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Re: Kapitel 14

am Mo März 05, 2018 9:35 pm
Als Kira einige schritte zurück machte, aus der Reichweite von Anna entkam und halb in Schock, halb in dem Versuch sich selbst vor einer unangenehmen Wahrheit zu bewahren nach hinten stolperte, stieß sie mit dem Rücken an Foster. Der Kapitän war von Anna gewarnt worden, dass Kira womöglich kurz vor einem kleinen Nervenzusammenbruch stand und war auf das Deck geeilt, wo er das junge Mädchen nun auffing, ehe es stürzen und sich etwas tun konnte. "Hey Kira..." flüsterte Foster leise, hielt sie sanft aber bestimmt, während er zu ihr hinab sah. "Was ist los?"
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Re: Kapitel 14

am Mo März 05, 2018 9:45 pm
Beinahe sechzehn Jahre ... "... war nur ein Witz", antwortete sie leise, weil es das Einzige war, was ihr Kopf gerade zu Stande brachte, das seltsame Lachen noch immer auf den Lippen, weil die Wahrheit auf gar keinen Fall an irgendjemandes Ohren dringen durfte, bevor sie sich überhaupt Gewahr wurde, dass da gerade eine andere Stimme mit ihr sprach als das Schiff. Langsam hob sie den Kopf, um Fosters Gesicht zu fixieren, aber ihr Blick glitt an ihm vorbei hin zu dem Holz, aus dem das Schiff gefertigt worden war und erinnerte sie wieder an das, was die Anna über ihren Vater gesagt hatte. Dryadenvater ... Eoren. Wusste ihr Vater ... also ihr ... Ziehvater? der König? Sie fand keine Beschreibung mehr dafür, was noch vor ein paar wenigen Minuten so unglaublich klar gewesen war. Sie hatte immer nach Caria gehört ... sie sollte den Thron bekommen und jetzt ... jetzt hatte sie weder einen Anspruch, noch stimmte irgendetwas von dem, was ihr einmal gesagt worden war.
".. nur ein Witz ..."
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Re: Kapitel 14

am Mo März 05, 2018 9:48 pm
Foster wechselte einen kurzen, beunruhigten Blick mit Anna, ehe er seine Aufmerksamkeit wieder auf Kira fokussierte. Das Mädchen zitterte in seinen Händen, ihre Augen waren fahrig und glasig. Er kannte diesen Ausdruck, hatte ihn schon das ein oder andere Mal in den Gesichtern seiner Männer gesehen. Nach schweren Unfällen, wenn jemand ein Gliedmaß verloren hatte oder dergleichen. Sie stand unter Schock.
Foster zog sich den Mantel von der Schulter, packte Kira warm darin ein, fest und sicher, so als könnte der Mantel allein sie vor der Bösartigkeit der Welt schützen.
"Komm Kira, wir gehen unter Deck. Trinken was...." erklärte er leise mit echter Sorge in der Stimme.
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Re: Kapitel 14

am Mo März 05, 2018 10:02 pm
Trinken ... unter Deck - irgendwo zwischen den wirren Gedanken und den Tausenden von neuen Fragen registrierte sie noch, wohin er wollte und taumelte mehr hinter ihm her, als dass sie wirklich lief. Ihre Finger kribbelten, die sie in den Mantel vergraben hatte, den Foster ihr um die Schultern gehängt hatte und den sie umklammerte, als wäre er der letzte Haltepunkt, den sie gerade noch hatte. Die Lüge wog schwer auf den eigenen Schultern, auch wenn ein Teil von ihr wusste, dass sie eigentlich gar nichts dafür konnte, aber sie begann sich zu fragen, wie ihr ... König das sehen würde. Ob sie für ihn dann nichts mehr weiter war als das Zeichen des Betrugs. Das Zeichen des Betrugs von der Frau, die er heiraten wollte, weil sie ihm nicht egal war ... und das Zeichen des Verrats seines Beraters, der ihm immer ein treuer Freund gewesen war. Bedeutete sie Eoren überhaupt irgendetwas? Wusste er es überhaupt? Da waren zu viele Fragen in ihrem Kopf, zu viele Dinge, die ins Ungewisse verliefen und sie sie mit sich selbst hadern ließen.
"... Es ist Nacht", begann sie nach einer Weile. "... warum schläfst du nicht ...?"
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Re: Kapitel 14

