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Re: Kapitel 7

am So Jan 21, 2018 10:28 pm
"Bitte nur das nicht", murmelte Devastare mehr zu sich selbst und stocherte mit dem Schürhaken in den Holzscheiten herum, bis sie knackend und knisternd wieder Flammen freigaben. "Galahad, ich verstehe Scherze durchaus. Gib mir ein wenig Zeit, dich kennen zu lernen. Caria ist mir ziemlich fremd."
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Re: Kapitel 7

am So Jan 21, 2018 10:34 pm
"Sind die Witze in Ekynes etwa so viel besser?" hakte Galahad nach und rückte noch einmal auf dem Boden hin und her, um eine bequemere Sitzposition zu finden. Er entspannte sich schließlich seufzend und hasste bereits jetzt den Zeitpunkt, ab dem er all die Metallteile wieder ausziehen musste. Er würde sie nie im Leben am nächsten Morgen alleine wieder anbekommen und würde mit Sicherheit niemanden darum bitten ihm zu helfen. Andererseits - wie Devastare schon sagte - es würde sie kein Bär angreifen und gegen einen Fuchs kam er auch noch ohne Rüstung an.
"Caria könnte dir ziemlich ans Herz wachsen, wenn du dich erst einmal darauf einlässt. Was ich von Ekynes weiß, ist das Land gar nicht so unterschiedlich zu unserem. Vor allem die Ehrung der alten Götter wird nirgends so ausführlich gefeiert wie in unser beider Länder!"
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Re: Kapitel 7

am So Jan 21, 2018 10:36 pm
"Unterschiede gibt es immer - und Gemeinsamkeiten erschreckenderweise auch. Die Witze sind nicht gerade besser, das würde ich dann aber doch nicht behaupten", erklärte Devastare nur. "Wir haben uns auf dem falschen Fuß kennen gelernt, Galahad."
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Re: Kapitel 7

am So Jan 21, 2018 10:43 pm
"Ich habe den Befehl gehabt euch durch das halbe Land zu karren zu einem Vater, den ihr nicht kennt und in einem Land, das in eurem Narrativ nur der Feind ist. Dazu kam, dass ihr an einigen schrecklichen Wunden zu knabbern hattet und das hat es mit sicherheit auch nicht besser gemacht. Ich trage euch nichts davon nach und... ich weiß, wie ich auf euch gewirkt haben musste. Es tut mir leid!"
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Re: Kapitel 7

am So Jan 21, 2018 10:44 pm
"Mir tut es Leid. Tatsächlich bin ich nicht der verwöhnte, egoistische und arrogante Drecksack, den alle in mir sehen - aber ehrlich und zugänglich zu sein schien mir in diesem Moment nicht gerade die geeignete Verteidigung, bis ich wusste, was genau auf mich zukommt."
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Re: Kapitel 7

am So Jan 21, 2018 10:52 pm
"Kann ich dir kaum verübeln," erklärte Galahad leise. Er starrte einige Momente in die Flammen, ehe er dem anderen einen knappen Blick zuwarf.
"Devastare..." fing er leise an und schloss für einen kleinen Augenblick die Augen. "Euer Vater er... er ist kein guter Mensch. Das weiß jeder im Schloss, aber es ist nicht seine Aufgabe, dass das Volk ihn liebt. Er soll das Volk beschützen und das tut er auch. Er ist kein Tyrann, auch wenn man diesen Eindruck bekommen mag während man im Schloss ist. Nein, wartet!" er hob die Hand als Devastare anfangen wollte zu sprechen. "Ich sage damit nicht, dass ich billige was er tut. Ich sage nur, dass er kein schlechter König ist. Das Land blüht unter ihm auf, aber... ich glaube daran, dass ihr ein guter Mann seid. Und ein besserer König werden könntet - und ich würde gerne unter euch dienen wenn es soweit ist."
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Re: Kapitel 7

