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 Kapitel 2

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Yannic

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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 7:19 pm

"Wenn du dich so umschaust wirkst du verdächtigt und machst Leute nur auf uns un Em Aufmerksam!" warnte Chadim sie freundlich und nahm der alten Käseverkäuferin dankend den eingepackten Käse ab. "Komm schon - wir sollten die Kräuter besorgen bevor das Beste ausverkauft ist. Und zieh nicht so ein Gesicht! Du hast die vier Kupfer redlich verdient. Ich war viel langsamer zu meiner Zeit im Haus der Heilung. Du machst gute Fortschritte. Es wird sich alles einspielen und du wirst allen eine große Hilfe sein. Das Leben ist hart, wir haben nicht viel Geld aber es ist erfüllend!"
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Mia

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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 7:24 pm

Gut, umschauen war also auch nicht drin. Wie sie das hasste. Das Versteckspielen, die Angst. Sie hatte gehofft, hier draußen würde sie wieder so etwas wie Freiheit spüren, die Enge der Mauern verlassen, in denen sie sich die ganze Zeit aufgehalten hatte, aber das Gefühl blieb. In ihrem Nacken prickelte es unangenehm und diesmal bemühte sie sich, einfach stur weiter geradeaus zu gehen. Aus dem Augenwinkel konnte sie den Magierturm sehen und senkte den Blick ruckartig, nicht gewappnet gegen den scharfen Schmerz, der sie dabei durchfuhr.
"Lass uns los."
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Stimmi

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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 7:34 pm

Ari raufte sich das dunkle, buschige Haar, während er innerlich gar nicht damit aufhören konnte über sich selbst zu fluchen. Sie hatten etwas einfaches versucht, etwas wirklich einfaches. Die Essenz des eigenes Elements in größerer Form vor sich selbst zu beschwören gehörte zu einer der Abschlussprüfungen, wenn die Lehrlinge den ersten Teil ihrer Ausbildung abschließen wollten, was üblicherweise im Alter von siebzehn bis achtzehn Jahren geschah. Also genau in Aristeas alter. Doch es war genau das geschehen, was schon seinem alten Meister zum Verhängnis geworden war. Sein Element war ihm ausgesprochen als er es über seine innere Kraft hinaufbeschworen hatte. Als hätte er einen Schlauch zum platzen gebracht, trat er kurz und noch kaum bemerkbar, und dann in einem riesigen Knall der Überschuss aus. Seine Magie hatte sich nicht halten lassen wollen, hatte ihm in gewisser Weise die Zunge herausgestreckt und ihm damit bewiesen, dass sie sich nach wie vor nicht bändigen lassen wollten. Sein alter Meister hatte diesen Prozess steht mit dem Tanz einer leidenschaftlichen Frau verglichen. „Und jeder der nicht willens ist sich mit vollem Elan der Tanzpartnerin hinzugeben, wird binnen weniger Sekunden weggestoßen, sodass er auf dem Boden landet und reichlich dämlich dabei aussieht.“ Wiederholte er im Geiste. Ja … reichlich dämlich sah Ari in diesem Moment aus, auf der Bank vor dem Büro von Septim sitzend, als würde er darauf warten zum Schafott geführt zu werden. Zwar hatte er sich schon, als er Septim kurz gesehen hatte dutzende Male entschuldigt, doch hatte dieser bloß den Arm gehoben und ihn dann aufgefordert, sich zu setzen und zu warten. Und selbst das fiel ihm sichtlich schwer. Doch das schlimmste daran war, dass er nicht nur sich, sondern Faye und vermutlich auch Emerson in Schwierigkeiten gebracht hatte. Schließlich bildete Faye ihn nunmehr aus und Emerson hatte ihn überhaupt hergebracht. „Bitte – bevor ihr etwas sagt Meister“, fing er an, als er eine Gestalt aus Septims Büro treten sah, ohne überhaupt zu prüfen ob es auch selbiger war. „Ich bitte euch inständig dass ihr Faye und Emerson für mein Versagen nicht bestraft. Die beiden haben bei Gott schon genug um den Hals, ich will nicht, dass mein Fehler ihnen noch weitere Sorgen bereitet.“
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Jul

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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 7:34 pm