am Mo März 05, 2018 10:06 pm
Foster betrachtete Kira mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht. "Ich habe mir Gedanken um dich gemacht. Anna sagte mir, dass du in letzter Zeit oft Nachts alleine an Deck bist. Ich kann nicht gut schlafen, wenn ich mir sorgen um Menschen mache, die mir etwas bedeuten," er zuckte mit den Schultern. "Und wie mir scheint, hat mein Bauchgefühl mich nicht betrogen, setz dich..." er legte seine Hände auf ihre Schultern, drückte sie sanft auf einen der Stühle und schenkte ihnen beiden warme Milch mit Schuss ein, schob ihr den Becher zu und nahm sich selbst einen. "Trink," forderte er auf und nippte selbst an seinem Becher. "Wenn du was sagen willst, dann höre ich dir zu. Wenn du lieber schweigen willst bleibe ich auch gerne hier sitzen, bis du deinen Becher ausgetrunken haast. Aber etwas trinken musst du!"
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Re: Kapitel 14

am So März 11, 2018 5:12 pm
Unschlüssig starrte Kira auf den Becher in ihrer Hand hinab und wusste weder, ob sie einen Ton über irgendetwas sagen sollte, noch ob Schweigen das war, was sie wollte. Jemandem die Wahrheit zu erzählen würde alles nur noch schwieriger machen und noch konnte sie nicht einmal sagen, ob sie überhaupt wollte, dass jemand davon erfuhr. Da war so viel in ihrem Verstand, dass es ihr schwer fiel, überhaupt einen einzigen Ton über die Lippen zu bringen oder auch nur eine Frage zu stellen, wie die, warum er sich immer wieder um sie kümmerte, obwohl sein Augenmerk doch eigentlich auf seiner Mannschaft und seinem Schiff ruhen sollte, statt auf einem temporären Gast.
Wortlos festigte sie den Griff um den Becher und starrte in die weiße Flüssigkeit hinab und für einen kurzen Moment fragte sie sich, wie er es geschafft hatte Milch an Bord zu holen, geschweige denn sie in der feuchten Hitze haltbar zu machen, die sie begleitete seit sie aus Miris aufgebrochen waren und näher an Tekuria heran kamen. Der schale Geschmack in ihrem Mund blieb, weil sie weder wusste, ob Alkohol jetzt das war, was am Sinnvollsten war, noch ob der 'Schuss', wie Foster ihn genannt hatte, ihr dabei helfen würde die wirren Gedanken wieder zu sortieren.
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Re: Kapitel 14

am So März 11, 2018 5:20 pm
"In der Anna halten sich Lebensmittel länger als in anderen Schiffen," erklärte Foster schulterzuckend und zuckte mit den Schultern als er den skeptischen Blick von Kira sah, welcher auf die Milch gerichtet war.
"Er schob schließlich die Flasche Grog über den Tisch richtung Kira und schenkte ihr so etwas wie ein aufmunterndes Lächeln, wenngleich sich seine Gesichtsmuskeln wie gelähmt anfühlten. Es schien ihm kaum richtig zu lächeln, während Kira hier vor ihm aussah, als hätte sie einen Frosch quer verschluckt.
"Kann ich irgendetwas für dich tun?"
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Re: Kapitel 14

am So März 11, 2018 5:24 pm
"Ist ... in Ordnung", wehrte sie ab, weil ihr beim besten Willen nicht einfiel, wie ausgerechnet Foster ihr dabei helfen sollte. Eigentlich war das alles bereits vor sechzehn Jahren schief gegangen und alles, wovor sie sich jetzt fürchtete war der Moment, in dem Thealon herausfand, was die Wahrheit war. Er hatte so viel Hoffnung auf die gesetzt, so viel gemeinsam mit ihr erarbeitet und jetzt ... jetzt hatte sie weder irgendein Anrecht, noch war sie überhaupt seine Tochter. Ihr leiblicher Vater hatte sich nie in der Pflicht gesehen auch nur einen einzigen Ton zu sagen. Götter ... was würde sie für eine gewöhnliche Familie geben? Für eine, die nicht von Tragödie um Tragödie zerfressen war, zu der sie auch noch beitrug, weil es sie nun einmal gab.
"Ist schon gut ...", wiederholte sie nach einer Weile, weil Foster nicht so aussah, als würde er ihr ein Ton glauben, während sie nach der Flasche griff, um einen Schluck daraus zu nehmen. Es war wirklich nicht gut, dass sie sich allmählich daran gewöhnte immer wieder Alkohol zu trinken, weil es so einfach war bei den Männern zu sitzen statt sich weiter zurück zu ziehen.
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Re: Kapitel 14

