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Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 8:56 pm
„Hast du den Beutel dabei?“ Fragte der Hexer sie und ging langsam aus der Hocke hervor, die Augen auf das dunkle Waldstück vor sich gerichtet. „Ich weiß du willst das nicht tun. Wenn du es nicht schaffst, bleib hier, verstanden? Ein Rückzieher im Geschehen bringt uns beiden nichts. Also?“ Das Schweigen das daraufhin vorherrschte, nur durchbrochen von dem leisen Flüstern der Blätter und dem rhythmischen Hämmern eines Spechtes, der sicherlich gute Chancen auf eine Karriere als Trommler hätte. „Dann also los. Hier“, er reichte ihr einen langen, ledernen Riemen, dessen Ende flach wie ein Löffel war, jedoch mit einer noch tieferen Wölbung. „Sobald du es siehst, holst die vier, maximal fünf mal aus, verstanden? Die Verwirrung über das Geräusch der Schleuder hält nicht so lange an und eine zweite Chance werden wir heute vermutlich nicht mehr bekommen. Aber zuerst“, er öffnete den Beutel und förderte kurz darauf mit der freien Hand eine dunkle, übelriechende Masse zu Tage, um welche herum Fliegen kreisten und die sich mit einem leisen, klatschenden Geräusch zwischen den Fingern bewegte. „Hals, Kopf Und Hände. Der Rest sollte gut genug von Kleidung bedeckt sein als das man uns von der Entfernung heraus riecht.“
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Re: Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 9:00 pm
"Das kann nicht dein Ernst sein", gab Valeska leise zischend zurück und nahm zwar den ledernen Riemen entgegen, nicht aber die schlammige Paste. Sie hatte ja viel mitgemacht in den letzten Jahren, aber das hier ging ihr eindeutig einen Schritt zu weit. "Ich ziehe mir den Schal über den Kopf, dann ist da auch nichts mehr zu sehen oder zu riechen, aber das ist einfach nur eine Beleidigung!" Sie meinte es nicht wirklich ernst, nicht böse, manchmal musste sie einfach die alten Angewohnheiten raushängen lassen, damit sie sich nicht ganz in dem verlor, was aus ihr geworden war.
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Re: Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 9:04 pm
Sein Blick ging langsam von dem Beutel auf und hielt sieben, acht, neun Sekunden lang, ehe er ein leises Seufzen ausstieß und dann etwas, dass sowohl Schnaufen wie auch Lachen sein konnte. Die Stücke und Klumpen zwischen der breiigen Paste verteilten sich schnell um ihren Nacken und auf dem Kopf und nachdem sie sich versuchte zurück zu winden, waren auch die Handgelenke vollständig bedeckt. „Ich bin froh das du bereit bist über deinen Schatten zu springen“, munterte er sie auf, diesmal mit einem deutlicherem Lächeln und klopfte ihr mit der vollkommen verdeckten Hand auf die Schulter. „Also, los jetzt.“
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Re: Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 9:07 pm
Sie würde Kalina die nächste Runde an Essen besorgen lassen - oh und wie sie das würde! Valeska betrachtete grimmig ihre Hände und die verschmierten Handgelenke und vermied es, an den stinkenden Matsch in ihrem Nacken zu denken, der in dicken klumpen in ihre Kleidung tropfte. Wenn ihr Geruch niemanden aufscheuchte, dann bestimmt dieses Geräusch.
"Du verdammter ... dämlicher ..." Früher hätte sie kein einziges Schimpfwort über die Lippen gebracht, geschweige denn gekannt. Heute konnte sie fluchen wie ein Rohrspatz und doch hielt sie inne, weil sie ein Geräusch hörte.
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Re: Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 9:16 pm
Ksawery bedeutete Valeska langsamer zu laufen, während er selbst ein langes Messer mit gebogenem Ende zu Tage förderte und es ruhig von einer Hand in die andere Wandern ließ. „Warte.“ Flüsterte er nach ein paar Minuten des Stillen Voranschreitens, erstaunt darüber wie nah das Tier ihnen bereits war. „Gut. Es ist ein Jungtier, sollte also leicht zu töten sein wenn du es direkt triffst. Denk daran, vier, maximal fünf mal Schwingen und nicht auf die Schädeldecke, sondern zwischen die Augen zielen. Wenn du ihn von der Seite erwischst, Richtung Schläfe. Wenn ...“, er verstummte, mehr Zeit um Wiederholen gab es nicht, denn vor ihnen näherte sich langsam und verräterisch behäbig ein Bär. Das Tier war nicht ausgewachsen, besaß jedoch eine bemerkenswert gleichmäßige Fellfärbung und schien an keinerlei Krankheit zu leiden.