Mit seinem schon leicht vergilbten Umhang aus rauem Leinen und Salzflecken an den Rändern durch schritt Keseph die Straßen mit seinem Freund Scarpi. In der Rechten Hand war sein Speer, umwickelt von dünnen Bändern Stoff. Noch immer trug er das Wappen auf seinen Schulterplatten, welches durch den Umhang überdeckt wurde und wohl hier kaum bekannt seien durfte.
"Sag mal Scarpi, woher kennst du die denn?" sprach er den Seefahrer an und stoppte, als er den Duft von Kräutern auf dem Markt vernahm. "Vergiss deine Rede nicht! Ich will nur kurz schauen, ob sie auch Anis und Süßholz haben." Und schon begab er sich zu einem der Stände und zog die Kapuze hinab um genauer zu schauen, was sie so alles aufgetischt hatten.


Zuletzt von Jul am Di Jun 13, 2017 7:49 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Yannic

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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 7:43 pm

Chadim nickte und folgte zusammen mit Faye den Strom des Marktes weiter, ließ sich treiben und trat schließlich neben einen Seefahrer mit langem Speer trat, der sich offensichtlich für Süßholz interessierte. Chadim beschloss ihn zu ignorieren und fuhr mit der Hand durch die verschiedenen Behälter der frischen Kräuter, nahm einige zwischen Daumen und Zeigefinger und zerrieb sie um ihren Duft zu prüfen. "Hier Faye - Arstoletarejakstera. Auch Mutter des Schlafes genannt. Koch einen Absud aus den Blättern und du erhälst ein wunderbares Schlafmittel - so tief, dass du deinem Patient sogar den Bauch öffnen kannst ohne das er aufwacht!"
_____________________
Septim hielt eine schwer lädierte Rolle Pergament in den Händen und drehte die letzten, empfindlichen Reste des gesplitterten Papiers hin und her, betrachtete die Rolle wie eine alte Freundin. Seine Frau hatte viele der Karten gezeichnet - hatte mit ihrer feinen Handschrift Geheimgänge und wichtige Orte versehen und mit Kunstfertigkeit die Ränder der Karte stilistisch hervorgehoben. Nun war auch noch dieses Stück Erinnerung verloren.
"Wenn unsere Spatzen üben," erklärte Septim schließlich leise - dabei war er sich Aris Aufmerksamkeit vollends bewusst - "dann stürzen sie zuweilen von den Häusern und brechen sich das Genick oder das Rückgrat. Sie sterben bei dem Versuch Assassinen zu werden und geben damit ein vielversprechendes Leben hin." Er ließ eine kurze Pause. "Das hier Ari ist nur Papier - mehr nicht. Das Wissen ist nicht verloren, jeder von uns kennt es. Die einen mehr, die anderen weniger. Dennoch.... dennoch will ich, dass du für Ersatz sorgst. Du wirst mit einem unserer Novizen die Stadt erkunden und eine Karte zeichnen. EIne Karte wie du die Stadt siehst. Während dessen werden einige andere Assassinen und ich uns daran machen so viele Karten wie möglich aus dem Gedächtnis nach zu zeichnen. Wenn du fertig bist und mir deine Karte gegeben hast wirst du den anderer Ordensbrüdern helfen die Halle zu schrubben, bis der Ruß nicht mehr an allem haftet was den Raum betritt."
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Cat

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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 7:54 pm

Mit wachsamem Blick hatte Emerson die beiden aus erhöhter Position hinweg verfolgt, hatte immer wieder seine Augen über jene Menschen wandern lassend, die die beiden umgaben. Niemand schob sich bestimmt durch die Menschenmenge hindurch, die Augen fest auf die beiden gerichtet und die Hände bereits an den Waffen - das zumindest erleichterte seine eigene Aufgabe. Faye hatte diesen kleinen Ausflug gebraucht, Chadim hatte ihn benötigt, um wieder neue Kräuter zu besorgen, nachdem auch sein Vorrat nicht ewig hielt und was ihn selbst anging - er brauchte die Luft der Stadt um sich, die Menschen unter ihm und einen genaueren Blick auf das, was vor sich ging und was Septim bereits angeschnitten hatte.
Er sah Soldaten, die die Anwesen einiger gut betuchter Händler bewachten, verborgene Leibwächter neben ihren Herren, die Hände nur allzu deutlich auf den Waffengriffen, Straßenkinder, die nach Brot und Kleingeld suchten, das die Marktbesucher aus Unachtsamkeit fallen ließen. Kein einziger Templer hier. Niemand, der nach Faye suchte und ihr Leben unmittelbar bedrohte.
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Stimmi

