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Kapitel 8

am Mi Jan 24, 2018 9:25 pm
Die Auenlider des Königs flackerten, ehe er langsam seine Augen öffnete. Tiefe Ringe zeichneten sich dunkel von der bleichen Gesichtshaut ab, während er den Blick durch einen Raum schweifen ließ, den er nicht kannte. Erst als sein Augenmerk auf ein Wappen an der linken Wand fiel, dessen Symbol ihm bekannt vorkam ahnte er, dass er sich auf dem Gut eines seiner Adligen befand. Seine Brust schmerzte bei jedem Atemzug und sein Arm pochte. Er fühlte sich schwindelig, aber all diese Schmerzen waren gute Zeichen - es bedeutete, dass er noch lebte und dass er noch alles spüren konnte.
Erst als sein Blick auf das schwarzhaarige Mädchen an der Seite seines Bettes fiel wich der grimmige Gesichtsausdruck einem Lächeln. "Kira... ich habe mir... Sorgen gemacht."
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Re: Kapitel 8

am Mi Jan 24, 2018 9:40 pm
Ihre Arme taten von dem festen Griff der Gardisten weh, die sie bei dem Zauber festgehalten hatten und sie wusste, als sie sich umgezogen hatte, dass sich dort längst dunkelblaue Flecken in Form von Handabdrücken gebildet hatten. Es machte nichts, es würde die Erinnerung daran sein, was sie heute gesehen hatte und was geschehen war während sie unfähig gewesen war, es zu verhindern. All die Macht, die sie hatte, wenn sie die Beherrschung verlor - sie hatte ihr nichts gebracht, als ihr Bruder verzaubert worden war. Kira hatte den Ausdruck im Gesicht ihrer Mutter gesehen, die Tränen in deren Augen, sie hatte das Schreien ihres Bruders gehört, sein heiseres Flehen, sie möge damit aufhören und trotzdem hatte sie es nicht können, weil ihr Vater sie dazu gezwungen hatte. Ihr Bruder war noch nicht wieder aufgewacht, ihre Mutter zu erschöpft um sich noch zu bewegen und sie selbst ... sie hatte einen Dolch in den Händen, verborgen unter den Falten ihres Kleides. Fest umschlossen ihre Finger den kalten Griff der Waffe während sie ihrem Vater dabei zusah, wie er langsam zu blinzeln begann.
"Ich bin unversehrt. Es ist alles gut", versicherte sie mit einem schmalen Lächeln auf den Lippen, so aufrichtig, wie sie es gerade zu Stande brachte. "Schlaf ruhig. Du brauchst viel Ruhe", setzte sie noch nach und hob die andere Hand, um ihm sacht über die Stirn zu streicheln. Lüge, so wie du noch nie in deinem Leben gelogen hast, hörte sie Devastares Stimme in ihrem Kopf - die letzte Bitte ihres Bruders, bevor irgendetwas mit ihm geschehen war. Sie brauchte Zeit, um herauszufinden, was mit ihm war und eine Lösung dafür zu finden und das Letzte, was sie dafür brauchte, war ihren Vater bei Kräften. "Mach die Augen zu", bat sie ihn und beugte sich zu ihm hinab, die Lippen sacht auf seine Stirn legend. "Ich hab dich lieb, Vater." Als er wieder in die Bewusstlosigkeit absackte, stach sie zu, trieb den Dolch durch seine Brust und erst als das Blut über ihre Hände zu laufen begann, begann sie nach den Wachen und dem Heiler zu schreien, eilig ein paar Tücher zusammennehmend und den verzweifelten Versuch startend, die Blutung stoppen zu wollen. Er würde ein paar Monate ausgeschaltet sein müssen und jeder musste glauben, es wäre ein Attentäter gewesen. Lüge ... die Aufforderung war klar gewesen und die Tränen, die ihr über die Wangen rannen, das Zittern ihrer eigenen Hände untermalte das leise, geflüsterte "Angriff ... nichts gesehen ... so schnell" das ihr über die Lippen glitt, als die Männer in den Raum stürmten.
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Re: Kapitel 8

am Mi Jan 24, 2018 9:49 pm
"Devastare?" Galahad saß am Rande des Bettes und betrachtete voller Sorge das bleiche Gesicht des jungen Königssohnes. Er hatte nichts tun können, als sein treuer Gaul in Richtung der Wachen marschiert war, hatte seinen Herren nicht beschützen können, als der König ihm nachsetzte und schließlich hatte er nur noch dabei zusehen können, wie König und Kronprinz an ihm vorbei getragen worden waren. Sie hatten keine Stunde ritt vom Kampfort das Gut eines kleinen Adligen aufgefunden, hatten sich dort eingenistet.
Über Galahad würde zu einem späteren Zeitpunkt noch vom Herrscher Recht gesprochen werden, doch bis es soweit war gebot es sein Stand, dass er sich in den Mauern frei bewegen konnte, wenngleich er auch einen komplizierten Knoten um Schwert und Scheide tragen musste, der verhinderte, dass er sein Schwert zog.
"Es tut mir so leid..." flüsterte er leise und tupfte mit einem Lappen die heiße Stirn des anderen ab. "Ich hätte euch beschützen müssen..."
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Re: Kapitel 8