am So März 11, 2018 5:36 pm
Der Seemann zuckte mit den Schultern. "Ist schon gut," erwiderte er leise und legte so viel ehrlichkeit in seine Stimme wie er nur konnte. Er kannte ihr angeborenes Misstrauen mittlerweile gut genug und während er ihre Nasenspitze betrachtete, lehnte er sich ein Stück zurück, spürte die niedrige Bank in seinem Rücken und stieß einen knappen Seufzer aus. "Soll ich dich zurück nach Hause bringen?" fragte er leise, nachdem eine ganze Weile Stille zwischen ihnen geherrscht hatte. Sein einer Arm hing über die Lehne, während er mit dem Blick seiner hellen Augen wachsam über ihr Gesicht wanderte.
"Ich weiß nicht warum, aber mein Gefühl sagt mir, dass es dich gerade nach dorthin zurück zieht."
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Re: Kapitel 14

am So März 11, 2018 5:43 pm
Kira hob überrascht noch einmal den Kopf und schüttelte ihn dann schließlich energisch. "Nein", antwortete sie. "Nach Hause ist ehrlich gesagt das Letzte, was ich gerade will ..." Caria würde bedeuten, dass sie sowohl Thealon, als auch Eoren wieder über den Weg laufen würde, dass sie ihrer Mutter wieder begegnen würde und dass sie so tun musste, als wäre rein gar nichts geschehen. Noch konnte sie nicht sagen, ob sie dazu im Stande war oder ob der Moment gekommen war, an dem all die Lügen wie ein Kartenhaus über ihr zusammen brechen würden.
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Re: Kapitel 14

am So März 11, 2018 5:45 pm
"Gutes Stichwort -" fing Foster ihren Einwand auf und legte den Kopf schief. Endlich war sie mal ein wenig aus ihrem Schneckenhaus gekommen. Nun wurde es Zeit, dass er sie zu packen bekam. "Wo wir gerade bei dem Thema sind: Was willst du denn?"
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Re: Kapitel 14

am So März 11, 2018 5:57 pm
"Jemanden ...", war alles, was Kira dazu sagte. Jemanden, der blieb, statt ständig wieder aufs Neue zu verschwinden und sie dann im Stich zu lassen, wenn es schwierig wurde, weil diese Schwierigkeiten eben in ihrer Familie zu Hause zu sein schienen und sie sie nicht einfach abschalten konnte, nur weil sie es wollte. Jemanden, der keine Angst vor dem hatte, was sie war - wer sie war - und was ab und an in ihrer Gegenwart passierte. Jemanden, der ihr das Gefühl gab normal zu sein, statt einer tickenden Zeitbombe, die man anpacken musste, als wäre sie ein rohes Ei und jemanden, der ihr gegenüber ehrlich war, statt eine Lüge auf der anderen aufzubauen. "Aber das ist egal", setzte sie nach und zuckte mit den Schultern, ihren Grog fester umschließend, bevor sie erneut einen großen Schluck daraus nahm. Vielleicht würde Alkohol dieses Gespräch nicht ganz so peinlich sein lassen.
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Re: Kapitel 14

am So März 11, 2018 5:59 pm
"Ich bin jemand," erwiderte Foster lapidar und grinste von einem Ohr zum anderen, ehe sein Ausdruck wieder ernster wurde. "Und mir ist es nicht egal Kira. Wenn es mir egal wäre, würde ich nicht mitten in der Nacht hier mit dir sitzen, obwohl in einige Stunden wieder die Sonne aufgeht und ich auf Deck sein muss."
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Re: Kapitel 14

am So März 11, 2018 6:05 pm
"Du hast dein Schiff und deine Mannschaft. Eigentlich solltest du dich mehr um die kümmern als um deine temporären Gäste ... ich will ehrlich gesagt nicht der Grund dafür sein, dass sie wütend auf dich sind, weil du sie vernachlässigst und mich bevorzugst", setzte sie ihm mit einem schiefen Lächeln entgegen und erhob sich von ihrem Platz, einen halben schwankenden Schritt machend. "Machen wir uns doch nichts vor, Foster ... irgendwann werde ich zurück in Caria sein. Du wirst dieses Land niemals betreten und wir werden uns nie wiedersehen. Du hast deine Huren an den Häfen und sobald ich fort bin wirst du mich innerhalb von zwei oder drei Wochen wieder vergessen haben. Wozu also die Mühe? Du schuldest mir nichts."
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Re: Kapitel 14