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Re: Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 9:19 pm
"Ähm ..." Unsicher sah sie zu Ksawery hinüber. Bären. Sie hatte Kaninchen gejagt, vielleicht einmal ein junges Wildschwein, aber das war eine andere Größenordnung und Schweiß stand ihr auf der Stirn.
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Re: Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 9:22 pm
Ksawery legte langsam eine Hand um ihre Schulter, drückte diese leicht und nickte dann. „Angst verhindert nur die Konzentration. Wenn es schiefgehen wird, wirst du es bemerken. Egal ob du dir vorher darüber Gedanken machst oder nicht. Wenn du vorher aber nur daran denkst, kann es nur scheitern. Also“, er klopfte ihr um einiges lauter gegen den Arm, sodass das Jungtier den Kopf in die Höhe streckte und neugierig schnüffelte. „Los!“
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Re: Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 9:24 pm
"Ich -" Sie wollte sich zurückziehen, hatte sich auch beinahe aus dem Griff entwunden, doch da schien der Bär es sich gänzlich anders zu überlegen, schien die Stimmung zu spüren, die um ihn herum herrschte, hob den Kopf und starrte ihr direkt in die Augen. Valeska schluckte hart. Der Hexer hatte nichts davon gesagt, was geschehen würde, wenn der Bär den ersten Schritt tat.
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Re: Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 9:26 pm
Ksawery hatte sich währenddessen ein paar Schritte zurückgezogen und hielt sich, das Messer nach wie vor zwischen den Fingern versteckt, hinter einem der nahegelegenen Bäume versteckt. Er hörte wie das Tier schnaufte, interessiert, aber noch nicht verängstigt. Noch hatte sie eine Chance ihren Schwung in Ruhe auszuholen. Noch.
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Re: Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 9:29 pm
Sie hatten seit Tagen nichts ordentliches mehr gegessen. Ksawery war zwar jagen gegangen, aber ohne Beute zurückgekommen und Kalina und sie waren damit beschäftigt, Beeren und Wurzeln zu finden, die man essen konnte. Sie alle hatten Hunger und das war es, was sie dazu trieb, sich zu überwinden. Der Bär würde sein Leben nicht umsonst lassen und sie vier konnten eine ganze Weile von ihm zehren. Abgesehen davon nahte der Winter. Der Pelz würde Kalina wärmen. Sie war die einzige, die noch keine winterliche Kleidung besaß.
"Gut du Vieh ...", murmelte sie, straffte die Schultern und holte aus.
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Re: Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 9:34 pm
Der Stein surrte mit einem lauten Pfeifen durch die Luft und brach kurz darauf gut hörbar einige Knochen. Die Frage war nur, ob es die richtigen waren. Noch hielt er sich zurück, das Tier preschte zwar weiter voran, doch dies war normal, mehrere Dutzend Kilo stoppend nicht mit einem Mal. Langsam wurde es jedoch kritisch, die Geräusche des Bären waren beinahe auf der Höhe von Valeska. Als er sich schließlich von dem Baum her umdrehte und zu der jungen Frau sah, war er erstaunt. Nur einen halben Meter vor der zu Stein erstarrten Frau lag das Tier, tot. „Gut gemacht.“
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Re: Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 9:37 pm
Valeska merkte nicht einmal, dass sie den Atem angehalten hatte, bis ihre Lungen sie daran erinnerten, zu atmen. Hastig sog sie ein paar Atemzüge ein wie eine Ertrinkende, dann stakste sie auf zittrigen Beinen rückwärts. "Das war ... war ..." die heftige Welle der Übelkeit brach über sie herein, gepaart mit der Anspannung, die von ihr abfiel und sie wandte sich zur Seite, hielt sich nur die Haare zurück und schaffte es, Ksawerys Schuhe nicht zu treffen, der neben sie getreten war.