am Mi Jan 24, 2018 9:53 pm
Mehr unwillig als alles andere quälte Devastare sich schließlich zurück in die Realität, die in Form von gleißendem Feuer im Kamin in seine verklebten Augen stach, als er sie schließlich flatternd öffnete und dann gleich wieder schloss. "Galahad ...", krächzte er kaum hörbar, weil seine Kehle sich anfühlte wie ausgedorrt und die Haare ihm an Gesicht und Nacken klebten, nicht nur vom Schweiß sondern auch von der Nässe des Tuches.
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Re: Kapitel 8

am Mi Jan 24, 2018 9:57 pm
"Ich bin hier, Herr!" erwiderte der Ritter aufgescheucht und goss Wasser in einen tönernen Krug, während er vor der Tür irgend einen Tumult vernahm, um den er sich jedoch aktuell nicht kümmerte. "Trinkt Herr, befeuchtet eure Kehle..." bat ihn der Ritter und strich seinem Herren die Haare aus dem Gesicht, half ihm den Kopf anzuheben und hielt ihm den Bechen an die Lippen. "Langsame und kleine Schlucke Devastare..."
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Re: Kapitel 8

am Mi Jan 24, 2018 9:59 pm
Das Wasser half zumindest ein wenig, während er es gierig trank, dummerweise immer nur so viel, wie Galahad ihm zugestand. "Lass die ... Förmlichkeiten", murmelte er und fühlte die Schwere, die von seinem Körper Besitz ergriffen hatte, als er zurück in die Kissen sank. "Was's ... was ist passiert?"
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Re: Kapitel 8

am Mi Jan 24, 2018 10:02 pm
"Der Schlag muss euch böse getroffen haben..." erklärte Galahad sanft und brüderlich. "Ihr... habt den Königs offensichtlich im Wald zu einem Kampf heraus gefordert. Seine Majestät hatte einen Streitkolben, ihr ein Schwert. Gut ist es für keinen von euch beiden ausgegangen. Die Heiler sagen, dass ihr einige Rippen geprellt habt, es ist jedoch keine gebrochen worden. Und eure Schulter ist verstaucht. Sie sagen, dass euer Vater euch scheinbar nicht töten wollte. Das... kann man aber nicht umgekehrt behaupten. Seine Majestät hat viel Blut verloren, wenngleich auch keine der Verletzungen tödlich war. Der König ruht sich am Ende des Flurs aus und erholt sich von seinen Wunden. Was danach mit euch geschehen wird weiß ich noch nicht. Aber zumindest auf mich wartet noch ein Prozess."
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Re: Kapitel 8

am Mi Jan 24, 2018 10:04 pm
"Ich ... nein - ich würde nie meinen Vater ...", brachte Devastare überrascht hervor, war schon im Begriff, sich mit einem Schwung vom Bett zu schwingen, doch noch ehe er auf die Füße kam, versagten ihm die Knie und er knickte einfach um wie ein gefällter Baum.
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Re: Kapitel 8

am Mi Jan 24, 2018 10:07 pm
Galahad fing den Freund auf, packte ihn sacht unter den Achseln und half ihm zurück aufs Bett. "Wenn du nicht vernünftig bist und liegen bleibst werde ich dich Fesseln!" raunte Galahad dem anderen zu. "Die Heiler haben dazu eine ganz genaue Meinung geäußert, die ich befolgen werde. Es reicht, dass ich einmal versagt habe dich zu beschützen. Und was deinen Vater angeht... doch du hast. Ich weiß nicht, ob ihr über etwas in Streit geraten seid, aber es war dein Schwert das mit seinem Blut besudelt war. Er ruht sich gerade aus. Wir können dich später zu ihm bringen, wenn er dich zu sehen wünscht."
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Re: Kapitel 8

am Mi Jan 24, 2018 10:10 pm
"Wo ist meine Mutter?", hakte Devastare leise nach und beschloss, dass es besser war, Galahad zu gehorchen, weil er gerade ohnehin keine andere Wahl hatte. "Und meine Schwester?"
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Re: Kapitel 8

am Mi Jan 24, 2018 10:11 pm
"Eure Mutter muss sich sehr überanstrengt haben die WUnden des Königs zumindest soweit zu schließen, dass er nicht verblutet. Einige der Gardisten mussten sie halb aus dem Wald tragen, sie liegt ebenfalls in diesem Gang und eure Schwester wollte euren Vater besuchen."
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Re: Kapitel 8