am So Jan 21, 2018 10:55 pm
Wenn es jemals dazu käme. Noch war Devastare sich damit nämlich absolut nicht sicher. Er hatte außerdem gesehen, zu was Thealon fähig war und das Land war an einen Schwur gebunden, ein Segen der Götter. Wenn dieser nicht wäre, wie würde es dann um Caria bestellt sein? Würde Thealon in der Lage sein, all die kleinen und großen Naturkatastrophen zur Sicherheit und Zufriedenheit seines Volkes zu lösen?
"Ich danke dir", gab er dennoch zurück, ohne weiter zu widersprechen oder seine Gründe offen zu legen. Was brachte es momentan denn schon? Zuallererst musste er einen Weg finden, Caillean zurück auf ihren Thron zu bekommen und dann - irgendwann danach - konnte er sich Gedanken um seine Zukunft machen.
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Re: Kapitel 7

am Mo Jan 22, 2018 7:46 pm
Drei Tage waren vergangen, seitdem Thealon Elaine zuletzt aufgesucht hatte. Er hatte die ganze Zeit in seinen Gemächern verbracht und in den wenigen Stunden, in denen er Hof gehalten hatte, war sie nicht an seiner Seite erwünscht gewesen. Am ganzen Hof munkelte man bereits über die schlechte Laune des Königs und warnte einen jeden Bittsteller davor allzu fordernd zu werden.
Als nun schließlich am vierten Tage, am Morgen bevor ihre beiden Kinder zurück erwartet wurden der König heftig an die Tür von Elaines Gemächern pochte, begannen die Gardisten, die gerade den Gang entlang patroullieren wollten, sich langsam und unauffällig umzudrehen und auf leisen Sohlen davon zu schleichen.
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Re: Kapitel 7

am Mo Jan 22, 2018 7:50 pm
Sie hatte darauf gewartet, dass er hierher kommen würde. Es waren nie viel mehr als ein paar Tage gewesen, in denen er sie in Ruhe gelassen hatte und so machte sich Elaine überhaupt keine Mühe den anderen jetzt herein zu bitten, wissend, dass er nicht warten würde bis sie ihm eine Antwort aus dem Inneren geben würde. Sekunden später nur folgte die visuelle Bestätigung als ein verärgerter Thealon inmitten ihrer Gemächer stand. "Weshalb klopfst du überhaupt noch, wenn du ohnehin auf keine Antwort wartest?", fragte sie lediglich mit erhobenen Augenbrauen, sich nicht darum bemühend ihm besondere Höflichkeiten entgegen zu bringen.
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Re: Kapitel 7

am Mo Jan 22, 2018 7:52 pm
"Weil mein Vater mir beigebracht hat wie die Umgangsformen zu sein haben und ich mich den Regeln unterwerfe, auch wenn ich sie als nutzlos empfinden mag!" erwiderte Thealon. "Eine Unterweisung, die ich als Vater auch meinem Sohn mit auf den Weg gegeben hätte, wäre er nicht nach Ekynes entführt und dort voll und ganz verdorben worden!" er schmetterte die Tür hinter sich ins Schloss.
"Dieser Junge ist eine vollkommene Katastrophe! Und er wird uns beide noch ins Verderben stürzen, wenn wir nicht aufpassen!"
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Re: Kapitel 7

am Mo Jan 22, 2018 7:53 pm
"Ich bin nicht der Meinung, dass mein Sohn eine Katastrophe ist, nur weil er gelernt hat nachzudenken und sich eine eigene Meinung zu bilden, aber sprich ruhig weiter. Ich bin mir sicher, du bist noch nicht fertig damit, dich darüber zu echauffieren, wie verdorben er ist."
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Re: Kapitel 7