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Re: Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 9:43 pm
„Gut, ja. Das war wirklich gut, du kannst stolz auf dich sein.“ Er wusste dass das nicht das war, was sie sagen wollte, doch würde jegliches Klagen ihr nicht helfen, ihr nicht den Schock nehmen der ihr gerade in den Gliedern saß. Verständlicherweise. Stattdessen klopfte er ihr nur noch einmal aufmuntern auf die Schulter, wandte sich dann dem Bären zu und untersuchte dessen Schädel. Der Stein hatte zielgenau getroffen und war seitlich vom linken Auge eingetreten. Vermutlich hatten die Muskeln noch länger reagiert als das Gehirn, denn der Stein saß tief, tiefer als seine Finger reichten. „Und das nur mit drei Drehungen Valeska, in Serrikanien würde man dich mit dieser Kraft in den Armen auf ein Pferd setzen und in einen kleinen Stoßtrupp schicken, um feindliche Trupps vor einem großen Angriff zu zermürben.“
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Re: Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 9:45 pm
"Ach bitte", murrte sie und wischte sich mit dem Handrücken über den Mund, ehe sie sich aufrichtete und Ksawery musterte. "Erzähl mir keine Märchen. Lass uns das Ding zurück schaffen, wie auch immer du dir das vorgestellt hast."
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Re: Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 9:47 pm
Er förderte zwei eiserne Haken zu Tage und warf einen davon Valeksa zu. „Treib ihm das durch den anderen Hinterlauf. Wir ziehen ihn zusammen die Lichtung rauf. Danach kannst du dich wenn du willst erst einmal waschen, oder du wartest bis wir mit dem Häuten fertig sind. Liegt ganz bei dir.“
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Re: Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 9:49 pm
"Kalina kann häuten oder Grifo und ich weiß nicht, was du dir davon versprichst, wenn ich mit dir schleppe. Du ziehst höchstens auch noch mich mit", gab sie zurück und runzelte die Stirn.
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Re: Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 9:51 pm
„Keine Sorge, sobald ich merke das sich auf deiner Seite etwas bewegt, ziehe ich mit.“ Gab er ihr rasch zurück. „Ich habe Zeit, mein Magen knurrt nicht so stark wie deiner.“
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Re: Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 9:56 pm
Hunger ... das war ein Stichwort. Ihr Magen rumorte schmerzhaft, nun, wo sie an ihn dachte und er auch noch das letzte Essen wieder nach oben befördert hatte. Wie zum Geier sollten sie den Winter überstehen, der laut den Weissagenden lang und bitterkalt werden sollte?
Sie tat, wie ihr geheißen und versuchte, sich die Landkarte in Erinnerung zu rufen. Wie weit hatten sie noch bis in die nächste Stadt? Sie waren vom Weg abgekommen bei einem Auftrag, der ihnen nicht sonderlich viel Geld eingebracht hatte und seitdem nicht mehr zurück auf die ursprüngliche Spur gekommen. Sie hatten draußen genächtigt, aber langsam wurde es Zeit für ein Dach über dem Kopf.
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Re: Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 10:05 pm
Grifo knotete die Schnüre vor seinem Schamlatz wieder und bückte sich, um das nunmehr warme Glas aufzuheben, in dem einige Kräuter schwammen. Er verschloss das Glas und prüfte sorgsam, ob die Verschlüsse richtig saßen. Er hielt das Glas ins Sonnenlicht, das durch das Blätterdach schien und lächelte zufrieden. Sehr schön - in einigen Tagen konnte er die Flüssigkeit ablassen und die Kräuter zu einer Paste verarbeiten. Im nächsten Dorf konnte er dann die Salbe gegen Brandverletzungen und ähnliches verkaufen, die gerne dank Reibungshitze auch bei Feldarbeiten entstanden.
Seine spitzen Ohren zuckten, als er hinter sich im Gebüsch ein Geräusch vernahm. Er wandte sich zu Kalina. "Klingt so, als würe unser Abendessen kommen," erklärte er und wusch sich die Hände in einem großen Emaillentopf.