am Mi Jan 24, 2018 10:13 pm
"Bitte hilf mir zu ihr", bat Devastare dann wider besseren Wissens und setzte sich diesmal deutlich langsamer auf, indem er einen Arm vor die schmerzenden Rippen presste und mit mehrfachem Schlucken die Übelkeit zurück hielt.
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Re: Kapitel 8

am Mi Jan 24, 2018 10:13 pm
"Zu eurer Mutter oder eurer Schwester?" hakte Galahad nach, da sich Devastare alles andere als eindeutig ausdrückte.
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Re: Kapitel 8

am Mi Jan 24, 2018 10:14 pm
"Meiner Mutter." Warum der Drang so stark war, vermochte er nicht zu sagen, aber da war irgendetwas - irgendetwas mochte Elaine ihm sagen können, was Licht ins Dunkel brachte.
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Re: Kapitel 8

am Mi Jan 24, 2018 10:22 pm
"Natürlich," erklärte sich Galahad bereit und legte sich einen von Devastares Armen über seine Schulter, half ihm aus der Tür heraus und den Flur entlang, der seltsam leer gefegt war. Galahad beäugte all dies kritisch, konzentrierte sich aber auf seine Aufgabe Devastare den Gang entlang und hinunter zu Elaines Türe zu bringen. Zögerlich erst, dann ein wenig fordernder klopfte er gegen die hölzerne Tür. "Mylady Elaine?" rief er durch das dicke Eichenholz. "Mylady, euer..." er hielt kurz den Mund. Das Elaine anscheinend Devastares Mutter war, ebenso wie Kiras war ihm durch all die Gespräche durchaus bewusst, aber er kannte noch immer die offizielle Geschichte und wenn er anfing etwas anderes in einem fremden Schloss umher zu rufen... vor allem mit einer drohenden Verhandlung...
"Euer Vertrauter ist hier - Sir Devastare!"
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Re: Kapitel 8

am Mi Jan 24, 2018 10:28 pm
Elaine hatte die letzten Stunden damit verbracht, sich in dem Bett zusammen zu rollen und die Augen vor sich selbst und der Welt zu verschließen, vor allen anderen so tuend, als würde sie schlafen. Sie spürte die Erschöpfung in ihren eigenen Knochen, die Last des Zaubers und die eigene Schuld nichts dagegen unternommen zu haben, wog schwer auf ihren eigenen Schultern. Sie hatte darüber geweint, was sie ihrem Sohn angetan hatte - darüber, dass sie ihn verändert hatte ohne ihm eine einzige Wahl dabei zu lassen. Die Verzweiflung in seinen Augen, den Schmerz im Gesicht, das leise Flehen, sie möge damit aufhören, wollte sie nicht loslassen - jedes Mal, wenn sie die Augen schloss, sah sie es erneut und jedes Mal hasste sie sich ein Stück mehr dafür. Dafür, dass Thealon über sie gesiegt hatte, dass er bekommen hatte, was er wollte und niemand von ihnen etwas hatte unternehmen können, um es zu verhindern.
Galahads Stimme tönte durch die geschlossene Tür und nichts hätte sie lieber getan als ihn wieder wegzuschicken. Sie konnte Devastare nicht ins Gesicht sehen, seine Ahnungslosigkeit erkennen und gleichzeitig wissen, dass sie ihm nichts würde erklären können. Sie durfte es nicht. Sie hatte ihn verändert, es waren ihre Worte gewesen, ihre eigene Magie und sie hasste sich selbst dafür, es kaum noch wagend den Blick zu dem Spiegel zu wenden, der sich in dem Raum befand. Ihre Finger zitterten, als sie sich langsam aufsetzte und sich zu fragen begann, was sie ihm sagen sollte - wie sehr sie ihn anlügen musste, um das zu verschleiern, was vorgefallen war. Er würde sie hassen, wenn dieser Zauber jemals wieder von ihm abfallen würde.
"Komm rein ...", antwortete sie schließlich nur mit leiser und dünner Stimme.
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Re: Kapitel 8

am Do Jan 25, 2018 3:54 pm
Galahad lud Devastare mehr schlecht als recht auf dem Stuhl ab, der neben Elaines Bett stand und nach der kurzen Bitte, sie beide alleine zu lassen, verließ er auch den Raum. Devastare war sich nicht ganz sicher, wie gut die Idee gewesen war, sich in die Senkrechte zu begeben und hielt sich etwas schief auf dem harten Holz, immer noch mit den Kopfschmerzen und der Übelkeit kämpfend, die ihn seit dem Aufwachen in ihren Fängen hatten. 
"Mutter?", fragte er leise und stolperte kein bisschen über die ungewohnte Ansprache. Es schien nur selbstverständlich, sie so zu nennen, immerhin war sie doch genau das. "Galahad erzählte mir, ich hätte versucht, Vater zu töten. Ich weiß nicht, wie viel Alkohol er getrunken haben muss, um das zu glauben, aber er wirkte ziemlich überzeugt." Er runzelte die Stirn, sah die schmale Gestalt der anderen an und griff nach ihren Händen. "Bitte sag mir, was geschehen ist."
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Re: Kapitel 8