am So März 11, 2018 6:09 pm
"Ich habe mein Schiff," stimmte Foster nickend zu. "Und ich habe auch meine Huren an den Häfen. ABer dich vergessen? Nein. Ich werde dich niemals vergessen Kira..." erklärte er leise und schüttelte den Kopf, während er einen Schritt auf Kira zumachte. "Ich habe die Mannschaft schon unter Kontrolle - und hier auf dem Meer wird immer ein Platz für dich sein. Ich kann dir nicht versprechen, dass ich in endloser Schmachterei auf dich warten werde. Aber ich werde alles hinter mir lassen und nur für dich da sein, wann immer du mich brauchst..." er blinzelte verdutzt über seine eigenen Worte, ehe er einen tiefen Schluck des Grogs nahm.
"Naja, jedenfalls - du hast hier einen Kerl wann immer du brauchst."
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Re: Kapitel 14

am So März 11, 2018 6:15 pm
"Sag nichts, was du nachher bereuen würdest", setzte sie ihm entgegen, weil Skepsis das Erste war, was sie über seine Worte empfand. Ilian hatte ihr versprochen für sie da zu sein und er hatte Reißaus genommen, als es schwierig wurde - als es darum gegangen war ihren Bruder vor den Soldaten zu beschützen. Danach hatte sie ihn nicht einmal mehr gesehen und so sehr es auch zu Beginn weh getan hatte, inzwischen war es nicht viel mehr als ein dumpfer Stich in ihrer Brust. Fosters Worte erinnerten sie wieder an das Gefühl, das sie einst bei Ilian gehabt hatte - das Flattern in ihrem Bauch, die Röte, die ihr in die Wangen schoss als sie zu ihm hinauf blickte und die mahnenden Worte, die Ferryn gewählt hatte, vor der Nacht an Imbolc. Heute war sie froh darüber, dass sie nie weiter gegangen waren als ein paar unschuldige Küsse.
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Re: Kapitel 14

am So März 11, 2018 6:22 pm
"Ich bin immer ehrlich - das führt zwangsweise dazu, dass ich Dinge sage, die ich später mal bereue. Mal, weil ich jemandem dadurch weh getan habe. Mal, weil ich mir Ärger eingebrockt habe, der vermeidbar gewesen wäre. Aber nur so lebt man - indem man ehrlich lebt. Ein anständiges Leben. Lebe. Liebe. Kämpfe. Hab Sex. Wir haben nur ein Leben Kira. Wenn wir uns verstellen um anderen zu gefallen gewinnen wir nichts. Wir verlieren nur wertvolle Zeit" er zuckte mit den Schultern. "Vielleicht wird es irgendwann weh tun, dass ich diese WOrte gesagt habe. Aber dann ist dieser Schmerz echt. Und er bedeutet nur, dass die Worte auch echt waren. Das ich gelebt habe" er lächelte Kira zu. "Solltest du auch mal ausprobieren. Auch wenn es manchmal weh tut. Aber du hast immer einen Grund. Wenn ich weine weil man mich verlassen hat, bedeutet das doch nur, dass die Zeit mit dieser Person fantastisch war. Was sind schon Stunden des Abschiedes und des Schmerzes, gegen gemeinsame Jahre des Glücks?" er starrte auf den Grog in seiner Hand. "Verflucht, ich glaube ich trinke zu viel von dem Fusel."
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Re: Kapitel 14

am So März 11, 2018 6:27 pm
"Und du redest zu viel Unfug, wenn du angetrunken bist", lautete ihre Antwort, weil seine Worte vielleicht für seine Art von einem Leben die richtigen waren, aber niemals am Festland die Wahrheit sein würden. Es gab dort Regeln - Regeln, die nicht daraus bestanden, dass man jemandem auf den Kopf zu sagte, dass man ihn blöd fand, weil das mitunter bedeutete, dass ein einfacher Mann einen Kopf kürzer gemacht wurde. Ebenso wenig, wie es möglich war mit jemandem einfach so das Bett zu teilen, weil auch das mitunter bedeuten konnte, dass daraus ... Sie schüttelte den Gedanken ab, bevor sie ihn zu Ende fassen konnte, weil es sie zu sehr daran erinnerte, dass es ihrer Mutter nun einmal wirklich egal gewesen war, mit wem sie ins Bett gegangen war. Hätte sie nur ein wenig länger darüber nachgedacht, dann wäre sie vielleicht wirklich ihres Vaters Tochter ...
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Re: Kapitel 14

am So März 11, 2018 6:29 pm
"Stimmt wohl," erwiderte Foster und nickte. "Soll ich dich noch auf dein Zimmer bringen?" hakte er nach, denn er befürchtete weitere ausschweigende Worthülsen seinerseits würden Kiras Nerven nun vollkommen überstrapazieren.
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Re: Kapitel 14

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