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Re: Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 10:19 pm
"Irghs", machte Kalina lediglich, die mit hochgezogenen Augenbrauen beobachtet hatte, was Grifo da soeben veranstaltet hatte und wie er sein Glas emporhob. Bislang hatte sie viele Dinge gesehen, es war sicherlich nicht das erste Mal, dass sich irgendein Mann in ihrer Nähe erleichterte, aber Grifo war der Erste, der seine Pisse in einem Glas sammelte und es wie eine Trophäe nach oben hob, um zu sehen, wie es im Sonnenlicht glitzerte. Ksawery und Valeska waren bereits vor Stunden aufgebrochen und sie hoffte darauf, dass der Hexer die andere auch wieder mit zurück gebracht hatte oder ob er vorgehabt hatte dem Bären vor dem Tod eine letzte Mahlzeit zu gönnen. Mit einem Satz war sie schließlich wieder zurück auf den Füßen und versuchte den Halbling zu ignorieren, der noch immer mit seinem Glas herumlief und von dem ein sehr eindeutiger Gestank ausging, der sogar in ihrer eigenen Nase brannte.
"Du brauchst 'n Bad."
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Re: Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 10:20 pm
"Da!", pfefferte Valeska der jüngeren entgegen und reichte ihr mit einer schleifenden Bewegung das Seil. "Ich geh zum Fluss!"
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Re: Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 10:21 pm
"Der Geruch ehrlicher Arbeit," erwiderte Grifo schulterzuckend. "Solltest du auch mal versuchen - ich war den ganzen Tag im Wald Kräuter sammeln und habe Pilze ausgegra-" er hielt Inne, als Valeska, mit einem sie begleitenden, säuerlichen Geruch an ihm vorbeistapfte. "Vielleicht sollte ich ihr Pfefferminze anbieten."
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Re: Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 10:24 pm
"Viel schlimmer kanns nicht mehr werden", antwortete Kalina lediglich schulterzuckend und blinzelte irritiert Valeska hinterher, die zum Fluss hinüber stapfte. Sie machte sich nicht die Mühe sich an Ksawery zu wenden, weil der ihr ohnehin nichts sagen würde und schnappte sich stattdessen wortlos ein Messer, bevor sie sich neben dem Bären in die Hocke sinken ließ. Eine Meisterin war sie wahrlich nicht darin ein Tier zu häuten, aber die Jahre gemeinsam mit dem Hexer hatten sie besser werden lassen und sie würden das Fell für die Nächte brauchen.
"Pläne?", hakte sie an den Ältesten der Gruppe gewandt nach während sie sich an dem Tier zu schaffen machte und den ersten vorsichtigen Schnitt setzte.
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Re: Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 10:28 pm
Er selbst griff sich zu aller erst von einem zweiten Eimer ein wenig Wasser und wusch sich damit provisorisch sauber, entledigte sich dann der groben Lederjacke und dem Gürtel, an dem Messer, Haken und Seile befestigt waren und stapfte letztlich zurück zu Valeska. „Wir werden einen Eintopf für die nächsten paar Tage kochen. Das sollte ausreichen bis wir die Stadt erreichen. Den Rest des Fleisches legen wir uns Salz ein, kann nie schaden etwas zusätzlichen Proviant dabei zu haben.“ Wieder förderte er sein gebogenes Messer zutage und fing kurz darauf an, am Hals des Bären entlang zu schneiden. „Wie kamt ihr voran?“
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Re: Kapitel 1 - powitanie

am Fr Nov 02, 2018 10:32 pm
"Ganz gut," erwiderte Grifo gelassen und setzte sich auf einen nahen Baumstumpf, legte die haarigen Füße auf einen nahen Stein. "Ich habe neue Medikamente vorbereitet, welche wir in der nächsten Stadt verkaufen können. Bei der Suche nach passenden Pflanzen habe ich auch einige Kräuter für eure Tränke gefunden Meister Hexer. Ich war so frei sie einzusammeln und vor euer Zelt zu legen..." er zog einen kleinen, geschmiedeten Dorn hervor und begann sich Essensreste aus dem Mund zu pulen. "Jedenfalls... gibt es hier nicht viel interessantes. Die ganze Gegend scheint relativ verlassen, wenngleich auch einige der Wege hier dafür sprechen, dass Adlige in besseren Zeiten in diesen Wäldern auf die Jagd nach Rotwild gingen."
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Re: Kapitel 1 - powitanie

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