am Mo Jan 22, 2018 7:56 pm
"Dein Sohn?" hakte Thealon nach und trat an einen der Tische, auf dem ein Bündel Trauben lag. Elaine hatte immer frisches Obst auf dem Zimmer. Hatte danach verlangt und keiner der Diener hatte es auch nur einen Tag lang versäumt diesem Wunsch nachzukommen. "Sag mir Elaine, wie viel von dir ist wirklich in diesem Jungen? Er ist in Ekynes aufgewachsen, so lange wie du Caria schon deine Heimat nennst. Er war der Zögling des Hofzauberers, der auch dich unterrichtet hat! Und ich erinnere mich zu gut daran, wie du in den ersten Jahren über den alten Tattergreis geschimpft hast. Ich kenne die Narben deiner Ausbildung gut meine Liebste. Karsh hat alles daran gesetzt dieses Land zu zerstören! Denkst du nicht, dass er Devastare genau damit indoktriniert hat?"
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Re: Kapitel 7

am Mo Jan 22, 2018 7:59 pm
"Ich gehe auch nicht davon aus, dass Karsh es war, der ihn unterrichtet hat. Dieser Hof beherbergt noch mehr Menschen, die einen durchaus guten Einfluss auf ihn gehabt haben - wie du sicherlich selbst bemerkt haben solltest", erwiderte sie müde, die Beine übereinanderschlagend und Thealon von unten herauf musternd. Es gab viel, was sie ihm hätte sagen können - dass Karsh es sowohl versäumt hatte, ihm etwas von seiner Vergangenheit zu erzählen oder ihn vernünftig auszubilden, zu mehr als einem Feuermagier - ihm mehr als die einfachsten Grundlagen der Magie beizubringen, doch das hätte bedeutet, dass sie dieses Geheimnis an Thealon weitergegeben hätte. "Davon einmal abgesehen ist Karsh alt geworden, ruhiger und sanfter. Er hat ihn nicht ein einziges Mal angerührt."
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Re: Kapitel 7

am Mo Jan 22, 2018 8:06 pm
"Darum geht es doch gar nicht!" widersprach Thealon mürrisch. "Er ist nicht wie wir Elaine! Und das ist alles worum es geht! Er kann und wird niemals verstehen was uns antreibt. Er wird sich mir niemals unterwerfen und wenn ich ihn brechen muss, dann wird es ihn so sehr zerstören, dass ich nichts mehr mit ihm anfangen kann!"
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Re: Kapitel 7

am Mo Jan 22, 2018 8:06 pm
Adair hatte den restlichen Abend im Stall verbracht und sich dabei nicht einmal die Mühe gemacht, sich aus seiner Montur auszuziehen. Dementsprechend stand, als am nächsten Morgen sein Tross ankam, ein verschlafener und durch und durch gereizter Earl of Cornwall vor all den Leuten. Sie schlugen ihr provisorisches Lager, welches vielleicht eine oder zwei Wochen stehen würde, gut drei Meilen entfernt von der Hauptstadt auf. Genug Distanz zu der Stadtbevölkerung und den anderen Heerlagern, um Übergriffe oder Zwischenfälle auf ein Minimum zu reduzieren und dennoch dicht genug, um ohne weitere Probleme von A nach B zu kommen.

Der Morgen brach gerade an, drei Tage nachdem er Finnja in der Taverne verabschiedet hatte, wobei viel eher sie ihm auf Wiedersehen gesagt hatte. Er hatte noch immer nicht ganz verstanden was die Andere ihm überhaupt hatte sagen wollen, jedoch hatte er irgendwann aufgegeben darüber nachzudenken und sich stattdessen all den logistischen Aufgaben hingegeben, die es zu bewältigen gab wenn man ein Heer durchs Land führte. Den ganzen Tag über hörte er sich die verschiedensten Probleme an. Darüber wie Fleisch untergebracht wurde, wie viel Wein und Bier jedem Mann und jeder Frau zugeteilt wurde, wie hoch der Sold ausfallen sollte und dergleichen. Sein letzter Abend hatte sich lange gezogen, dementsprechend war er, bereits am vorangeschrittenen Vormittag, noch reichlich müde, als ihm mit einem Mal ein bekanntes Gesicht entgegenritt. „Finnja“, begrüßte er die andere überrascht und hob die Brauen. „Was verschafft mir denn die Ehre?“
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Re: Kapitel 7