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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 7:59 pm

„Woher ich sie kenne?“ Fragte Scapri lachend und stibitzte hier und da eine kleine Frucht, ein Stückchen Brot oder irgendetwas anderes Kleines, dass in der Auslage lag und das der hünenhafte Seemann schlichtweg als „Probierware“ verstand, wie er auch Keseph kurz darauf erklärte, als dieser fragend zu ihm blickte. „Ich kann doch nicht einfach so Ware kaufen, die ich nicht vorher wenigstens gekostet habe. Aber zurück zu meinen Bekanntschaften hier: das sind Leute, die so ziemlich über jeden und alles Informationen haben wollen. Und als jemand der das gesamte Jahr über auf See ist, bekomme ich recht viel mit. Nun und hin und wieder teile ich mein Wissen mit ihnen gegen ein gewisses Entgelt. Hier und da helfe ich auch mal aus wenn sie jemanden brauchen, der ihnen Zugang, einen Schlüssel oder etwas dergleichen beschafft.“

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„Natürlich“, Ari nickte eifrig und der Stein der ihm vom Herzen fiel, hätte ihm, so er denn wirklich dagewesen wäre, von seiner größe her vermutlich den Fuß zertrümmert. „Ich habe in der Akademie stets Lob für mein Talent im zeichnen bekommen. Ihr werdet es nicht bereuen, danke“, er neigte den Kopf voller ehrerbietung, scheinbar immer noch unsicher ob dies hier gerade wirklich geschah. „Und wenn ihr mir gestattet heute nach den Übungen noch ein paar Kerzen in den Raum mitzunehmen den ich verunstaltete, so würde ich noch heute anfangen. Das heißt“, ihm schoss Blut in die Wangen. „Wenn ihr mir gestattet weiterhin hier unter euch und Faye … Frau Faye zu lernen.“ Er hatte sie nie auch nur mit irgend einer Anrede angesprochen. Doch hier und jetzt vor Septim einfach nur „Faye“ zu sagen klang irgendwie falsch, abwertend. Als würde er sie kleiner machen als sie eigentlich war, wobei sie selbst darin auch nicht wirklich schlecht war. Für Aristeas war sie jedoch eine große, strahlende Persönlichkeit, denn die Courage den Magistern die Stirn zu bieten, hatte vor ihr wohl noch niemand aufgebracht. Ebenso wie Emerson, der ohne den Tod zu scheuen auf die Tribüne gesprungen war.
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Mia

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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 8:03 pm

"Wie wird es eingesetzt?", hakte Faye nach, weil es einfacher war, sich diesen Themen zuzuwenden, anstatt weiter über 'Wenn' und 'könnte' zu grübeln. Sie roch dem Kraut, das ihr Chadim entgegen hielt und verzog das Gesicht.
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Jul

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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 8:06 pm

Keseph hörte ihm aufmerksam zu und nickte, "Ich verstehe..." er wühlte ein wenig hindurch und machte große Augen, als er eine Bergblume entdeckte, "Scarpi schau mal! Das hier nennen wir bei uns Wildstahlblume. Er eignet sich gut zum Knochenwachstum bei einem Knochenbruch. Es gab leider oft genug Fälle in denen ich ihn trinken. Der Tee daraus schmeckt leider wirklich bitter..." Der etwas kleinere Mann, schaute zu ihm nach hinten, "Also haben sie wohl eher dich, als du sie gefunden?"
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Yannic

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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 8:08 pm

"Der Sud wird dem Patienten unter die Oberlippe auf das Zahnfleisch aufgetragen. Dabei ist es sehr ratsam Handschuhe zu tragen. Einem meiner Mitschüler ist es mal passiert, dass er das vergessen hat und danach beim Mittagstisch sich eine Traube in den Mund schob - er wäre beinahe daran erstickt, weil er geradezu augenblicklich eingeschlafen ist!" erklärte Chadim.
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"Sie ist deine Meisterin Junge - also nenn sie Meisterin Faye. Und nein Ari, versteh mich nicht falsch aber ich halte es für keine gute Idee dich alleine mit einigen brennenden Kerzen in den Raum gehen zu lassen. Außerdem brauchst du Abends deinen Schlaf. Und nun geh schon! Draußen wartet der Novize auf dich, der mit dir zusammen durch die Stadt streifen soll."
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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 8:13 pm

