Schlaf, um keinen dämlichen Fehler vor Thealon zu machen und um sich in der Zauberei zu üben, die das einzige sein würde, was sein Leben schützen mochte, wenn es so weit war und doch schloss er die Augen und machte sie keine Minute später wieder auf, starrte hinauf an die protzige Decke, fühlte die seidenen Kissen und stand schließlich auf, sich seine Kleidung überstreifend und das Zimmer verlassend. 
Er musste hier raus, irgendwo ein wenig Luft bekommen. Vielleicht waren die Gardistenunterkünfte doch nicht verkehrt und er wusste immerhin, wo er Finnja suchen musste, doch seine Schritte - unbemerkt und lautlos auf den Gängen - führten ihn zu einer leeren Kammer innerhalb des Traktes, in der zwar ihre Sachen lagen, sie aber nicht. Es wäre ihm falsch vorgekommen, nicht wenigstens jemandem Bescheid zu sagen, also fuhr er sich durch die Haare, schloss die Tür und wandte sich um. Nur jede dritte Fackel an der Wand brannte und die Flure wurden immer wieder in Dunkelheit und warmen Widerschein getaucht, so dass er auch nicht sah, wer da vor ihm im Gang auftauchte, bis er die Gestalt beinahe umrempelte.
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Re: Kapitel 5

am Fr Jan 19, 2018 11:48 am
"Was willst du denn tun? Du warst bereits sehr erfolgreich darin, ihm diejenigen weg zu nehmen, die noch an seiner Seite waren, aber das scheint momentan Mode in deinem Denken zu sein. Kira hast du ja auch denjenigen genommen, der wichtig gewesen ist, nur damit sie dir weiter gehorcht. Sie sind deine Kinder - sie beide! Sie sind keine Spielfiguren, mit denen du tun und lassen kannst, was du willst - nur weil es dir gerade so passt. Einen Menschen zu brechen löst ebenso wenig all deine Probleme, wie es der nächste Schwur sein wird", fuhr Elaine auf, weil es sie anwiderte, wie er über ihre Kinder sprach. Wie wenig Gefühl bei seinen Worten mitgeschwungen war und wie wenig ihn das Schicksal seiner eigenen Kinder interessierte. Wie wenig sie ihn als Menschen interessierten.
"Wie willst du ihn brechen? Kerker? Du kennst ihn nicht einmal gut genug, um zu wissen, was ihm etwas bedeutet!"
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Re: Kapitel 5

am Fr Jan 19, 2018 11:51 am
"Du scheinst mich trotz all der Jahre wirklich nicht zu kennen..." erwiderte Thealon und schüttelte den Kopf. "Weder scheinst du zu wissen wozu ich fähig bin, noch das mir meine Kinder wirklich etwas bedeuten. Ich tu all das doch nicht, weil es mir Spaß macht! Ich will Devastare vor der Welt dort draußen bewahren - genauso wie Kira. Ich erziehe sie beide zu Menschen, die ein Reich führen können!"
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Re: Kapitel 5

am Fr Jan 19, 2018 11:56 am
"Du erziehst sie zu Monstern! Dazu wahllos über Leichen zu gehen, sich in Lügen und Intrigen wohl zu fühlen und diejenigen zu verraten, die unbedingte Treue geschworen haben, weil es gerade so notwendig ist. Ich kenne dich seit über 30 Jahren, Thealon - ich weiß sehr genau, wer du bist, aber wie üblich hast du eine bessere Ansicht von dir als jeder um dich herum. Sie haben nur zu viel Angst vor dir, um es dir zu sagen", setzte sie ihm nur entgegen und wandte sich dann schließlich ab, um frische Luft in den Raum hinein zu lassen und nach Atem zu ringen. Sie brauchte Luft für dieses Gespräch, den eisigen Wind, der durch das Zimmer fegte. "Das Gute, das in ihnen wächst, zerstörst du mit beständiger Beharrlichkeit und ich habe Angst davor, was eines Tages aus ihnen wird. Wenn sie dir etwas bedeuten würden, würdest du nicht einen Konkurrenzkampf zwischen ihnen beiden fördern und zusehen, wie sie sich eines Tages selbst zerfleischen, weil es nun einmal nur den Stärkeren geben kann. Wir reden immer noch von Menschen - von deinen eigenen Kindern! - und nicht von wilden Tieren!"
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Re: Kapitel 5

am Fr Jan 19, 2018 12:01 pm
"So sind nun einmal die Regeln dieses Spiels! Verurteile nicht den Spieler!" erwiderte Thealon und lachte schnaubend auf. "Glaubst du, mein Vater hätte mich gefragt was ich will? Nein Elaine. Er hat befohlen und ich habe salutiert. Aber er hat mich auf all das vorbereitet - ich bin nun ein Mann der in der Lage ist das zu erreichen, was er sich wünscht und die beiden werden auch dazu erzogen werden sich das nehmen zu können was sie wollen. Denn entweder sind sie Gewinner oder Verlierer auf diesem Spielbrett - und ich erziehe meine Kinder nicht zu verlierern! Glaubst du, ich hätte so viel geopfert, wenn Kira mir egal wäre?" er riss sich den Handschuh ab, zeigte die geschwärzte Hand, deren Ringfinger kaum mehr als schwarzer Knochen war und bewegte diese langsam.
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Re: Kapitel 5

am Fr Jan 19, 2018 12:04 pm
Übelkeit keimte in ihr auf, als ihr Blick auf die rußgeschwärzte Hand fiel und sie sah, wie sich unter der abgeblätterten Haut die Knochen weiß und porös bewegten. Es war widerlich und angeekelt wandte sie den Blick davon ab, schüttelte lediglich sprachlos darüber den Kopf, weil sie gar nicht wissen wollte, wie es dazu gekommen war. Es interessierte sie auch nicht, was er dafür alles geopfert hatte - alles, was zählte war, dass es ihrer Tochter gut ging und dass sie ihre beiden Zwillinge unbeschadet von hier fortbekam, bevor Thealon die Geduld mit ihnen beiden verlor.
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Re: Kapitel 5

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