am Mo Jan 22, 2018 8:11 pm
Sie war bei seinen Worten hellhörig geworden - Vorsicht kehrte ein und brachte sie dazu den Versuch zu starten sich so ruhig wie nur irgendmöglich zu verhalten, während sie ihren Geist auf Wanderschaft schickte. Brechen ... er hatte damit gedroht und trotzdem - heute war es anders, er sprach anders darüber. Das hier waren mehr als nur leere Drohungen, so wie er sie vor ein paar Tagen ausgestoßen hatte. 'Devastare', sandte sie, schaffte es aber nicht die Sorge aus der gedanklichen Stimme zu verbannen. 'Bring dich in Sicherheit! Ich weiß nicht, was er vor hat.' "Und jetzt hast du dich endlich dazu entschieden ihn gehen zu lassen und zu erkennen, dass dein ganzer Plan völlig für die Katz war und wir stattdessen aufhören einen jungen Mann zu drangsalieren, der ausnahmsweise dich nicht für den Gott der Welt hält?"
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Re: Kapitel 7

am Mo Jan 22, 2018 8:15 pm
"So in etwa," erklärte Thealon und massierte sich die Schläfen. "Ich verbiete dir übrigens irgendetwas von dem was wir hier besprechen jemals irgendwem mitzuteilen," erklärte er leise und setzte sich schließlich auf einen der Stühle. "Ich habe keine Macht zu bestimmen, dass wir Devastare laufen lassen sollen. Ihm wurde Prophezeiht, dass er den König von Ekynes vernichten wird und glaube mir Elaine - ich weiß nur zu gut was es bedeutet sich einer Prophezeihung zu widersetzen. Ich kenne die alten Geschichten und hege keinen Wunsch zu einer von ihnen zu werden. Devastare muss sein Schicksal erfüllen, so wie wir alle. Und wenn er so stur sein will, dann muss ich eben nachhelfen!"
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Re: Kapitel 7

am Mo Jan 22, 2018 8:16 pm
"Ich weise dich ja nur ungern darauf hin, aber der König von Ekynes ist ein Tyrann, den jeder tot sehen will. Das Land hat eigentlich eine Königin, mein Lieber."
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Re: Kapitel 7

am Mo Jan 22, 2018 8:17 pm
"Er soll Ekynes vernichten - so lautet die Prophezeihung und er wird sie erfüllen! Und wir beide werden ihn dazu zwingen endlich der Erbe zu sein, den Caria verdient!"
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Re: Kapitel 7

am Mo Jan 22, 2018 8:18 pm
"Zwingen? Wir? Das sind ja ganz neue Töne."
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Re: Kapitel 7

am Mo Jan 22, 2018 8:19 pm
Finnjas Tag war im Vergleich zu Adairs recht entspannt gewesen. Sie hatte so getan, als würde sie nicht existieren, während sie schweigend zugehört hatte, wie ihr König einen Bittsteller nach dem anderen abgewiesen hatte und seine schlechte Laune an jedem ausgelassen hatte, der auch nur ansatzweise das Wort erhoben hatte. Er hatte sie fortgeschickt, als er seine Gemächer verlassen hatte und sie war ihm noch soweit gefolgt bis er bei den Zimmern seiner Hofzauberin angekommen war, dann hatte sie kehrt gemacht, weil sie weder hatte hören, geschweige denn sehen wollen, was dort hinter verschlossenen Türen vor sich ging. Sie konnte sich vorstellen, dass auch ein paar Tage später noch die Integration seines Sohnes in das Geschehen am Hof nicht allzu glatt lief und Finnja hatte Mühe damit sich das gehässige Grinsen aus dem Gesicht zu wischen, wenn sie daran dachte, wie Devastare ihn zur Weißglut trieb. Vorstellen konnte sie es sich gut nach dem Auftritt im Lager bei ihren eigenen Heilern und verstehen konnte sie den anderen erst Recht nach den Gesprächen, die sie miteinander geführt hatten.
"Na? Schlechten Tag gehabt?", begrüßte sie Adair jetzt mit dem üblichen Grinsen im Gesicht und zügelte ihr Pferd. "Oder hast du dir nur zu viele Gedanken gemacht?"
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Re: Kapitel 7