Gut zu wissen. Es gab also Dinge, die sie niemals tun würde - oder aber welche, die sie sich angewöhnen musste: sofort, wenn sie von Chadim aufbrach, ihre Hände zu waschen, gehörte von nun an dazu.
Langsam gingen sie weiter, den langen Stand entlang, den Kadesh für sich beanspruchte und bei einem Kraut hielt Faye inne. "Das hier wurde für Zeremonien benutzt, um uns - ... um die Zauberweber in Trance zu versetzen, damit sie einen tieferen und natürlicheren Zugang zu ihrem Element finden", erklärte sie nur für Chadim hörbar. "Macisterica."

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Lorenzo verschränkte die Arme vor sich, als der Magier auf ihn zutrat und zog die Augenbrauen finster zusammen. "Wegen dir muss ich jetzt also Kindermädchen spielen?", begrüßte er ihn und verzog das Gesicht.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 8:19 pm

"Gut zu wissen!" erwiderte Chadim und betrachtete das Kraut. Er überlegte gerade, ob es sich nicht Lohnen würde das Kraut mitzunehmen um auch Fayes Kräfte womöglich wieder zu finden oder Ari daran zu hindern irgendwann das gesamte Versteck in die Luft zu jagen. Das Kraut duftete seltsam angenehm, geradeso als würde es selbst einen in eine andere Welt entführen wollen und Chadim konnte sich nur zu gut vorstellen, dass es praktisch dabei sein konnte die eigene Magie zu fördern.
Doch dann fiel sein Blick auf den Preis. Ein Gold für eine halbe Unze und er wurde bleich. Für so viel Geld konnte man beinahe alle Kinder der Bruderschaft einen Monat lang durchfüttern. "Ich fürchte aber das ist zu teuer für uns. Die... Bruderschaft lebt in spartanischen Verhältnissen."
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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 8:23 pm

"Das sollte keine Aufforderung sein", erwiderte Faye schmal lächelnd, wollte Chadim bereits eine Hand auf den Arm legen und zog sie dann im letzten Moment zurück, weil es die verstümmelte war. "Ari wird seine Magie auch so zu beherrschen lernen." Sie klammerte einfach aus, wie es mit ihr stand, weil sie nicht einmal glaubte, mit diesem Kraut ihrer Magie wieder näher zu kommen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 8:24 pm

„Aha?“ Machte Scapri, wobei er sich keine wirkliche Mühe machte großartiges Interesse zu heucheln. Nicht das er Keseph nicht zutraute die richtigen Details der Pflanze wiederzugeben, die Botanik war nur nie ein wirklich interessantes Gebiet für ihn gewesen. „Weißt du was? Ich kauf uns jetzt ein paar gebratene Bananen. Glaub mir, die schmecken gigantisch. Und danach machen wir uns auf den Weg zu meinen Bekannten. Das heißt wenn du schon alles gefunden hast, was du für einen spitzen Stock benötigst.“ Auf Scarpis Gesicht war ein verschmitztes und bäriges Lächeln zu erkennen.

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„Verstanden“, meinte Ari ohne weitere Worte von sich zu geben, die Septim vermutlich nur von irgendetwas abgehalten hätten. Leider hatte er weder einen Kohlestift, noch Kreide oder Pergament bei sich. Doch auf dem hiesigen Markt, alternativ auch in dem einen oder anderen Krämerladen, dürfte er alles finden was er brauchte um einen halbwegs vernünftige Karte anzufertigen. Doch als er sich dem Ausgang näherte und den schlecht gelaunten Novizen sah und hörte, flaute seine schon wieder aufgeglommene Euphorie ein wenig ab. „Ja … der bin ich. Und was hast du angestellt das du auf mich aufpassen darfst?“ Fragte Aristeas in einem ebenso abschätzigen Tonfall.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 8:30 pm

Gebackene Banane. Chadim spürte wie sich das Wasser in seinem Mund sammelte. Bereits der Name klang vielversprechend. "Faye - was hälst du davon, wenn du uns schon einmal Banane holen gehst während ich hier die Kräuter einkaufen gehe?" er griff erneut in seine Tasche und gab zwei Kupfer an die Magierin und schenkte ihr ein Lächeln.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 8:31 pm