am Do Jan 25, 2018 4:01 pm
Götter, was hatte sie nur getan? Die Schuld fühlte sich umso schwerer an, gemessen an der Ansprache, die er benutzte und die er nur dieses eine einzige Mal freiwillig gewählt hatte - als er sie angefleht hatte, sie möge den Zauber stoppen, der ihm das angetan hatte, was er jetzt gerade zur Schau stellte. Sie hätte glücklich darüber sein sollen, dass er ihr geglückt war, aber sie fühlte nichts von alledem. Nichts außer dem Schmerz darüber, dass sie gezwungen gewesen war, es überhaupt zu tun. Sie wusste beim besten Willen nicht, wie sie ihm erklären sollte, was geschehen war - wie Thealon es sich vorstellte und sie konnte nicht zur Wahrheit greifen, weil das ihr verboten worden war. Ein trauriges Lächeln stahl sich jetzt auf ihre Lippen als sie sacht mit den Daumen über seinen Handrücken strich.
"Ich weiß nicht genau, was passiert ist", antwortete sie und schluckte, innerlich darauf hoffend, er möge klug genug sein, um selbst eine Antwort für die offenen Fragen zu finden. "Du hast versucht ihn zu ermorden. Ihr wart auf einem Jagdausflug - ich kann dir nicht sagen, warum du es versucht hast."
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Re: Kapitel 8

am Do Jan 25, 2018 4:02 pm
Von ihren Worten völlig irritiert sah Devastare sie eine Weile lang stumm an. Sie schien selbst in Mitleidenschaft gezogen und er konnte sich keinen Reim darauf machen. "Was ist mit dir? Was ist geschehen?"
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Re: Kapitel 8

am Do Jan 25, 2018 4:04 pm
"Ich ... habe einen Zauber sprechen müssen, um ..." Um was? Um das Schlimmste hervorzurufen? Um dem Befehl seines Vaters zu entsprechen? Sie hätte alles sagen können, aber stattdessen seufzte sie nur schwer. "zu verhindern, dass am Ende einer von euch den anderen ermordet und um Thealon zu stabilisieren."
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Re: Kapitel 8

am Do Jan 25, 2018 4:06 pm
"Ich muss von Sinnen gewesen sein", murmelte Devastare besorgt über seinen eigenen Gemütszustand. Er konnte sich absolut nicht vorstellen, warum er seinen Vater hatte töten wollen, nachdem er ihn doch gerade erst wiedergefunden hatte - wieso nur? Das alles war völlig verworren. 
"Wer wird seine Geschäfte führen, nun, da er verletzt ist? Das Königreich wartet nicht."
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Re: Kapitel 8

am Do Jan 25, 2018 4:07 pm
"Ich weiß es nicht ... er hat genug Berater, die sich wahrscheinlich um das Notwendigste kümmern werden bis er wieder genesen ist. Nur der Krieg mit Sirean wird nicht warten."
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Re: Kapitel 8

am Do Jan 25, 2018 4:08 pm
"Dann werde ich an seiner Statt reiten. Wir können nicht zulassen, dass alle seine Bemühungen umsonst waren", beschloss Devastare kurzerhand. "Aber er muss mich anerkennen."
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Re: Kapitel 8

am Do Jan 25, 2018 4:10 pm
"Er wird dazu im Moment nicht in der Lage sein, Devastare, und niemand kann es an seiner statt." Und Götter, es durfte nicht so schnell passieren. Nicht jetzt - nicht mit dem Zauber, der ihn an dieses Land und die Familie band. "Das wird warten müssen."
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Re: Kapitel 8

am Do Jan 25, 2018 4:13 pm
"Dann werden wir der Welt wohl geben müssen, was sie brauchen und Vater wird es unterstützen, wenn er wieder genesen ist. Ich bin mir sicher, es ist völlig in seinem Willen, dass ich als Kronprinz meine Pflicht tue, aber das kann ich nur, wenn ich es auch bin. Die Menschen werden mich nicht anerkennen, wenn ich nur ein Bastard des Hofes bin." Eine Weile sah er hinüber zum Fenster, fühlte, wie sein Magen rumorte und etwas in seinem Hinterkopf schmerzhaft pochte - anders als die Verletzung, die seinen Kopf zierte. Drängender. Rasch schob er das Gefühl fort. 
"Mutter, wir brauchen eine offizielle Bestätigung und das noch heute."
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Re: Kapitel 8

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