am Mo Jan 22, 2018 8:22 pm
"Du wirst einen Zauber über ihn verhängen, der dafür sorgt, dass er meinen Einflüssen offener gegenüber steht. Ein Zauber, der meine Ansichten und Eigenschaften auf ihn überträgt! Einen Zauber, der dafür sorgt, dass das Blut Carias in den Adern unseres Sohnes in Wallung gerät und die Überhand gewinnt! Ich will, dass Devastare der Krone würdig wird. Dass er mich und unser Land unterstützt! Du wirst diesen Zauber weben Elaine und damit all das Unrecht wieder gut machen, dass du mir im Namen von Ekynes angetan hast! Es war deine List, die ihn zu einem Sohn von Ekynes gemacht hat und es wird deine Zauberkraft sein, die ihn zu einem Erben von Caria macht!"
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Re: Kapitel 7

am Mo Jan 22, 2018 8:23 pm
„Alle anderen hier machen sich zu vielen Gedanken. Mhm, oder aber gar keine. Alle paar Minuten behelligt mich irgendjemand mit einer neuen Problematik und sei es nur die Tatsache, dass sie nicht wissen was sie tun sollen, wenn das Fleisch durch den nassen Boden feucht wird. Sie“, er schüttelte nur den Kopf statt sich weiter in seiner Situation zu ereifern. Ändern würde er daran ohnehin nichts. „Du schaust hingegen entspannt aus wie bei unserem letzten Treffen.“
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Re: Kapitel 7

am Mo Jan 22, 2018 8:29 pm
Elaine erhob sich von ihrem Platz und setzte einen Schritt auf Thealon zu. 'LAUF! Jetzt! Du hast nicht mehr viel Zeit!' Sie konnte ihm nicht sagen, was Thealon vor hatte, was sie aber tun konnte war ihn wegzuschicken und darauf zu hoffen, dass er auf ihre Warnung hören würde. Thealon verlangte von ihr den Geist ihres Sohnes umzukrempeln, gegen alles zu verstoßen, was sie selbst ausmachte und was sie mit der Anderswelt verband - alles zunichte zu machen, was Eoren gerade erst vor ein paar Tagen wieder gerichtet hatte. Es brachte nichts ihm zu drohen, denn er wusste, sie würde ihm nichts antun können, noch würde sie die Gelegenheit haben, sich ihm zu widersetzen. "Du bist der mieseste Drecksack, den ich jemals kennen gelernt habe", grollte sie finster. "Du empfindest für nichts und niemanden etwas außer für dich selbst. Du siehst nur deine eigene Macht und ich hoffe, du wirst eines Tages an deinem Stolz ersticken. Mögest du einen grausamen und qualvollen Tod sterben, König Thealon. Ich werde dabei zusehen."
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Re: Kapitel 7

am Mo Jan 22, 2018 8:32 pm
"Ich wiederhole", lachte Finnja leise und zuckte mit den Schultern. "Ich bin Gardistin. Ich habe weder Kriegsvorbereitungen zu treffen, noch muss ich mit Vorräten oder ähnlichem herumärgern. Mein König ist gerade bei seiner Beraterin und will mich nicht einmal in seiner Nähe haben, was für mich bedeutet, ich habe ein klein wenig Freizeit bevor ich zur nächsten Versammlung wieder hinter ihm stehen und achten muss, dass ihn niemand versehentlich tötet. Ich bin gerade ganz froh drum, dass ich nicht deine Aufgaben habe."
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Re: Kapitel 7

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