"Wüsstest du wohl gerne, Hexer", spie Lorenzo ihm vor die Füße und ruckte mit dem Kinn zum Ausgang. "Komm mit, ich hab Pergament und Kohle. Du zeichnest, ich begleite dich nur." Mit verschlosserner Miene und deutlich angenervt öffnete er eine Tür und wartete, bis der andere hindurchgetreten war. Das hatte ihm noch gefehlt, aber an Septims Order gab es nichts zu rütteln.
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Jul

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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 8:32 pm

Keseph schüttelte verwundert den Kopf, "Scarpi! Ich komme aus Auril! Bananen gehören zur unserer Spezialität. Ich meine getrocknet, normal, gekocht, gegrillt und was weiß ich nicht alles." Er lacht laut und klopft ihm auf den Rücken. "Und wie ich schon sagte. Den Speer muss ich leider wohl zu einem Schmied bringen. Daheim hatte ich immer alles um die Sachen noch zu reparieren."
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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 8:33 pm

"Ich warte", erwiderte sie leise und schob das Geld zurück. "Emerson hat uns gebeten, zusammen zu bleiben - du erinnerst dich?" Und auch wenn sie ihn nicht sehen konnte, wusste sie, dass er die Augen rollen würde, wenn sie sich auch nur fünf Meter voneinander entfernten. Plötzlich wurde ihr die Menschenmenge einfach zu groß und sie schob sich näher zu Chadim hin, damit sie im plötzlichen GEdrängel nicht getrennt wurden.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 8:44 pm

"Stimmt," Chadim nickte und schallte sich ob seiner Dummheit - es war nicht sonderlich wahrscheinlich dass gerade dann etwas geschah, wenn er sich von ihr trennte, aber sollte es dennoch passieren dann - und da war er sich verdammt sicher - würde Emerson ihm den Arsch Hoch wie Breit aufreißen.
In Erwartung auf die überbackene Banane beeilte sich Chadim mit der Bestellung, packte die frischen Kräuter in einen extra dafür vorgesehehen Sack und bedankte sich eilig, aber artig bei seinem Händlerfreund. Er würde ihn sowieso in spätestens zwei Wochen wieder sehen und Bananen hatten Prioritäten. "Na dann los!" rief er zu Faye und grinste breit, drängelte sich durch die Menge und stellte sich in die Schlange hinter zwei Seebären.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 8:53 pm

„Deine Geburtsecke wird immer interessanter. Hast du zufällig noch irgendeine gute Beschreibung von den Frauen dort auf den Lippen? Vielleicht hast du mir gerade mein nächstes Reiseziel genannt. He da“, er hielt zwei fein gekleidete Männer mit einem Arm zurück und sah sie finster an. „Hinten anstellen“, „Bitte was?“ Meinte der eine Mann, welcher einen Spitzbart und einen Chaperon aus grüner Seide trug. „Weißt du wer ich“, „Hinten anstellen.“ „Weißt du was ich veranlassen kann? Meine Wachen dort hinten“, er deutete mit der Hand hinter sich, „Werden nicht schnell genug hier sein.“ Beendete Scapri den Satz des Anderen. „Bis dahin hab ich euch mit meiner Stiefelspitze ein zweites Arschloch verpasst. Und jetzt – hinten anstellen!“ Die beiden Adligen waren zu verängstigt, als dass sie noch irgendetwas gesagt hätten, sodass sie sich nur nur hinten anstellen, sondern gleich den Stand wechselten. Da fiel ihm Faye auf, die unmittelbar hinter ihm stand. „Oh“, meinte der Seemann, jetzt in einem weitaus umgänglicherem Ton. „Hallo – schön euch kennen zu lernen.“ Er zwinkerte der Blonden zu.

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„Bist du dir sicher das du nicht wenigstens mal einen Blick darauf werfen willst? Ich meine schaden kann es nicht, oder? Bei derartigen Strafarbeiten wirst du wohl kaum gescheit genug sein als das du“, er hielt inne als sie auf die Straße gingen und das geschäftige treiben der Menschen auf dieser sah. Dann wurde Ari klar, dass er möglicherweise wirklich auf die Hilfe de Anderen angewiesen sein würde. „Okay – ich mach dir einen Vorschlag: ich bemühe mich das ganze möglichst schnell über die Bühne zu bringen und werde Septim sagen, dass du dich vorbildlich verhalten hast und mir eine echte Hilfe warst. Wenn du mir im Gegenzug ein paar Schleich- und Gassenwege und Abkürzungen zeigst, sind wir quitt.“
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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 8:58 pm

Chadim war zu abgelenkt, um sofort zu realisieren, dass jemand Faye ansprach, aber sie selbst wandte sich um, erst nach einem Moment begreifend, dass die beiden Männer, auf deren Brustkörbe sie starrte, fast einen Kopf größer waren als sie und bewegte ihren Blick rasch dorthin. Sie verkniff es sich, etwas darauf zu erwidern und schob nur die Hände tiefer in ihre Taschen, als sie sich halb abwandte, dem Frieden nicht ganz trauend. Sie wollte gerade nur noch zurück in die Einsamkeit ihres Zimmers - warum auch immer sie das Treiben am Markt an die Flucht erinnerte, sie wusste es nicht. Vielleicht lag es an all den menschlichen Körpern, die mit allen möglichen Körperteilen gegen sie stießen.

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"Die Straßen sind mein Zuhause, Hexer", erwiderte Lorenzo herablassend und rümpfte die Nase. "Du sollst deine blöde Arbeit machen und ich soll nichts weiter tun, als zugucken, dass du nicht weggefangen wirst. Septim würde sofort wissen, wenn ich dir helfe."
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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 9:02 pm

„Entschuldigung – ich wollte dich nicht beleidigen.“ Meinte Scarpi entschuldigend und verzog kurz den Mund. „Dürfte ich als Entschädigung etwas zu trinken anbieten? Oder etwas zu Essen? Der Markt ist voll von exotischen Dingen und ich verspreche, für alles aufzukommen nach was du verlangst.“

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„Sicher das es so einfach für dich ist? Ich meine ich werde wegen keiner Bagatelle gejagt.“ Erst da fiel ihm auf, dass er noch nie jemandem erzählt hatte, warum man ihn eigentlich jagte. Sicherlich hatte es Septim mit seinen Kontaktleuten bereits herausbekommen: aber dennoch. Offen erzählt hatte er es noch keinem. „Wie alt bist du eigentlich? Du wirkst nicht als hättest du schon diesen ruhigen, berechnenden Blick den all die älteren Assassinen haben.“
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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 9:05 pm

Inzwischen war Fayes Stirn gerunzelt und sie trat einen halben Schritt rückwärts - oder versuchte es zumindest, denn auch hinter ihr waren Leute. "Nein. Danke", wehrte sie schlicht ab.

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"Siebzehn", erwiderte Lorenzo einsilbig und deutete ungeduldig mit der Hand vorwärts. "Jetzt geh schon. Die Strafarbeit wird uns eine halbe Ewigkeit kosten. Mit heute ist das lange nicht abgeschlossen."
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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 9:07 pm

Keseph rollte nur mit den Augen und gab seinem Freund einen freundlichen Klaps auf den Hinterkopf, "Nun komm schon Scarpi! Du siehst doch, dass die Frau von dir nichts will. Was ich ehrlich gesagt nach voll ziehen kann.. Du kannst wirklich ein Bad und eine Rasur gebrauchen!"
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BeitragThema: Re: Kapitel 2    Di Jun 13, 2017 9:21 pm

Scarpi sah noch einmal skeptisch zu der Blonden. „Komm sei ruhig Keseph. Die Frau ist nur ein wenig schüchtern und … ach warte“, er ging kurz aus der Schlange, wandte sich an einen zweiten Stand an dem klarer Schnaps ausgeschenkt wurde. Kurze Zeit später kehrte er mit zwei Krügen zurück. „Hier – komm, wir lernen uns kennen. Scarpi nennt man mich. Und dich?“

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„Hey, genauso alt wie ich.“ Entgegnete Ari und wich zwei Personen aus, die scheinbar gerade vom Markt kamen, denn jede trug einen riesigen Beutel in ihren Händen, aus dessen Enden verschiedenste Waren prangten. „Okay – aber wenn das kartographieren eine halbe Ewigkeit dauern wird“, er lehnte das Pergament gegen eine Hauswand und fing an die ersten Straßen zu skizzieren. „würde ich vorschlagen wir finden wenigstens irgend ein Thema über das wir gemeinsam reden können. Andernfalls wird das ein Tag der sich sehr ziehen wird.“
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